• Von: Frank Möhle mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 156 Tage verbleibend
  • 112 Unterstützer
    108 in Deutschland
    0% erreicht von
    110.000  für Quorum  (?)

Kein schwammiges "Kindeswohl" mehr! Nutzung der KiMiss2014!

-

Mit der KiMiss2014 der Uni Tübingen ist der Begriff "Kindeswohl" bzw. "Kindeswohlverlust" messbar geworden.

Indem man das einzelne Verhalten eines Elternteiles in einer vorgegeben Tabelle ankreuzt, errechnet sich ein prozentualer Wert an Kindeswohlverlust und die daraufhin zu treffenden Maßnahmen (z.B. Beratung, oder Entzug Sorgerecht, oder Inobhutnahme, etc.).
Man kann in der KiMiss2014 aus 151 Verhaltensweisen auswählen.

IM FRÜHJAHR 2017 SOLL VON KiMiss EINE FINALE UND VERWENDBARE BERECHNUNGSDATEI HERAUSKOMMEN!

DIES MÜSSEN DIE GERICHTE BEI FRAGEN ZU SORGERECHT UND RESIDENZELTERNTEIL NUTZEN, STATT MIT EINEM BEGRIFF "KINDESWOHL" ZU HANTIEREN, DER NACH PERSÖNLICHER PRÄFERENZ ANGEPASST WIRD! WIR LEBEN NICHT MEHR IM MITTELALTER!

Begründung:

In KiMiss2014 www.kimiss.uni-tuebingen.de/de/2014rating.html ist der Begriff Kindeswohl wissenschaftlich bestimmt und messbar geworden. Wir leben nicht mehr im Mittelalter, wo der König das Recht selber schreibt wie es ihm gefällt!

Aus den einzelnen Aktionen eines Elternteiles kann man errechnen zu welcher Kategorie er gehört. Die Kategorien lauten derzeit wie folgt:
...
Kategorie 0: kein Handlungsbedarf
Das Elternverhalten stellt nur ein marginales Problem dar, das auch im Rahmen einer 'normalen' Kindheit als tolerierbar gesehen werden kann.
Kind: ist in seiner Entwicklung nicht benachteiligt, auch nicht langfristig.
Eltern: eine Verbesserung der Situation kann den Eltern überlassen werden.
...
Kategorie 1: Verbesserungsbedarf bei den Eltern
Kind: Kein Risiko, eine Benachteiligung des Kindes ist nicht zu erwarten, aber...
Eltern: könnten die Erziehungssituation des Kindes erkennbar besser gestalten.
Institutionell: Beratungsstellen, Mediation, etc., auf freiwilliger Ebene. Einem Elternteil, der die Situation beanstandet, wird angeboten, den anderen Elternteil formal zu Beratungsgesprächen einzuladen.
Übergang zu Kategorie 2: der andere Elternteil verweigert Beratungsangebot, oder eine beratungsbasierte Verbesserung der Situation erscheint aussichtslos.
...
Kategorie 2: Benachteiligung des Kindes
Kind: Leichtes Risiko für das Kind. Das Kind wird, zumindest langfristig gesehen, in seiner Entwicklung benachteiligt sein.
Eltern: sollen die Situation des Kindes verbessern. Beobachtung der Erziehungssituation. Den Eltern wird die Teilnahme an Vermittlungsgesprächen dringend nahegelegt. Aufklärung der Eltern über potentielle Risiken für das Kind.
Institutionell: Jugendhilfe bis Jugendschutz ('Jugendamt'), lösungsorientierter Ansatz, Dokumentation der Kindessituation und Definition der zu erreichenden Ziele.
Übergang zu Kategorie 3: Erreichen die Sorgeberechtigten keine Verbesserung, müssen die weitere Entwicklung des Kindes und die Erziehungssituation beobachtet, und im Hinblick auf gerichtliche Schritte hin dokumentiert werden.
...
Kategorie 3: Beeinträchtigung des Kindes
Kind: Substantielles Risiko für das Kind. Unter einer Beibehaltung der Lebensumstände ist eine emotionale, soziale oder psychische Beeinträchtigung des Kindes zu erwarten.
Eltern: Die Lebenssituation des Kindes erfordert eine Intervention. Eine Verbesserung der Situation kann meist nur erreicht werden, wenn der Lebensmittelpunkt des Kindes verändert wird, vorzugsweise durch einen Wechsel zum anderen Elternteil.
Institutionell: Familiengericht, Jugendschutzbehörde, z. B. wegen Aufenthaltsbestimmungsrecht.
Übergang zu Kategorie 4: Steht ein alternativer Lebensmittelpunkt nicht zur Verfügung, sind die Eltern darüber aufzuklären, dass bei einer weiteren Verschlechterung der Situation sorgerechtliche Konsequenzen in Erwägung gezogen werden müssen.
...
Kategorie 4: Gefährdung des Kindes
Kind: Eine Gefährdung des Kindes liegt sehr wahrscheinlich vor, oder ist langfristig zu erwarten, so dass der Staat zum Schutz des Kindes eingreifen muss. Zur Abwendung von Gefahren für das Kind muss der Lebensmittelpunkt des Kindes verändert werden.
Eltern: Sorgerechtliche Konsequenzen. Steht ein alternativer Lebensmittelpunkt bei einem anderen Elternteil oder anderen, geeigneten Bezugspersonen nicht zur Verfügung, müssen Maßnahmen wie vorübergehende Fremdunterbringung des Kindes oder Vormundschaft erörtert werden.
Institutionell: Judikative, u. U. Exekutive
...
Kategorie 5: Akute Gefahr für das Kind
Inobhutnahme des Kindes ist sofort und zweifelsfrei notwendig.

www.kimiss.uni-tuebingen.de/get/KiMissRating2014.pdf

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 09.11.2016 (aktiv bis 08.05.2017)


Neuigkeiten

. Neuer Petitionstext: Mit der KiMiss2014 der Uni Tübingen ist der Begriff "Kindeswohl" bzw. "Kindeswohlverlust" messbar geworden. Indem man das einzelne Verhalten eines Elternteiles in einer vorgegeben Tabelle ankreuzt, errechnet sich ein prozentualer ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Aktuell läuft eine weitere Studie bei KiMiss. Bitte ernsthaft beteiligen! Ein betroffener Vater

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument


Warum Unterstützer unterschreiben

Es wäre wünschenswert und heilsam für unsere Gesellschaft und insbesondere ihre Kinder, wenn die Rechte der Kinder und ihrer Väter im deutschen Familienrecht nicht ständig mit Füssen getreten würden. Es ist beschämend, unmoralisch, teilweise regelrec ...

Seit 25.7.2014 haben wir unseren Enkelsohn nicht mehr gesehen. Er wurde im Juni 2014 geboren.

Weil der angesporchene Missstand dringend einer Klärung bedarf!

Habe damals teilgenommen und bin irritiert über die mangelnde öffentliche Resonanz zu dieser Studie. Sie wäre zumindestens ein Fundament von dem aus präziser an die Thematik Kindeswohl heranggegangen werden könnte. Stattdessen misshandelt man seit la ...

Wenn die Begriffe sich verwirren, ist die Welt in Unordnung, meinte einst Konfuzius. Ob Kǒng Fū Zǐ mit seiner Aussage die Wirklichkeit einer (Halb-)Welt deutscher Familiengerichtsbarkeit in einer Femokratie, die das Feinbild Mann und Vater produzier ...

>>> Zu den Kommentaren


Formular auf der eigenen Webseite einbinden


Banner auf der eigenen Webseite einbinden

Code-Snippet Horizontal:      
Code-Snippet Vertikal:           
Code-Snippet Vertikal:           

Letzte Unterschriften

  • Peter Lairo Frankfurt am Main vor 2 Tagen
  • Andre Herber Josef D. Kleve vor 3 Tagen
  • Becke M. Altomünster vor 6 Tagen
  • pierre H. Halle (Saale) vor 6 Tagen
  • Ralph S. Karlsdorf-Neuthard am 22.11.2016
  • Michael Josef E. St. Pölten | Österreich am 19.11.2016
  • Franco Di M. Leverkusen am 18.11.2016
  • Andreas R. Birstein am 16.11.2016
  • Dr. Richard R. Lohmar am 16.11.2016
  • Nicht öffentlich Düsseldorf am 15.11.2016
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Kurzlink