Nachdem bei der Auswahl des deutschen Teilnehmers beim Eurovision Song Contest 2016 offenbar politische und ideologische Gründe eine Rolle spielen, ist die Teilnahme eines deutschen Teilnehmers nicht mehr dem Grundsatz einer musikalischen Leistung geschuldet und unehrlich! Musik und Politik sind zwei paar Stiefel und und müssen dies bei einem musikalischen Wettstreit auch unbedingt bleiben.

Begründung

Der NDR hatte Xavier Naidoo für die Teilnahme am nächsten Songcontest ausgewählt. Auch wenn der NDR diesmal ein fragwürdiges Teilnehmerauswahlverfahren gewählt hat, so muss dem wohl eine Überzeugung über die musikalische Qualität des Teilnehmers vorangegangen sein.

Dann wurde öffentlicher Druck gegen diese Auswahl aufgebaut. Dieser ist offensichtlich politisch und ideologisch motiviert.

Folgende zwei Beispiele verdeutlichen das:

So nennt die Grünen-Politikerin Claudia Roth den ausgewählten Sänger Naidoo einen "homophoben Künstler" und rückt ihn mit geschickter Wortwahl in den Bereich von Pegida und AfD. www.spiegel.de/politik/deutschland/xavier-naidoo-claudia-roth-findet-teilnahme-am-esc-voll-daneben-a-1063666.html

Tobias Zimmermann, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes, begründet seine Kritik an der Nominierung Naidoos damit, dass seine Texte "voll von offenen Gewaltphantasien gegen Homosexuelle" seien. www.rp-online.de/kultur/musik/eurovision/eurovision-song-contest-2016-xavier-naidoo-faehrt-nun-doch-nicht-nach-stockholm-aid-1.5576856

Bei den vielen einzelnen Kritiken hauptsächlich anonym in Sozialen Netzwerken wird fast immer nur das Argument gebraucht, Naidoo sei homophob und/oder Rechtspopulist. In ganz wenigen Ausnahmefällen wird die Art des diesmaligen Auswahlverfahrens kritisiert. Um die musikalische Qualität ging es bei diesem Feldzug nie.

Bei den Kritiken ging es offensichtlich bestimmten Gruppen und Einzelpersonen nur um Naidoos angebliche Verstöße gegen ihre eigenen Ideologien, aber nicht um die musikalische Qualität, die aber bei einem Musikwettbewerb im Mittelpunkt zu stehen hat.

Der NDR hat daraufhin seine ursprüngliche Entscheidung zurück genommen.

Damit ist offensichtlich, dass die Auswahl eines anderen (neuen) Teilnehmers nicht aus musikalischen Gründen erfolgte, sondern durch Druck aus politisch und ideologisch motivierter Richtung beeinflusst wurde.

Somit ist die Idee und der Grundsatzgedanke eines Songcontest völlig verloren gegangen.

Der NDR hat durch seine ursprüngliche Entscheidung Naidoo als deutschen Teilnehmer ins Rennen zu schicken und ihn nach öffentlichem Druck wieder zurückzuziehen, obwohl die Kritik nichts mit der Musik zu tun hat, erheblich an Glaubwürdigkeit verloren. Und nicht nur das, auch die Glaubwürdigkeit des Songcontest hat durch dieses hin- und her erheblichen Schaden genommen.

Selbst eine weitere Rück- oder Neuentscheidung würde diese Beschädigung für den NDR und diesen Contest nicht mehr heilen.

Um die Glaubwürdigkeit wieder herzustellen ist daher nur noch der Rückzug aus diesem Songcontest in 2016 geeignet.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Holger Steinführer aus Frankfurt am Main
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  • Liebe Unterzeichner,
    herzlichen Dank für die Unterstützung und den Mut.
    Leider haben sich nur wenige für eine Teilnahme gefunden.
    Da die Zeichnungszeit zuende ist, habe ich mir die Frage gestellt, wie es weiter geht.
    Ich habe nun lange überlegt und mit anderen gesprochen.
    Dabei bin ich zu dem Schluß gekommen, daß ich mit der Übergabe der Petition an den NDR alle Teilnehmer mehr oder weniger der Lächerlichkeit preisgebe, da es so wenige sind.
    Das Risiko kann ich als verantwortungsbewusster Petitionsstarter nicht eingehen, da sich jetzt keiner von Euch am Ende mehr dagegen wehren kann. Ich laufe Gefahr, daß man sich über alle Teilnehmer lustig macht und in eine merkwürdige Ecke stellt, nach dem Motto:
    Ein kleiner Haufen, nicht mal Hundert, Spinner.
    Oder noch viel schlimmer.
    Die Gefahr wäre geringer gewesen, wenn mehr mitgemacht hätten.
    Einige Wenige können leicht verspottet werden, viele, eine größere Masse, schwerer.
    Ich hoffe Ihr versteht meine Entscheidung.
    Trotzdem danke ich allen, die mitgemacht haben.
    Euer Holger Steinführer

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