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Göttingen braucht Wohnraum. Gerade deshalb müssen wir beim Europaquartier vorankommen und zugleich von Anfang an darauf achten, dass die Belastungen für die Menschen in der Nachbarschaft nicht aus dem Blick geraten.
Ich habe in den vergangenen Wochen viele Gespräche in Holtensen und auf dem Holtenser Berg geführt und dabei eines sehr deutlich zugesagt: Eine Zuwegung des Europaquartiers mit Schwerlastverkehr durch Holtensen wird es mit mir als Oberbürgermeister nicht geben.
Diese Zusage meine ich ernst. Sie gilt nicht nur für die Zeit nach Fertigstellung des Quartiers, sondern ausdrücklich auch für die Bauphase. Die bestehenden Straßen in Holtensen sind keine geeignete Route, um über Jahre hinweg Baustellen- und Schwerlastverkehr aufzunehmen. Die damit verbundenen Belastungen durch Lärm, Verkehr und mögliche Schäden an der Infrastruktur sind den Anwohnerinnen und Anwohnern nicht zuzumuten.
Für die Bauphase werde ich deshalb alles daransetzen, eine Baustellenzufahrt aus Richtung Bovenden zu ermöglichen. Dabei werde ich auch meine Kontakte und Netzwerke in Richtung Bovenden nutzen und das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen. Klar ist: Das wird nicht von allein gehen. Hier sind Verhandlungsgeschick, Beharrlichkeit und ein langer Atem gefragt. Genau dafür werde ich mich einsetzen.
Bei einer möglichen zweiten Zufahrt zum Holtenser Berg möchte ich mich dagegen nicht vorschnell auf eine bestimmte Lösung festlegen. Ich bin offen für Gespräche und werde mir die aktuellen Planungen unmittelbar vorlegen lassen. Anschließend möchte ich gemeinsam mit den Verantwortlichen prüfen, welche Alternativen möglich sind und welche Lösung den Interessen der Menschen in Holtensen und auf dem Holtenser Berg am besten gerecht wird.
Dabei geht es für mich nicht darum, eine einmal getroffene Planung um jeden Preis durchzusetzen. Entscheidend ist, dass wir am Ende eine gute, tragfähige und möglichst belastungsarme Lösung finden – sowohl für Holtensen als auch für den Holtenser Berg. Fragen der Erreichbarkeit, der Verkehrssicherheit und des Brandschutzes müssen dabei selbstverständlich mitgedacht werden.
Gleichzeitig möchte ich für das Europaquartier eine gute soziale und generationenübergreifende Durchmischung erreichen – mit einem seniorengerechten Angebot ebenso wie mit Wohnraum und Strukturen, die auf Familien ausgerichtet sind. Gerade für den städtischen Teil des Geländes möchte ich ein Konzept realisieren, das unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird und ein lebendiges, gut durchmischtes Quartier entstehen lässt.
Was ich den Menschen in Holtensen im persönlichen Gespräch zugesagt habe, gilt auch nach der Wahl: Schwerlastverkehr zum Europaquartier durch Holtensen wird es mit mir nicht geben. Und bei den weiteren Verkehrsfragen werde ich offen, gesprächsbereit und lösungsorientiert prüfen, welche Variante am Ende die beste für die Menschen vor Ort ist.
Heißt: Bovenden für die Zuwegung während der Bauphase mit aller Kraft ermöglichen - und zweite Zufahrt nochmal kritisch auch mit Alternativen prüfen -
Göttingen braucht Wohnraum. Gerade deshalb müssen wir beim Europaquartier vorankommen und zugleich von Anfang an darauf achten, dass die Belastungen für die Menschen in der Nachbarschaft nicht aus dem Blick geraten.
Ich habe in den vergangenen Wochen viele Gespräche in Holtensen und auf dem Holtenser Berg geführt und dabei eines sehr deutlich zugesagt: Eine Zuwegung des Europaquartiers mit Schwerlastverkehr durch Holtensen wird es mit mir als Oberbürgermeister nicht geben.
Diese Zusage meine ich ernst. Sie gilt nicht nur für die Zeit nach Fertigstellung des Quartiers, sondern ausdrücklich auch für die Bauphase. Die bestehenden Straßen in Holtensen sind keine geeignete Route, um über Jahre hinweg Baustellen- und Schwerlastverkehr aufzunehmen. Die damit verbundenen Belastungen durch Lärm, Verkehr und mögliche Schäden an der Infrastruktur sind den Anwohnerinnen und Anwohnern nicht zuzumuten.
Gleichzeitig halte ich eine zweite Zufahrt zum Holtenser Berg für sinnvoll und notwendig. Sie kann langfristig zu einer besseren verkehrlichen Anbindung des Stadtteils beitragen und insbesondere auch unter Gesichtspunkten der Erreichbarkeit und des Brandschutzes eine wichtige Funktion übernehmen.
Diese dauerhafte Lösung darf aber nicht mit der Baulogistik des Europaquartiers vermischt werden. Für die Bauphase braucht es eine eigenständige, leistungsfähige Anbindung des Baustellenverkehrs an das übergeordnete Straßennetz.
Als Oberbürgermeister werde ich deshalb darauf bestehen, dass vor Beginn der Bauarbeiten ein belastbares Verkehrs- und Logistikkonzept vorliegt, das die Belastung der angrenzenden Wohngebiete wirksam ausschließt. Die Interessen der Menschen in Holtensen müssen dabei nicht nachträglich berücksichtigt werden – sie gehören von Beginn an in die Planung.
Ich möchte für das Europaquartier eine gute soziale und generationenübergreifende Durchmischung erreichen – mit einem seniorengerechten Angebot ebenso wie mit Wohnraum und Strukturen, die auf Familien ausgerichtet sind. Gerade für den städtischen Teil des Geländes möchte ich ein Konzept realisieren, das unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird und ein lebendiges, gut durchmischtes Quartier entstehen lässt.
Was ich den Menschen in Holtensen im persönlichen Gespräch zugesagt habe, gilt auch nach der Wahl: Schwerlastverkehr zum Europaquartier durch Holtensen wird es mit mir nicht geben.
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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
8 days agoLiebe Unterstützende,
auf Anfrage der BIIAH äußert sich Ehsan Kangarani vor der OB Wahl in Göttingen zur geplanten zweiten Zufahrts- beziehungsweise Baustraße des Europaquartiers und dem damit einhergehenden Durchgangsverkehr in Holtensen:
"Göttingen braucht dringend bezahlbaren Wohnraum und das geplante Europaquartier ist dafür ein zentraler Baustein.
Gleichzeitig gilt für mich der klare Grundsatz: Stadtentwicklung darf niemals zu Lasten der Lebensqualität der bestehenden Nachbarschaften gehen.
Zu Ihrem Anliegen beziehe ich daher eine sehr klare und verlässliche Position. Die Zusage für eine zweite Zufahrt für den Holtenser Berg steht. Diese Anbindung ist zwingend erforderlich, um den Ortsteil langfristig verkehrlich zu entlasten und im Notfall eine verlässliche Erreichbarkeit zu garantieren. Entsprechende Vorplanungen in der Stadtverwaltung laufen bereits, um hier schnellstmöglich verlässliche Perspektiven zu schaffen.
Genauso deutlich ist für mich jedoch die Abgrenzung beim anstehenden Bauprozess:
Die zweite Zufahrt darf unter keinen Umständen als Baustraße für die Realisierung des Europaquartiers genutzt werden. Den Bürgerinnen und Bürgern in Holtensen ist ein massiver Schwerlast- und Durchgangsverkehr über die bestehenden Straßen nicht zuzumuten. Der Bauverkehr muss strikt über eine separat einzurichtende Baueinfahrt direkt an das übergeordnete Straßennetz angebunden werden, damit Wohngebiete vor Lärm, Abgasen und Schäden geschützt bleiben.
Sollten mir die Göttingerinnen und Göttinger ihr Vertrauen als Oberbürgermeister schenken, werde ich ein verbindliches Logistik- und Verkehrskonzept zur Bedingung machen, bevor die ersten Bagger rollen.
Mir ist wichtig, dass wir solche Projekte nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg entscheiden. Ich werde Sie als Bürgerinitiative und die Vertretungen vor Ort von Anfang an eng in die weiteren Planungen einbinden, um gemeinsam Lösungen zu gestalten, die neues Wohnen ermöglichen und die Lebensqualität in Holtensen sichern.
Mit freundlichen Grüßen
Ehsan Kangarani"Eure BIIAH