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Bild zur Petition mit dem Thema: Keine Abschiebung für Asylbewerber mit festem Arbeitsplatz und/oder schulpflichtigen Kindern Keine Abschiebung für Asylbewerber mit festem Arbeitsplatz und/oder schulpflichtigen Kindern
  • Von: Michael Weinmann (Fluchtpunkt Kürten) mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Migration mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 1.305 Unterstützer
    1.268 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen.

Keine Abschiebung für Asylbewerber mit festem Arbeitsplatz und/oder schulpflichtigen Kindern

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Wir fordern die Anpassung des bestehenden Integrationsgesetzes, so dass es eine Aufenthaltsgenehmigung gibt für

  • Alle Asylbewerber, die einen festen Arbeitsplatz haben, unabhängig vom Herkunftsland
  • Alle Asylbewerber mit schulpflichtigen Kindern, die hier bereits zur Schule gehen, unabhängig vom Herkunftsland

Bis zur Änderung bzw. Anpassung muss für den o.g. Personenkreis unbedingt ein sofortiger Abschiebestopp gelten.

Des Weiteren fordern wir

  • Zugang zu Qualifikationskursen und Sprachförderung auch für Flüchtlinge mit geringer Bleibeperspektive, besonders wenn sie eine Ausbildung in einem Beruf, in dem Fachkräftemangel herrscht, aufnehmen möchten (z.B. Altenpflege)

  • Ein Zuwanderungsgesetz und verlässliche Regeln für Zuzug und Integration.

Begründung:

Seit Anrollen der ersten großen Flüchtlingswellen im Jahr 2014 engagieren sich bundesweit unzählige Menschen für die Geflüchteten. Diese Initiativen helfen auf unterschiedliche Weise, dass sich die Neuankömmlinge in der neuen Heimat zurechtfinden und das System Deutschland verstehen lernen. Gleichzeitig wurden die ersten Schritte Richtung Integration gestartet.

Vielerorts erfolgt dieses bürgerschaftliche Engagement in Kooperation mit den Gemeinden, Städten, den beiden großen Kirchen, anderen religiösen Organisationen sowie ortsansässigen Vereinen.

Diese gemeinsamen Bemühungen führen dazu, dass den Schutzsuchenden Paten oder Alltagsbetreuer zur Seite gestellt werden, damit ihre Kinder schon kurz nach der Ankunft in die Schule gehen können und Erwachsene Deutschunterricht bekommen.

Das Vertrauen in die Helferinnen und Helfer steigt von Tag zu Tag an, die Asylbewerber öffnen sich mehr und mehr und der Wunsch nach einem geregelten Tagesablauf mit Arbeit wird immer größer. In enger Zusammenarbeit mit den regionalen Arbeitsagenturen Maßnahmen zur Vorbereitung auf den deutschen Arbeitsmarkt durchgeführt. Auch dadurch eröffneten sich für eine zunehmende Zahl von Geflüchteten neue Chancen und Wege.

Mehr und mehr Arbeitgeber erkennen die Chance, die diese Zuwanderung bietet. Sie bringen den Mut auf und „wagen“ den Versuch, Flüchtlinge einzustellen. Ausschlaggebend für diese Einstellungen und die Arbeitsverträge sind ausschließlich Fragen der Eignung für den Job. Dies wird von der Bundesanstalt für Arbeit und den Ausländerbehörden durch die Erteilung von individuellen Arbeitsgenehmigungen nachhaltig unterstützt.

All dies passierte in einem Zeitraum von zwei Jahren. Auf der einen Seite 24 lange Monate zwischen Hoffen und Bangen, Asylverfahren werden verschleppt, Entscheidungen und Bescheide Fehlanzeige. Stattdessen wird ein Integrationsgesetz verabschiedet, das seinen Namen nicht verdient.

Auf der anderen Seite stehen 17.544 Stunden - aus Fremden werden Freunde, aus Geflüchteten werden Klassen- und Mannschaftskameraden, aus Asylbewerbern werden Arbeitskollegen, vollkommen akzeptiert und auf dem besten Wege zur Integration.

Der Arbeitsplatz macht sie oftmals unabhängig von Sozialleistungen. Kinder sprechen Deutsch statt ihrer Muttersprache und fangen an, sich zu verwurzeln. Lehrer bescheinigen ihnen gute Chancen auf einen erfolgreichen Schulabschluss.

Ein Teil dieser gemeinsamen Anstrengungen wird jetzt systematisch zerstört. Es kommen Bescheide, die nicht den Einzelfall betrachten, sondern nur das Herkunftsland. Vom Schreibtisch weg werden Herkunftsländer pauschal als sicher deklariert.

Mit der Aufforderung, Deutschland innerhalb einer Woche zu verlassen, reißt man die Asylbewerber und gegebenenfalls deren Kinder aus sozialen Strukturen, die 24 Monate Zeit hatten zu wachsen.

Zusätzlich torpedieren kurzsichtige politische Entscheidungen die Integrationsbemühungen von Geflüchteten mit geringer Bleibeperspektive, die sich für einen Beruf mit Fachkräftemangel interessieren. Ihnen wird der Zugang zu Kursen verweigert, die die Integration fördern sollen.

Mit solchen Entscheidungen werden all die vor den Kopf gestoßen, die sich gemeinsam für die Integration der Geflüchteten engagieren. Das sind neben den Betroffenen selbst, die engagierten Bürgerinnen und Bürger und letztendlich auch die Unternehmen. Jetzt bekommen die Zuwanderer und Arbeitgeber in aller Härte die Konsequenzen der schleppenden Asylverfahren zu spüren. Rechtlich ist dazu eindeutig von allen Behörden erklärt worden, dass dafür nicht die Asylbewerber, sondern allein das BAMF verantwortlich ist. Allerdings fehlt die positive und logische Konsequenz, dieses Verschulden des BAMF zugunsten der integrierten Arbeitnehmer auszulegen.

Diese Politik ist nicht nur unmenschlich, sondern auch kurzsichtig, denn wir brauchen wegen der zunehmenden Überalterung unserer Gesellschaft dringend Zuwanderung von Arbeitskräften..

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Kürten, 30.03.2017 (aktiv bis 29.05.2017)


Neuigkeiten

Liebe UnterstützerINNEN unserer Petition, Vielen Dank für Ihre Stimme.. Leider komme ich erst jetzt dazu, diese Petition final zu bearbeiten und dann weiterzuleiten. Dies wird in den nächsten Tagen erfolgen. Nach einem Anruf beim Petitionsausschuss ...

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Debatte zur Petition

PRO: diskriminierend ist diese Petition mit Sicherheit nicht. Diskriminierend ist die Politik, die die Bundesregierung betreibt und die sich Integrationspolitik nennt. Hier werden Personen unterstützt, die sich verwurzelt haben, die gezeigt haben, dass sie ...

CONTRA: Die Forderung der Petition ist diskriminierend. Warum sollen Menschen, die keine Kinder haben, andere Rechte haben als Menschen mit Kindern? Das ist nicht einzusehen. Sie würden also z.B. eine unfruchtbare Frau oder einen impotenten Mann abschlieben lassen? ...

CONTRA: Sehe ich keinen Grund zu die hier bleiben zu lassen,schiebt Sie günstig ab mit -Never come back airlines- ... Das ganze sollte dem Steuerzahler so wenig wie möglich Kosten!!....bye bye...

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Unterstützer Betroffenheit