Es ist ein Problem, das viele kennen. Viele Mütter und Väter: Es gibt kein Kindergartenplatz.

Viele Eltern sind auf ihren Beruf angewiesen und doch bekommen die Kinder keinen Kindergartenplatz. Wenn doch so wenige Plätze vorhanden sind aber die Nachfrage wächst, warum werden nicht mehr Plätze geschaffen? Warum spart man an unseren Kindern? Wir haben eine ausgeprägte anti-Kinder-Politik und in solcher ist es sehr schwer mit Kindern zu bestehen. Wie soll man eine Familie ernähren können, wenn man sein Kind nicht in die Betreuung abgeben darf?

Zu meinem Fall: Ich habe meine Tochter pünktlich für einen Kindergartenplatz in unserer Nähe angemeldet und dazu noch zwei weitere angegeben. Man hat mir schon gleich am Anfang gesagt, dass es wohl sehr schwierig mit den freien Plätzen wird. Und tatsächlich: eine Absage! Ich habe dann 6 verschiedenes Kindergärten angerufen und um Platz nachgefragt aber alle sind voll! Wenn ich am Anfang noch dadrauf geachtet habe, dass der kindergarten uns "anspricht" so ist es mir jetzt unwichtig so das ich sogar bereit bin mit Zug und Bus zu fahren. Was ist bloß passiert? Hat Bremen nicht so viele Kinder erwartet? Aber die Geburtenzahlen bei den Standesämtern sprechen doch für sich. Oder sind es die Zuwanderer, die unerwartet viele Kinder mit sich gebracht haben? Aber könnte man sowas als erfahrene Politiker nicht schon erahnen? Warum werden die eigenen Bürger, die die Steuern immer zahlen, sich an Regeln und Gesetze halten so im Stich gelassen? Ist es nicht so, dass kindergarten auch die Kinder früh fördert? Ist es Bremen nicht wichtig? Die Kinder sind doch die Zukunft. Wenn jetzt schon so nachlässig damit umgegangen wird, dann will ich nicht wissen was in den Schulen passieren wird.

Ich fordere mehr Kindergartenplätze zu schaffen, dass jedes Kind, das einen Anspruch hat, auch einen bekommt. Einen Platz in der Nähe, dass man zu Fuß erreichen kann.

Begründung

Es geht uns früher oder später jeden mal was an. Wenn jetzt nichts unternommen wird, dann gibt es in 10 Jahren immer noch nicht genug Plätze. Diejenigen, die dieses Jahr nicht betroffen sind, sind es vielleicht nächstes oder in paar Jahren. Wir müssen für unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder sorgen. Wenn wir still alles so hinnehmen, dann wird sich nie was ändern. Wir müssen zeigen, dass es so nicht weitergehen kann.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tatjana Lisner aus Bremen
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