Der Einbau eines geschwindigkeitsabhängigen Motorgeräuschs sollte in allen, in Deutschland zugelassenen Elektroauto`s, Pflicht sein und Grundvoraussetzung für die Zulassung. Bisher gibt es einen freiwilligen Einbau eines Fußgängerwarners, der jedoch nur bis 30 kmh Geräusche macht und selten eingebaut wird.

Begründung

Es geht uns alle an. Vor allem sehbehinderte und blinde Menschen orientieren sich im Strassenverkehr an Motorgeräuschen. Auch spielende Kinder müssen durch Geräusche gewahrnt werden. Es geht auch um unsere Tiere. Gerade Katzen auf nächtlichen Streifzügen orientieren sich an dem Geräusch. Totgefahrende Tiere gehören jetzt schon zu unserem täglichen Strassenbild. Durch die geräuschlosen Auto`s wird die Strasse noch mehr zum Friedhof werden. Einige Automobilhersteller bieten einen freiwilligen und kostenpflichtigen Einbau eines Fußgängerwahrers an. Dieser macht jedoch nur bis 30 kmh ein Geräusch. Da es kostenpflichtig ist wird es natürlich selten eingebaut. Die meisten Unfälle, gerade mit Tieren, geschehen über 30 kmh.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Claudia Engels aus Rheinfelden
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Fahre selbst einen Elektro Roller und bestätige: er ist nicht geräuschlos. Das Reibungsgeräusch geht jedoch im Verkehrslärm unter. Ergo: den Roller laut machen? Das ist doch absurd. Der Großteil der Städter wünscht sich weniger Lärm.! Wie kommen Blinde denn mit Radfahrern klar? Sollen die auch ein Motorgeräusch kriegen? Und ich bin zwar selbst keine Katze, in langjähriger Beobachtung meiner eigenen Katze wage ich allerdings zu behaupten, dass sie auf mehr als nur den Motor achtet, um Gefahren aus dem Weg zu gehen. Die hört Mäuse fiepsen - die hört auch ein Rollgeräusch.