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Bild zur Petition mit dem Thema: Menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen Menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Landtag
  • Region: Baden-Württemberg mehr
    Kategorie: Minderheitenschutz mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 343 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen

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Wir fordern eine humanere Unterbringung von Asylbewerbern in Baden Württemberg.

  1. Jede Familie muss das Recht haben in einer eigenen Wohnung zu leben, nicht wie bisher in einem eigenen Zimmer.

  2. Jeder Asylbewerber muss das Recht haben in seinem eigenen Zimmer zu leben, nicht wie bisher mit 3-5 Personen auf 1 Zimmer.

  3. Jeder Asylbewerber soll das Recht haben sich eine Wohnung anzumieten, wenn die Kosten für diese Wohnung gleich oder kleiner den Kosten sind die für seine Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft verwendet werden würden.

Begründung:

Eine humanere Unterbringung bei deutlich mehr Wohnraum in Wohnungen der Stadt führt nicht nur zu besseren Lebensbedingungen und weniger Traumatisierungen unter den Asylbewerbern, sondern sie spart auch Geld. So verweist etwa das Amt für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg in seiner Rechnung vom 01.03.2012 (www.daten-hoster.de/file/details/418531/A1_Heidelberg_Informationsvorlage.doc) darauf, dass eine menschenwürdigere Unterbringung der 190 Asylbewerber Heidelbergs in Wohnungen der Stadt bei drei bis vierfachem Wohnraum eine Kostenersparnis von etwa 80000 Euro pro Jahr (10% der Kosten) bringen würde und dies, obwohl Heidelberg einen der höchsten Mietspiegel in ganz Deutschland hat. Auch die Städte Leverkusen, Köln und allen voran Berlin belegen dies (www.daten-hoster.de/file/details/418530/A2_Berlin_Kleine_Anfrage.pdf). Gegenteilige Rechnungen, bei denen eine Umstellung des Systems hin zur Unterbringung der Asylbewerber in ganz normalen Wohnungen zu erhöhten Kosten geführt hat gibt es nicht. In Baden Württemberg herrschen mit 4,5m² Wohn- und Lebensraum die deutschlandweit schlechtesten Bedingungen.

Asylbewerber sind Menschen, so wie alle anderen auch. Sie im Stich zu lassen bedeutet unsere Menschlichkeit im Stich zu lassen. Die Abschreckungspolitik muss ein Ende haben.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Mannheim, 08.02.2013 (aktiv bis 07.03.2013)


Debatte zur Petition

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CONTRA: 98 % der Bewerber werden nicht anerkannt, sind also keine politisch Verfolgten. Sie nutzen das Asylrecht zur Einwanderung in die Sozialsysteme. Fast ausschließlich geht es um Menschen ohne Berufsqualifikation und mit einem vormodernen Wertesystem, die ...



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