Die Stadt Freiburg plant eine Verlegung der bestehenden Straßenbahntrasse (Linie 5) um 90 Meter von der Komturstraße auf die Waldkircher Straße.

Wir, die Unterzeichnenden, fordern die Stadt Freiburg auf, die bisherige Trassenführung beizubehalten. Wir fordern eine Sanierung der bestehenden Straßenbahnlinie und Ausbau von barrierefreien Haltestellen in der Komturstraße, den Erhalt der Komturstraße als verkehrsberuhigte Anwohnerstraße und den Erhalt der Waldkircher Straße in ihrer jetzigen Form mit 50 Jahre altem Baumbestand als grünes Einfahrtstor von Freiburg. Für einen flüssigen Nah- und Individualverkehr und eine Verteilung der Belastung auf mehrere Schultern. Für einen sinnvollen Umgang mit unseren Steuergeldern. Kontakt: waldkircherstrasse-ohne-tram@gmx.de

Begründung

  1. 13,6 Millionen Euro Steuergelder (Stand Juli 2016) werden für ein Bauvorhaben verschleudert, das keinen Vorteil gegenüber einer Sanierung der bestehenden Trasse bietet. Entstehende Mehrkosten soll das Land tragen – aber auch das sind Steuergelder.
  2. Die Zusammenlegung des Auto- und des Straßenbahnverkehrs auf eine gemeinsame Strecke bedeutet zusätzliche Staubildung und erhöhte Lärmbelästigung entlang der Waldkircher Straße.
  3. Ausweichverkehr auf der Komturstraße und Güterhallenstraße wird die Folge sein.
  4. Rettungsfahrzeuge (nah gelegene Uni-Klinik, Feuerwehr) können bei Stau nicht mehr passieren, da durch das Gleisbett der Straßenbahn keine Rettungsgasse gebildet werden kann.
  5. Die geplante Streckenführung von Fahrbahnen und Radwegen führt zu einer Gefährdung der Fahrradfahrer.
  6. Aus 3 mach 2 – Eine Haltestelle fällt weg. Das bedeutet längere Wege für alle.
  7. Über 100 alte Bäume werden gefällt!
  8. Grünflächen werden versiegelt
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Astrid Hagenlüke aus Freiburg
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Pro

Die Stadt hat doch eh zu wenig Geld. Warum sollen dann zwei Straßen komplett umgstaltet werden? Wo ist hier der Mehrwert? Dafür müssen dann andere, wirklich wichtige Projekte (z.B. Renovierung von Schulen) gekippt werden und natürlich werden die Steuern und Gebühren erhöht (siehe Badische Zeitung vom 22.2.2017)

Contra

Als ehemalige Bewohnerin des Vierteös begrüße ich - wie fast alle die Verlegung. Das Viertel braucht diese Hauptverkehrsachse - Freiburg 3000 - Liebe Grüße auch an die neuen BewohnerInnen auf dem alten Güterbahnhof.