Region: Germany
Health

Nach dem Lockdown: Mit der Corona-Warn-App zurück zu einem normalen Leben

Petition is directed to
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
18 Supporters 18 in Germany
0% from 50.000 for quorum
  1. Launched 01/11/2020
  2. Time remaining 5 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Worum geht’s?

Deutschland versucht durch umfassende Kontaktbeschränkungen (Wellenbrecher-Lockdown) die hohe Zahl an Neu-Infizierten auf ein beherrschbares Maß herunter zu drücken. Doch was kommt danach? Sind wir nach dem Lockdown schon wieder vor dem nächsten Lockdown? Politik und Ärzteschaft suchen nach einem Plan, wie wir bis zur Verfügbarkeit eines Impfstoffes so frei und normal wie möglich trotz Corona leben können.

Neben den vielen hier nicht bewerteten Vorschlägen (z.B. Umsetzung einer Corona-Ampel, Schnelltests, FFP2-Masken, Luftreiniger etc.) dürfen die technischen Möglichkeiten zur Kontaktnachverfolgung nicht außer Acht gelassen werden. Doch genau das droht. Das Potential der Corona-Warn-App wird immer noch sträflich vernachlässigt.

Forderung

Die Unterzeichner dieser Petition fordern die Bundesregierung dazu auf:

1.) Endlich im Rahmen einer für die gesamte Bevölkerung verständlichen Kampagne:

  • über die Funktion und das enorme Potenzial der Warn-App umfassend aufzuklären und

  • der Öffentlichkeit notfalls wiederholt plausibel darzulegen, dass die App auf höchstmöglichem Datenschutzniveau arbeitet und keine Überwachungsmöglichkeit besteht.

2.) Die App weiter zu entwickeln, um:

  • Restaurant-/Kulturbesuche und sonstige Treffen (z.B. Meetings im beruflichen Umfeld) innerhalb des Systems erfassen zu können (z.B. gemäß Vorschlag Linus Neumann [1]), um so einen echten Zusatznutzen für die Verbreitung der App schaffen zu können.

  • neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Infektionsübertragung einfließen zu lassen.

Reason

„Da, wo die Gesundheitsämter mit der Kontaktnachverfolgung nicht mehr hinterherkommen, ist die Corona-Warn-App das einzige Instrument, das einen noch auf Corona-Kontakte hinweist“ (Helge Braun, [2])

Die App ist sicher und funktioniert, sie muss nur endlich genutzt werden! Aufgrund der unglücklichen Einführungsdiskussion befürchten viele Menschen jedoch immer noch, dass es dem Staat möglich ist, sie damit zu überwachen. Doch das ist bereits seit der Veröffentlichung der App widerlegt (z.B. [3]). Es fehlt vor allem an verständlicher Aufklärung.

Weiterhin ist immer noch vielen Menschen unklar, wie die App genau funktioniert und welch enormen Nutzen sie bieten kann. So kann die App die Kontaktnachverfolgung bei nach und nach ausfallenden Gesundheitsämtern übernehmen [2]. In vielen Fällen gelingt dies sogar deutlich besser und schneller. Denn im Gegensatz zum Verfahren der Gesundheitsämter ist es der App völlig egal wieviele Kontakte gleichzeitig nachverfolgt werden müssen oder ob sich die begegnenden Personen überhaupt kennen. Darüber hinaus vergisst sie auch keine Kontakte.

Die Kritik, dass aufgrund des technischen Verfahrens gelegentlich auch nicht-Kontaktpersonen erfasst werden, ist berechtigt, jedoch passiert dies heute ebenso massenhaft (z.B. wenn bei Kontaktlisten in Restaurants keine Tischnummer vermerkt wird).

Wir alle können uns glücklich schätzen, dass der funktionierende demokratische Prozess eine freiwillige App mit maximalem Datenschutz und trotzdem guter Warn-Funktionalität hervorgebracht hat. Jetzt darf auch erwartet werden, dass die App von uns Bürgern genutzt und von den Entwicklern weitergepflegt wird!

Quellen

[1] Dezentrales Presence Tracing: https://linus-neumann.de/2020/10/die-corona-warn-app-verliert-den-anschluss/

[2] Kanzleramtsminister Dr. Helge Braun, 20.10.2020

[3] Linus Neumann, Chaos-Computer-Club, in https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-716397~_parentId-tagesschau-interviews-101.html))

[4] Titelbild "COVID-19 Seismometer" (eigene, bislang unveröffentlichte Darstellung von Prof. Dr. rer. nat. Hermann Winner, TU Darmstadt): Das Seismometer stellt die Bevölkerungsanteile Deutschlands in gestapelten Gruppen sortiert nach Landkreis-Inzidenzen dar. Bsp.: Im Feb. 20 wohnten rund 97% aller Deutschen in Landkreisen mit einer Inzidenz von 0, Ende Okt. 20 bereits 90% in Lkr. mit einer Inzidenz von mindestens 30. Die Darstellung ist sehr robust gegen einzelne Hot-Spots wie Gütersloh. Ein „Flächenbrand“ (neue Welle) kündigt sich in dieser Darstellung jedoch sehr früh an.

Thank you for your support, Dr. Norbert Fecher from Laufach
Question to the initiator

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Not yet a PRO argument.

Mit Apps lässt sich die Kontaktverfolgung einfacher und automatisierter durchführen, jedoch müssen dabei auch die Infektionen bzw. der Infektionszustand präziser erfasst werden. Es bringt wenig, wenn die App Entfernungen und Zeiträume von Kontakten misst, während die Testergebnisse, mit denen die App auf der anderen Seite gefüttert wird, nicht mal zwischen "leicht positiv" (und nicht ansteckend) und "stark positiv" (und womöglich infektiös) unterscheiden. Dadurch sind Unsicherheit und viele Fehlalarme garantiert.

Why people sign

  • Mirko Caspary Wuppertal

    on 06 Nov 2020

    ja und das sofort.

  • on 01 Nov 2020

    Weil wir ohne App bei ausfallender Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter von einem Lockdown in den nächsten steuern. Würden restlos alle die App Nutzen (ich weiß das ist Utopie), dann wäre die Pandemie nach wenigen Wochen beendet. Ganz ohne Medizin.

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