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Bild zur Petition mit dem Thema: Münchner Förderformel (MFF) - ein familienbelastendes Konzept Münchner Förderformel (MFF) - ein familienbelastendes Konzept
Erfolg
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: OB Dieter Reiter, Stadtrat der LHSt. München
  • Region: Landkreis München mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Petition hat zum Erfolg beigetragen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 149 Unterstützende
    92 in Landkreis München
    Sammlung abgeschlossen

Münchner Förderformel (MFF) - ein familienbelastendes Konzept

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Die Einführung der MFF ab dem 01.01.2016 in allen Kindertageseinrichtungen, welche städtisch bzw. in Betriebsträgerschaft der LHM sind, führt zu erheblichen NEGATIVEN AUSWIRKUNGEN auf unsere betreuten KINDER und auf FAMILIEN/Sorgeberechtigten der betreuten Kinder mit mehr als einem Kind:

  1. Mit der Einführung der MFF fällt die Geschwisterermäßigung für das zweite Kind weg. Das bedeutet zum einen 1.1 eine erhebliche finanzielle Belastung vor allem für Familien mit geringen Einkommensverhältnissen (ca. 1.200 €/a) UND es kann zum anderen 2.2 zu erheblichen, meist nicht mehr revidierbaren Benachteiligungen unserer Kinder im Stadtbezirk führen. Grund hier ist, dass Eltern bzw. Sorgeberechtigte ihre Kinder aus Kostengründen zu Hause lassen und sie erst im letzten Jahr vor Schulbeginn entweder beitragsfrei bzw. um 100 €-Gebührenbeitragsgemindert in die Kindergärten bzw. Kindertagesstätten bringen. Dies hat zur Folge, dass vor allem Kinder mit Migrationshintergrund UND mangelnden Dt.-Kenntnissen erhebliche Sprach- und Lerndefizite erleiden und somit einen mehr als schlechten Start in der Grundschule haben. Diese Tatsache beeinflusst auch die Schulkolleginnen und -kollegen und bedeutet für das Lehrpersonal einen hohen Integrationsaufwand, der unser Erachtens vermeidbar ist.

  2. Nach der MFF haben Geschwister von Kindern in städtischen Einrichtungen dann einen finanziellen Nachteil, wenn z.B. das 2. Kind einen städtischen Kindergarten besucht und das 3. Kind privat oder in Betriebsträgerschaft mit der LHM betreut wird. Hier erfolgt NUR die Berücksichtigung der Drittkindermäßigung auf die deutlich niedrigeren Gebühren der städtischen Einrichtung, da die städtischen den privaten und in Betriebsträgerschaft mit der LHM geführten Kinderbetreuungseinrichtungen nach den Regeln der MFF vorzuziehen sind.

  3. Die auf der offiziellen Seite zur MFF der LHM propagierte Möglichkeit der Teilnahme an einem Innovationswettbewerb gab es nicht; zumindest nicht für die Kinderbetreuungseinrichtungen welche mit Betriebsträgerschaft der LHM geführt werden. Somit entsteht ein grundsätzlicher Verlust auf 10.000 €/a für max. 3 Jahre für die Einrichtungen. Der Innovationsfaktor ist in der MFF berücksichtigt!

Bis dato können keine Konkretisierungen der Auswirkungen der Berücksichtigung des Standortfaktors unserer Einrichtungen getroffen werden. Die errechneten Gelder aus der MFF sollen zu 90 % auf Personalkosten umgelegt werden, um theoretisch den Einrichtungen z.B. Sport- oder Musiktherapeuten zu gute kommen zu lassen. Nur schade, dass in den meisten Einrichtungen selbst die Basis-Kinderbetreuung auf "äußerst wackligen Füßen" auf Grund von FACHKRÄFTEMANGEL steht und aktuell nur unter erschwerten Bedingungen geeignetes Personal für die fachgerechte und vertrauensvolle Betreuung unserer Kinder gefunden werden kann.

Fazit: „...Ziel der MFF ist, zusammen mit der gesetzlichen Förderung nach BayKiBiG einen Finanzierungsrahmen zu schaffen, um Chancengleichheit, Fördergerechtigkeit und Bildungsgerechtigkeit für alle Münchner Kinder zu ermöglichen...“ (Quelle: www.foerderformel.muc.kobis.de).

Mit einer Chancengleichheit und Gerechtigkeit hat es unser Erachtens nichts mehr zu tun, wenn aus einem familienentlastenden Konzept ein FAMILIENBELASTENDES Konzept wird.

Begründung:

Aufhebung der negativen Auswirkungen der Münchner Förderformel (MFF): 1. Wiedereinführung und Gewährung einer Geschwisterermäßigung für das zweite Kind 2. Wiedereinführung und Gewährung der Dritt- und Mehrkindermäßigung nach den aktuell gültigen Regelungen des Kalenderjahres 2015 3. Beantwortung der Frage: Wieso sind die Kindertageseinrichtungen nicht an dem Innovationswettbewerb im Rahmen der MFF beteiligt worden? - In der MFF ist der Faktor Innovation mitberücksichtigt. Das bedeutet: 10.000 €/a für insg. 3 Jahre können nicht ausgeschöpft werden.

Mit einer Chancengleichheit und Gerechtigkeit hat es unser Erachtens nichts mehr zu tun, wenn aus einem familienentlastenden Konzept ein FAMILIENBELASTENDES Konzept wird.

  WIR SIND GEGEN DIE NEGATIVEN AUSWIRKUNGEN DER MFF – IHR AUCH? - 
   DANN TRAGT EUCH IN DIE UNTERSCHRIFTENLISTE EIN
   - DANKE -

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

München, 26.03.2015 (aktiv bis 25.09.2015)


Neuigkeiten

Getragen von Eurem Engagement wurde das Thema: Münchner Förderformel (MFF) - ein familienbelastendes Konzept?! - vorgetragen mit einem durchschlagenden Ergebnis: KEIN Wegfall der Zweitkindermäßigung UND keine weiteren Benachteiligung unter dem Deckmantel ...

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