Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Gsell,

wir bedauern es sehr, dass in diesem Jahr beim Nürnberger Altstadtrennen keine Liegeräder mehr zugelassen werden. Das Nürnberger Rennen war bayernweit eine der wirklich seltenen Gelegenheiten, diese faszinierenden Räder und ihr Rennpotential einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass Liegeräder im kommenden Jahr 2016 wieder zugelassen werden.

Über das Velomobilforum (www.velomobilforum.de) erfuhren wir, dass diese Entscheidung lt. Sportamt getroffen wurde, um die Sicherheit für die Fahrer/-innen zu erhöhen. Dieses Anliegen teilen wir voll und ganz.

Allerdings wird in Liegeradkreisen kritisch angemerkt, dass Rennradler auch ohne Liegeradbeteiligung jederzeit damit rechnen müssen, einem Fahrer vor sich ausweichen zu müssen – oder aber von einem schnelleren überholt zu werden. Im Pulk schnell zu fahren ist und bleibt auch ohne Liegeräder riskant. Wir halten die Zulassung von Liegerädern gerade bei dem Jedermannrennen in Nürnberg für durchaus vertretbar und wünschenswert. Sie steigert zudem die Attraktivität des Rennens für die Zuschauer, weil es so etwas eben nur selten zu sehen gibt.

Wir bitten Sie, sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Gsell, sich in Ihrer Eigenschaft als Sportbürgermeister der fahrradfreundlichen Stadt Nürnberg für diese Besonderheit des Altstadtrennens einzusetzen: Liegeräder 2016!

Bis dahin wünschen wir der Stadt und vor allem den Teilnehmer/-innen ein gelungenes, unfallfreies Rennen 2015 und verbleiben mit freundlichen Grüßen, Die Unterzeichnenden

Begründung

Liegeräder sind faszinierende Fahrräder. Es gibt zig unterschiedliche Typen, vom Sesselrad bis zum schnell Carbonrenner. Manche machen das Radfahren für Menschen mit Handicap überhaupt erst möglich (Trikes), andere ermöglichen fantastische Geschwindigkeiten (Velomobile/Tieflieger) und Langstrecken. Die Beteiligung von Liegerädern bereichert das Rennen um einige (sehr) schnelle Teilnehmer/-innen, ist für die Zuschauer/-innen interessant ("Was ist denn das?!") und kann das Interesse an diesen Rädern steigern. Zudem sind in Mittefranken gleich zwei der wenigen deutschen Hersteller ansässig, sie sind also schon beinahe so etwas wie eine regionale technische Spezialität. Warum sollten sie "daheim" nicht starten dürfen?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Frank Nie aus Fürth
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  • Herzlichen Dank an alle, die bereits am ersten Abend hier unterzeichnet haben. Für Liegeradler/-innen ist das ja schon mal eine ganz ordentliche Zahl.

    Die mehreren tausend Überschriften, die als Ziel angegeben werden, rechnet sich das Programm automatisch aus den Einwohnerzahlen zusammen. Ich habe leider keine Möglichkeit gefunden, sie manuell zu ändern. Mal sehen, ob wir die 100 erreichen.

    Dazu meine Bitte: Macht die Petition nach Möglichkeit bekannt: Online über Social Networks, an evtl. Liegeradsstammtischen, bei Fahrradhändlern, die der Liegeradszene verbunden sind.

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

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