Landesforstgesetz NRW 2026 fair gestalten – Waldschutz und naturverträgliches Mountainbiken gemeinsam

Petition is addressed to:
Der Präsident des Landtags NRW

2,596 Signatures

7 %
2,136 from 29,000 for quorum in North Rhine-Westphalia North Rhine-Westphalia

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  1. Launched May 2026
  2. Time remaining 9 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Petition addressed to: Der Präsident des Landtags NRW

Wir fordern, dass der geplante Gesetzentwurf zum Landesforstgesetz NRW nicht zu einem pauschalen Ausschluss von Singletrails führt. Radfahren im Wald soll weiterhin auf bestehenden Wegen möglich bleiben, sofern keine konkreten Gründe des Natur-, Boden- oder Artenschutzes entgegenstehen.

Statt pauschaler Verbote braucht NRW:

  • klare und verständliche Verhaltensregeln,
  • gezielte Sperrungen nur in sensiblen Bereichen,
  • legale und genehmigungsfähige Trail-Angebote,
  • eine enge Zusammenarbeit von Waldbesitz, Forst, Naturschutz, Wandernden und Mountainbikern.

Bewährte Modelle wie der Mountainbikepark Pfälzerwald zeigen, dass Rücksichtnahme, Naturschutz und Mountainbiken erfolgreich miteinander vereinbar sind.

Reason

Der aktuelle Entwurf zur Novellierung des Landesforstgesetzes NRW sieht vor, dass Radfahren im Wald künftig nur noch auf Straßen, „Fahrwegen“ und ausdrücklich genehmigten Trails erlaubt sein soll. Als Fahrwege gelten nach dem Entwurf nur befestigte oder naturfeste Waldwirtschaftswege, die im Regelfall von zweispurigen Fahrzeugen befahren werden können. Schmale Pfade und die meisten Singletrails würden damit faktisch nicht mehr unter das allgemeine Betretungsrecht fallen.
 
Warum das viele Menschen betrifft
Mountainbiken ist für hunderttausende Menschen in NRW ein wichtiger Ausgleich, gesundheitsfördernder Sport und naturnahe Freizeitaktivität. Viele Vereine und Ehrenamtliche engagieren sich seit Jahren für legale Trails, Pflegeeinsätze und Umweltbildung.
Durch die geplante Regelung würden zahlreiche bisher konfliktarm genutzte Wege von heute auf morgen illegal. Das hätte mehrere Folgen:

  • Ehrenamtliches Engagement würde ausgebremst.
  • Bewährte Touren und regionale Angebote gingen verloren.
  • Konflikte würden nicht gelöst, sondern in wenige verbleibende Wege verlagert.
  • Die Akzeptanz für Regeln würde sinken.
  • Tourismus und lokale Wertschöpfung könnten beeinträchtigt werden.

Wir erkennen die berechtigten Interessen aller Beteiligten an
Der Wald erfüllt wichtige Funktionen:

  • Schutz von Boden, Wasser und Artenvielfalt,
  • nachhaltige Waldbewirtschaftung,
  • Jagd und Wildruhe,
  • Erholung für alle Menschen.

Waldbesitzende, Försterinnen und Förster sowie Naturschutzorganisationen haben ein berechtigtes Interesse daran, Schäden und Konflikte zu vermeiden.
Gerade deshalb braucht es differenzierte Lösungen statt pauschaler Verbote.
Erfolgreiche Alternativen existieren bereits
Der Mountainbikepark Pfälzerwald zeigt seit vielen Jahren, dass ein kooperatives Modell funktioniert. Dort setzen Waldbesitz, Forst, Kommunen, Tourismus und Mountainbiker auf:

  • klare Trail-Regeln,
  • gegenseitige Rücksicht,
  • legale Strecken,
  • abgestimmte Lenkung.

Auch die DIMB Trail Rules und die Bundesplattform Wald – Sport, Erholung, Gesundheit (WaSEG) zeigen, wie unterschiedliche Interessen konstruktiv zusammengebracht werden können.

Unser Ziel
Wir möchten den Wald schützen und gleichzeitig eine naturverträgliche Nutzung ermöglichen.
Wir setzen uns für ein modernes Landesforstgesetz ein, das:

  • Waldschutz und Erholung gleichermaßen berücksichtigt,
  • bewährte Wege erhält,
  • Konflikte gezielt reduziert,
  • Ehrenamt und legale Angebote stärkt,
  • und erfolgreiche Praxisbeispiele als Vorbild nutzt.

Ein ausgewogenes Gesetz schafft Akzeptanz, schützt den Wald und ermöglicht ein respektvolles Miteinander aller, die den Wald nutzen.

Thank you so much for your support, Gregor Lukas, Dortmund
Ask the initiator

Petition details

Petition started: 05/14/2026
Collection ends: 11/13/2026
Region: North Rhine-Westphalia
Topic: Sports

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Weil Radfahrern die gleichen Rechte wie Wanderern zustehen müssen. Ich verstehe gar nicht worin das Problem liegt, außer in neuen Downhilltrails, die illegal errichtet wurden. Radfahren auf Wegen, egal wie breit, ist genauso verträglich wie wandern, das Abrollen der Reifen über den Boden ist sogar eher vorteilhaft. Mehr als 50% der Wanderer haben Hunde, die viel problematischer als Fahrräder für die wild lebenden Tiere sind, insbesondere wenn sie nicht angeleint werden. Fahrräder bellen nicht…..

No CONTRA argument yet.

Why people sign

Weil sonst Radfahren deutlich erschwert wird unabhängig von Mountainbike oder Trails

Recht für alle auf Erholung in den Wäldern

Auch für uns, die in Pflege und Sozialarbeit tätig sind, sind die Lebenshaltungskosten dermaßen gestiegen, und wenn man auf dem Land wohnt kann man auch nicht auf ein Auto verzichten das heißt die Kosten sind immens gestiegen in jeglicher Hinsicht. Deswegen ist es wichtig dass auch wir eine gute Entlohnung erhalten und von unserem Geld leben können

Es ist absurd, dass in NRW wirtschaftliche Eingriffe in den Wald möglich sind, während Radfahren auf bestehenden Wegen pauschal eingeschränkt werden soll – unsere Wälder haben weitaus größere Probleme als ein paar Radfahrer auf Trails.

bin radfahrender Waldnutzer

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