openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Marzahn / Hellersdorf in einer gewaltigen Schieflage - Der Buckower Ring bleibt unser Biotop !! Marzahn / Hellersdorf in einer gewaltigen Schieflage - Der Buckower Ring bleibt unser Biotop !!
Erfolg
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Regierender Bürgermeister M. Müller / Bezirksbürgermeister ...
  • Region: Marzahn-Hellersdorf mehr
  • Status: Petition hat zum Erfolg beigetragen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 1.840 Unterstützende
    167 in Marzahn-Hellersdorf
    Sammlung abgeschlossen

Marzahn / Hellersdorf in einer gewaltigen Schieflage - Der Buckower Ring bleibt unser Biotop !!

-

Mit großer Verwunderung haben wir nur über die Medien erfahren, dass der zuständige Bezirksbürgermeister, Herr Komoß, entschieden hat, dass u.a. in unserem winzigen Wohngebiet mit 2000 Einwohnern eine weitere Flüchtlingsunterkunft gebaut werden soll. Eine Betroffenenbeteiligung fand in diesem Fall nicht statt. Wir fordern, die vorrangige Prüfung in anderen Stadtbezirken und die Erhaltung unseres Biotops im Nordosten von Berlin sowie die faire Verteilung der Flüchtlinge unter Berücksichtigung des Steueraufkommens und der Größe der Bezirke.

Begründung:

Frau Merkels Satz -> „ Wir schaffen das ! „ , liegt uns allen seit der neuesten Mediennachricht über die Bebauungspläne unseres kleinen Kiezes sehr im Magen ! Eine Verteilung in solcher Unverhältnismäßigkeit kann nicht vorzugweise zu Lasten der Ost – Bezirke gehen, die schon zu kämpfen haben. Laut Bezirksbürgermeisterin Giffey (SPD) sollten sich alte Fehler nicht wiederholen und Flüchtlinge nicht nur in bestimmten Stadtvierteln ( Marzahn – Hellersdorf ) konzentrieren. Eine Verteilung vom Flüchtlingsunterkünften darf Ost - Bezirke nicht in eine Schieflage bringen ( siehe Berliner Zeitung vom 11.02.2016 sowie Berliner Morgenpost vom 13/14.02.2016 ). Diese einseitige Zuteilung lässt sich aber gerade aus der neu veröffentlichten Verteilungsliste schließen. Nach den Kriterien des Hauptausschusses muss das Vorhandensein ausreichender sozialer Infrastruktur und die Verträglichkeit im Umfeld berücksichtigt werden. Beides lässt sich an diesem Standort nicht verwirklichen. 2000 Bewohner im Kiez, zu wenig Kita-Plätze, zu wenig Schulen und Ärzte, die mit der Versorgung des gegenwärtigen Patientenbestandes schon jetzt überfordert sind und nur noch nach Warteliste aufnehmen. Zusätzlich zu den schon aufgenommenen Flüchtlingen ( z.B. UKB, Warener Str. 5, 12683 / Pro Sozial, Blumberger Damm, 12683 / Bitterfelder Str., 12681 / Wolfener Str., 12681 / Schönnagelstr., 12685 ) soll unser Gebiet mit mindestens weiteren 500 Flüchtlingen aufgefüllt werden. Bei der Auswahl des Grundstückes Buckower Ring 54-56 wurde noch nicht einmal auf die geforderte Mindestgröße von 10.000 m² geachtet. Dieses Gebiet war laut Bebauungsplan 10-1 und der Prioritätensetzung vom 21.10.2004 der Flächensicherung für dezentrale Regenwasserbewirtschaftung und Erweiterung des Wuhlegrünzuges vorgesehen. Nach dem Abriss einer Kita 2006 entstand auf diesem Grundstück ein Biotop. Mangels Information des Berliner Senats an die NABU Berlin konnte eine Prüfung der Bebauung nicht erfolgen, zumal das Wuhletal der größte zusammenhängende Grünzug im Nordosten ist. Nach unserer Meinung verstößt die Kommune mit den Bebauungsplänen gegen das baurechtliche Gebot der Rücksichtnahme, da die engen Straßen schon jetzt bei der Versorgung, sowie für den Geschäfts- und Besucherverkehr des Seniorenheimes, der umliegenden Kita´s, aller Anwohner und nicht zuletzt des UKB´s ( fußläufig erreichbar ) schwerwiegende Probleme mit sich bringen.

Der frühere Flughafen Tempelhof erstreckt sich auf einer Fläche von 355 Hektar. Laut Berliner Morgenpost vom 13/14.02.2016 werden nur 1000 Flüchtlingen untergebracht, die geplant waren 7.000.Flüchtlinge. Setzten wir dies ins Verhältnis zu dem geplanten Standort Buckower Ring 54-56 ergibt das nachfolgendes Ungleichverhältnis:: 355 Hektar = 3.550.000 m² = 1.000 Flüchtlinge -> 3.550 m² / 1 Flüchtling nicht mal 1 Hektar 10.000 m² = 500 Flüchtlinge -> 20 m² / 1 Flüchtling

Zutreffend erklärt der Spandauer Bezirksbürgermeister Kleebank ( SPD ) dass die für Spandau vorgesehene Zahl an Flüchtlingsunterkünften gemessen an Bezirksgröße und Einwohnerzahl nicht akzeptabel ist. Vergleicht selbst : Spandau 91,87 km² 230.419 Einwohner 2.519 Einwohner / km² Marzahn/Hellersdorf 61,78 km² 256.173 Einwohner 4.141 Einwohner / km² Da ein Protest von Herrn Komoß ( Bezirksbürgermeister ) fehlt, müssen wir auf dieses Missverhältnis aufmerksam machen !

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 13.02.2016 (aktiv bis 12.08.2016)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützer ! „Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Dieses Zitat von Bertholt Brecht hat uns Mut gemacht und in vielen Situationen Kraft gegeben nie aufzugeben. Wir waren uns immer im Klaren, wer nichts tut kann nichts ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Im Kornmandelweg stehen ein 6-Geschosser und ein 10- Geschosser leer. Grundstück ist eingezäunt. Flüchtlinge wären geschützt, da Polizeigelände. Polizei kann Objekte wieder verwerten. Beiden Seiten wäre geholfen. Kosten sicher geringer, als Neubau. Leerstandsabbau ...

PRO: Schweigen im Walde - Ängste beseitigen. statt schüren!! Warum werden wir vor vollendete Tatsachen gestellt? Ist dieses brisante Thema nicht wert. dass darüber mit den Bürgern gesprochen wird?Mit der Ansiedlung von Flüchtlingen in solch großer Zahl wird ...

CONTRA: Region ... und auch Flüchtlinge müssen halt irgendwo leben. Das Problem ist kein echtes Problem, sondern ein eingebildetes von dumpfbackigen Alt-Stalinisten und Rot-und-Braunfaschisten von SED und NPD. Bisschen Weltoffenheit kann auch Marzahn/H´dorf nicht ...

CONTRA: Ich finde es ziemlich daneben ,sich für die Belange eines Biotops angeblich einsetzen zu wollen, wenn es im Kern der Petition einfach darum geht den Bau eines Flüchtlingheimes zu verhindern. Die Initiatoren dieser Petition, die vielleicht gerne mal mit ...

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer


aktuelle Petitionen