Region: Burgwedel

Keine Unterbringung von Flüchtlingen auf dem Kita-Gelände in Engensen - Für eine Alternative

Petitioner not public
Petition is directed to
Stadt Burgwedel
943 Supporters 280 in Burgwedel
Petitioner did not submit the petition.
  1. Launched 2015
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Failed

Die Stadt Burgwedel hat aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation und der zu erwartenden Sonderzuweisungen beschlossen, die Mehrzweckhalle Engensen auf dem Kita-Gelände als vorübergehende Massenunterkunft zu nutzen.

www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Burgwedel/Nachrichten/Plan-B-Stadt-ruestet-sich-fuer-Notloesungen

Bei allem Verständnis für die derzeitige schwierige Situation ist die Flüchtlingskrise eine Notlage, die nicht alles rechtfertigt. Eine Unterbringung von Flüchtlingen direkt auf dem Kita-Gelände zusammen mit unseren kleinsten Kindern (1-6 Jahre) ist eine nicht zu verantwortende Entscheidung.

Hier noch ein interessanter Link:

www.epochtimes.de/politik/deutschland/refugees-not-welcome-bundestagssporthalle-bleibt-sauberund-unbelegt-a1281408.html

Reason

Die sogenannte Mehrzweckhalle in Engensen befindet sich auf dem Kita-Gelände und ist nicht separat zu betreten. Das angrenzende Kindergartengebäude und die Halle sind eine Einheit und nur durch eine Verbindungstür getrennt. Beide Einrichtungen teilen sich eine Zuwegung und das Außengelände. Zur Definition der örtlichen Situation heißt es in einem Brief der Stadt vom 18.08.2015 an die Eltern: „Die gesamte Kindertagesstätte mit dem dazugehörigen Außenbereich ist eine Jungendhilfeeinrichtung nach dem SGB VIII und verfügt über eine entsprechende Betriebserlaubnis für ausschließlich diesen Zweck.“

Die Räumlichkeiten der Kita reichen bei weitem nicht für die 3 Gruppen aus, um alle (ca. 60) Kinder nur in den Gruppenräumen (was im Winter noch häufiger der Fall ist) zu beschäftigen. So muss die Turnhalle regelmäßig genutzt werden. Außerdem gibt es Informationen, dass bei Belegung der Turnhalle durch Flüchtlinge (40 sind geplant) der Bereich des großen Spielplatzes abgetrennt werden muss, um eine Versorgung und caritative Betreuung über die gemeinsam genutzte Zuwegung zu ermöglichen. Dann fehlt den Kindern auch dieser Platz.

Die Krippenkinder machen Mittagsschlaf in dem Gebäude und bereits jetzt müssen die größeren Kinder Rücksicht nehmen. Bei ständiger Benutzung der Turnhalle steigt automatisch der Lärmpegel.

Unserer Meinung nach besteht durch die Aufstockung der Personenanzahl auf dem kleinen Gelände ein erhöhtes Infektionsrisiko insbesondere für die Kleinkinder. Auch die geplante teilweise Abtrennung durch einen (Sichtschutz)Zaun bietet keinen Schutz vor einer Tröpfcheninfektion. Auf Basis des Infektionsschutzgesetzes 6. Abschnitt §36 und des Informationsblattes des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes zum Thema „Tuberkulose bei Kindern“ haben wir uns an das Gesundheitsamt Hannover gewandt. Von dort haben wir am 06.11.2015 unter anderem folgende Informationen bekommen: „Grundsätzlich sieht das Infektionsschutzgesetz vor, dass alle erwachsenen Flüchtlinge, die eine Gemeinschaftsunterkunft bewohnen, zum Ausschluss einer aktiven Tuberkuloseerkrankung eine Röntgenaufnahme der Lunge erhalten. Ob dies in der Praxis tatsächlich in der aktuellen Situation lückenlos erfolgt, ist unklar und auch abhängig vom Status des Flüchtlings. … Bei der Tuberkulose handelt es sich um eine Tröpfcheninfektion (Übertragung durch Husten, Niesen oder Sprechen). Da in Ihrer Einrichtung Kinder unter 5 Jahren betreut werden, die nach einer Tuberkuloseinfektion besonders empfindlich reagieren, ist es sicherheitshalber sicherlich empfehlenswert, die Kontaktmöglichkeiten soweit möglich zu minimieren. … Um im Falle des Auftretens von Infektionserkrankungen den Kreis der Kontaktpersonen zu begrenzen, sollte die geplante Notunterkunft einen getrennten Zugang und eine klare räumliche Abgrenzung haben.“

Auch bekommen wir keine konkrete Aussage über den genauen Zeitraum der Unterbringung in der Turnhalle. Wie lange ist die Befristung: 1 Jahr, 2 Jahre?

Wir sehen durch all diese Punkte die Gefahr gegeben, dass der Kindergartenbetrieb und die Bewegungsfreiheit der Kinder eingeschränkt werden. Die Einschnitte sollten nicht bei den Kindern und erst recht nicht bei den Kleinsten gemacht werden.

Wir bitten die Stadt Burgwedel, nochmals intensiv Alternativen zu prüfen und Abstand von der Nutzung der Mehrzweckhalle Engensen zu nehmen.

P.S.: Um das nochmal in aller Deutlichkeit hervorzuheben: Es geht hier NICHT gegen Flüchtlinge, sondern um das Wohl unserer Kinder! Das ist kein Aufruf zu rechter Gewalt und wir verbitten uns die Verbreitung von fremdenfeindlichen Inhalten und distanzieren uns davon.

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