• Von: Hans Müller mehr
  • An: Bundesverkehrsminister A. Dobrindt
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Sicherheit mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 3.822 Unterstützer
    3.769 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Keinen Himmel voller Drohnen in einem reservierten Luftraum !

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Der Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft, für Vermessung, Wildbeobachtung, Kontrolle von Windkraftanlagen, Dokumentation von Gebäuden, etc. ist mit den geltenden Regeln bereits möglich.
Dennoch soll nach dem Bestreben der Drohnenindustrie und Ihrer potentiellen Kunden der Luftraum über Deutschland zur Nutzung durch Drohnen (automatisch fliegende Klein Luftfahrtgeräte) zwischen 100 und 150m über dem Erdboden frei gemacht und reserviert werden.

Begründung:

Die Luftfahrtindustrie wie Airbus, Boeing, Dornier, Lockheed und viele kleine Firmen haben einen neuen Markt entdeckt: Drohnen für alle nur denkbaren Zwecke: Die Politik in Deutschland und Europa will der Drohnenindustrie und Ihren Kunden nun den Himmel zwischen 100 - 150m Höhe für den Einsatz von Drohnen frei räumen.

Zweck:

- Überwachung von Städten, Gemeinden und Veranstaltungen
- Pakettransport für Buchhandelskonzerne und DHL ( Versuche laufen seit 2 Jahren )
- militärischer Einsatz (Übung), es werden derzeit schon Drohnenflüge durch die US-Army im Bereich Grafenwöhr / Hohenfels durchgeführt
- Landwirtschaft, Vermessung
- Industriespionage ist eine grosse Gefahr, siehe dazu auch der Link Gefahr durch Drohnen...
- Kriminelle Transporte, es gab bereits Transporte in Gefängnisse, die "Ladung" einer Drohne ist nicht kontrollierbar Kurierdienste

Das ist eine Gefahr für jeden:

Drohnen sind bei Ausfall des Antriebs nicht mehr steuerbar, sie sind nicht fähig im Autorotationsverfahren, wie ein Hubschrauber zu landen und fallen deshalb unkontrolliert vom Himmel
Unfälle im Strassenverkehr, Brand durch Explosion der Akkus (moderne Hochleistungs Lipo Akku sind im Schadensfall explosiv), oder des Treibstofftanks sind möglich
die Bevölkerung wird durch Abstürze gefährdet
ist die Verwendung erstmal genehmigt gibt es keine Kontrolle mehr über die Verwendung
Kurz: im Unglücksfall sind es fliegende Bomben...

Deshalb fordern wir für Drohneneinsätze Einzelfall Genehmigungen, keine Pauschalfreigabe!

Ein freier Himmel für Drohnen bedeutet den Tod für Luftsport und Modellflug:
- Drohnen brauchen dann auch den Raum unter 100m für Start, Landung und Sicherheitshöhe,
- dadurch sind alle Luftsportarten im unteren Luftraum sind gefährdet
Modellflug über 100 m soll nur noch mit Ausnahmegenehmigung möglich sein, auf diese Genehmigung (Ausnahme..) gibt es aber keinen Rechtsanspruch

Wir wollen:

Keine neue Bürokratie und Gängelung der Bürger unter Verlust von Steuereinnahmen und Arbeitsplätzen !!
Es gibt ausreichend Gesetze und Regelungen, wir brauchen hier keine neuen, zusätzliche Beschränkung unseres Lebensraumes und unserer Bürgerrechte.

Deshalb: Keinen extra Luftraum für gewerbliche Drohnen an unserem Himmel, der Betrieb mit Einzelgenehmigung und damit verbundener Kontrolle muss ausreichen.

Wollen Sie beim Sonnenbad in Ihrem Garten solche Geräte über sich haben, bei denen Sie nicht wissen was da abläuft?
Möchten Sie immer und überall zusätzlichen Lärm in der Luft, wenn Sie Ihre Freizeit geniessen?
Möchten Sie den Konzernen auch noch den letzten Rest, den untersten Luftraum schenken?

Bitte helfen Sie mit, diese unnötige Belästigung und Einschränkung unseres Lebensraumes zu verhindern.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Allmersbach im Tal, 31.03.2016 (aktiv bis 30.09.2016)


Neuigkeiten

Hallo liebe Unterzeichner, wir haben die Petition verlängert um weitere Unterschriften zu sammeln, aber leider lässt die Beteiligung deutlich nach. Wir versuchen dennoch die Petition weiter bekannt zu machen. Bitte helfen Sie mit. Mit freundlichen Grüssen ...

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Debatte zur Petition

PRO: Das ist ein weiterer Versuch einer Industrielobby Ihre Interessen gegen die Bevölkerung durch zu setzen. Das kann und darf nicht sein! Sehen Sie hier wer dahinter steckt: www.uavdach.de

PRO: www.uavdach.org/Home/uav_dach.htm

CONTRA: Der Initiator vermischt nach Belieben mehrere Sachverhalte, zum einen eine Petition gegen die kommerzielle Nutzung der UAV Technologie, und zum anderen die diskutierte 100m Begrenzung für Modellflugzeuge, das ganze gemischt mit Panikmache und dem Schüren ...

CONTRA: Ach die Modell-Foto-'Drohnen'-Flieger wollen den Luftraum. Und nicht nur über den langweiligen Modellflugplätzen. Weil uns geht es um da Fotografieren/Filmen und nicht um das fliegen.

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Petitionsverlauf

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