Wie fordern einen stimmberechtigten Sitz im Schulausschuss für die EDS

Wir fordern die Stadt Düsseldorf auf, ihre Priorität in den nächsten 5 Jahren auf schulische Bildung zu setzen und die Klassenfrequenzrichtwerte von 24 Schülern im Primarbereich und 28 Schülern im Sekundarbereich einzuhalten.

Wir erwarten von der Stadt Düsseldorf als Schulträger, dass sie für ausreichende Klassenräume Sorge trägt und wehren uns gegen dauerhaften Unterricht in Containern.

Wir möchten die Kommunalpolitik verpflichten, den steigenden Schülerzahlen in Düsseldorf – besonders auch in den Neubaugebieten – Rechnung zu tragen, um den Bildungsstandort Düsseldorf attraktiv zu erhalten für Fachkräfte und Unternehmen.

Wir fordern einen sofortigen Maßnahmenplan für den Schulausbau und dessen zügige Umsetzung.

Raison

Die demographische Entwicklung in Düsseldorf lässt die Kinder- und Schülerzahlen weiter steigen. Zwar hat die Stadt den Ausbau der Kita-Plätze forciert und setzt diesen Trend im Jahr 2014 auch weiter fort, doch plant sie wider besseren Wissens keine neuen Schulgebäude, obwohl bereits heute die weiterführenden Schulen aus allen Nähten platzen und mit Klassenstärken von über 30 Schülerinnen und Schülern zurechtkommen müssen.

Im Schuljahr 2014/2015 werden an 16 Grundschulen Container aufgestellt, um für die Vielzahl der neu angemeldeten Kinder Platz zu schaffen. Diese Entwicklung wird sich weiter verschärfen: Der Schul-Entwicklungsplan der Stadtverwaltung geht bis 2017 von einem Neubedarf von 76 Klassenräumen für Grundschulen und 230 Klassenräumen für die Schulen der Sekundarstufe 1 aus. Dafür ist bisher nichts im Bau.

Speziell der Bereich der Grundschulen muss erweitert werden. Für das Schuljahr 2014/2015 wurden 500 Erstklässler mehr angemeldet als im Vorjahr. Viele Eltern, deren Kinder nicht an ihrer Wunschschule angenommen werden konnten, wurden auf andere Schulen „umberaten“. Es stellt sich die Frage, wie es dann in den nächsten Jahren aussehen wird, wenn die Stadt und damit die Schülerzahlen weiter wachsen. Mehr als 20 Prozent (d. h. über 1.000 Kinder) der neuen Erstklässler erleben ihren Schulbeginn mit mehr als 30 Klassenkameraden und teilweise in Containern.

Aus der permanenten Überschreitung des Klassenfrequenzrichtwertes lässt sich ein klarer Lern- und Wettbewerbsnachteil für die Kinder unserer Stadt im Vergleich zu anderen Kindern des Landes NRW ableiten.

Insgesamt entstehen derzeit in Düsseldorf ca. 13.600 neue Wohneinheiten, damit ist der Zuzug Tausender weiterer Schulkinder vorprogrammiert.

Für uns Eltern und die Eltern der nächsten Schülergeneration ergeben sich daraus die oben genannten Forderungen.

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Actualités

Pour

Es geht nicht nur darum, den "Bildungsstandort Düsseldorf attraktiv zu erhalten für Fachkräfte und Unternehmen". Gerade die Grundschule ist kein Zuliefererbetrieb für die Konzerne. Es geht um das Lebensgefühl und die Zukunft unserer Kinder. Sie sollen nicht in einen Container - womöglich ohne Fenster (sieht so aus bei der Heinrich-Heine-Schule und auch bei der GGS Lörick) - verfrachtet werden sollen. Sie sollen die Schule nicht als Streß, sondern als schönes Erlebnis verbuchen.

Contre

Pas encore un argument CONTRA.