Folgende alternative Lösungsvorschläge sind denkbar und mögen von der Verwaltung auf ihre Realisierbarkeit hin überprüft werden: • eine Rechtsabbiegerspur mit Ampel und kurzer Grünphase an der Kreuzung Eglosheimerstraße/Osterholzstraße stadtauswärts Richtung Ludwigsburg • die Sperrung des letzten Stückes der Osterholzstraße vor der Einfahrt Südliche Alleenstraße • die Ausweisung der Osterholzstraße als reine Anliegerstraße und entsprechender anfänglicher Kontrolle (vergleichbar mit der Ausweisung der Straßen rund um die MHP-Arena in Ludwigsburg als Anliegerstraßen)

Begründung

Die Verkehrssituation in der Osterholzstraße ist nach Öffnung der Ostumfahrung nach wie vor angespannt. Kritisch ist die Situation durch den Abbiegerverkehr an der Kreuzung Eglosheimer Straße/Osterholzstraße für Fußgänger, die den Supermarkt „Rewe“ frequentieren, da es weder Fußgängerampel noch Zebrastreifen gibt. Die Zahl der Autos, die täglich die Osterholzstraße passieren und damit im weiteren Verlauf auch die Südliche Alleenstraße, hat sich nach Öffnung der Ostumfahrung kaum verändert. Zu Spitzenzeiten sind Autos im Sekundentakt keine Seltenheit. Die Rechts-vor-Links-Regelung wird von vielen Durchfahrenden nicht beachtet, Tempolimits in der Osterholzstraße (und der Südlichen Alleenstraße) werden oft überschritten – ein sicherer Schulweg für Kinder sieht anders aus, die Lebensqualität aller Anwohner leidet zudem. Die sinnvolle Investition in die Ostumfahrung muss also mit weiteren Maßnahmen flankiert werden, damit sie keine Fehlinvestition wird.

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Neuigkeiten

  • Hallo liebe Unterzeichner der Petition zur Osttangente in Asperg,
    einige habe ich ja schon persönlich gesprochen und viele fragen sich sicher, was denn aus der Sache geworden ist.
    Ich möchte daher allen Onlinezeichnern alle bei mir eingegangenen Reaktionen und Informationen hiermit übermitteln.

    Im Laufe der Petition - also vor Übergabe der Unterschriften- habe ich mit einigen Stadträten z.B. auch bei der Bürgersprechstunde der CDU gesprochen und eine schriftliche Antwort
    vom Bürgermeister erhalten, dazu weiter unten mehr.

    Insgesamt haben 80 Anwohner (davon 31 online) die Petition gezeichnet, was der LKZ nach
    Anfrage auch einen Bericht wert war.
    Unterschriften und Zeitungsbericht habe ich dann kurz vor Ostern per Brief
    an alle Fraktionen und den Bürgermeister überstellt.

    Die Lage, v.a. die nicht optimale Auslastung der Osttangente, wird von den
    Stadträten, mit denen ich kommuniziert habe, als Problem gesehen. Was keine
    Lösung sein wird, ist die Sperrung der Osterholzstraße, da dieser Vorschlag
    von den Verkehrsbehörden (Landratsamt) abgelehnt werden würde.

    Wegen der Baustelle auf der B 27 wird bis Herbst verkehrszählungsmäßig
    nichts unternommen werden, da die Werte nicht repräsentativ wären. Danach
    soll die Lage zahlenmäßig erfasst werden, also wie viele Autos tatsächlich
    Osttangente/Südliche Alleenstraße/Osterholzstraße nutzen.

    Eine Stadträtin meinte, sie wolle sich die Lage am neuen Kreisel "oben"
    nochmals anschauen und über eine andere Beschilderung nachdenken, z.B. Tempo
    30 ab Kreisverkehr und nicht erst ab der Kurve in der Südlichen
    Alleenstraße.

    Zur Antwort des Bürgermeisters:
    Die einzige, wirkliche Maßnahme, die (vom Land) zugesagt wäre, allerdings
    noch in keinen Finanzplan eingearbeitet sei, sei die Verbauung der Abfahrt
    von der Eglosheimer Straße (stadtauswärts Richtung Ludwigsburg) in die
    Osterholzstraße, d.h., dass die Abbieger keine extra Spur mehr haben werden,
    sondern im 90 Grad-Winkel abbiegen werden müssen.
    Dies geschieht v.a., da die Lage für Fußgänger bei der Querung der
    Osterholzstraße auch von der Verwaltung als kritsch angesehen wird.

    Auf den Vorschlag, die Osterholzstraße als reine Anliegerstraße auszuweisen,
    wurde nicht explizit eingegangen. Möglicherweise gilt hierzu das Gleiche
    wie für die Sperrung.

    Ich weiss nicht, ob ich nun nochmals eine Reaktion von irgendeiner Seite wg.
    der Unterschriftenübergabe erhalten werde, ich glaube allerdings eher nein. (Stand 22.Juni:noch immer keine Reaktion)

    Ich selbst teste immer wieder die Fahrdauer von mir aus zum oberen Kreisel
    über die Osterholzstraße bzw. über die Osttangente und stelle kaum
    Zeitunterschiede fest. Daher wäre für mich ein Ansatz, an die Autofahrer per
    Aufklärungs-/Bittschilder im Garten zu appellieren, die Osttangente zu
    nutzen. So im Sinne von
    erstes Schild "Schon mal die Osttangente probiert?" und auf dem zweiten
    Schild "Dauert genau so lang...ehrlich!" und auf einem dritten "Unsere
    Kinder würden es danken" oder so ähnlich.
    Ansonsten kann ich Ihnen leider nichts weiter berichten.
    Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Informationen in Ihren Kreisen
    weiterverbreiten würden.

    Viele Grüße,
    Andreas Kronberger

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Ein nicht unerheblicher Teil des Verkehrs wird auch durch die Bewohner des Kastanienparks verursacht, auch in der Südlichen Alleenstraße. Ziel- und Quellverkehr erfolgt über die betroffenen Straßen. Das Fuß- und Radwegenetz muss ausgebaut werden und die Leute sollen das Hirn einschalten, bevor sie das Auto benutzen.