Reform von Finanzierungen rund um das Thema "Kind" und die Bekämpfung von Kinderarmut. Um dem Trend von Kinderarmut entgegenzuwirken (inklusive der seelisch verarmten Kinder vermögender Eltern), lautet der Vorschlag dass sämtliche gesellschaftsseitigen Kindeswohlmaßnahmen jedem Kind gleichberechtigt und barrierefrei als Sachleistung zur Verfügung stehen müssen. Das wirkt ebenso positiv auf Chancengleichheit, Integration und gegen Jugendkriminalität. Abhängigkeiten müssen reduziert werden.

Begründung

In meinem Vorschlag entfällt jegliche Förderung von Eltern. Natürlich muss es einen Steuerfreibetrag pro Person im Haushalt geben, allerdings Dinge wie Kindergeld oder sonstige zu beantragende Leistungen sollten in dieser Form abgeschafft werden. Im Gegenzug sollte sichergestellt sein, dass jedes Kind Zugang hat zu Kindergärten, Schulen und Universitäten inklusive zwei dort gestellten Mahlzeiten am Tag bis zur Volljährigkeit. Freie Nutzung von ÖPNV, im festgelegten Radius nach Alter. Freien Zugang zu sämtlichen bildungsrelevanten Einrichtungen wie Museen. Freien Zugang zu Sportvereinen und Musikschulen inklusive gestelltem Material. Ebenso freien Zugang zu therapeutischer Unterstützung. Musikräume, Sportplätze, Schwimmbäder sind zu Übungszwecken ganztägig zu öffnen, auch in unterrichtsfreien Zeiten. Dort können zwecks Beaufsichtigung Arbeitsplätze geschaffen werden, für die keine spezifische Betreuungsqualifikation erforderlich ist. Zu organisieren wäre das über Büros in den vorhandenen Schulen und somit barrierefrei erreichbar für jedes Kind. Kinder deren Eltern bildungsfern sind und glauben das Kindergeld sei Bestandteil ihres Einkommens, füllen keine Anträge aus, um ihrem Kind etwas zu ermöglichen. Kinder müssen gleiche Chancen haben, auch die, ihrem Elternhaus stundenweise zu entkommen, indem sie an einem anderen Ort willkommen sind und gefördert werden, sich ausprobieren können, auf Augenhöhe mit Kindern aus liebevollen Familien. Jugendkriminalität ist nichts anderes als das Revierverhalten unerwünschter Kinder. Eine so reiche Gesellschaft sollte es sich leisten können, dass jedes Kind erwünscht ist und sich entwickeln darf, ohne darin von Erwachsenen reguliert und beschränkt zu werden. Das Integrationsthema erübrigt sich in einem solchen Gesamtkonzept ohnehin. Weiterhin dürfte ein solches barrierefreies Förderungskonzept den Teufelskreis der vererbten Sozialleistungskarrieren durchbrechen. Natürlich darf es keinen Zwang geben zur Teilnahme, wohl aber ein Angebot, ein barrierefreies.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Pro

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Contra

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