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Bild zur Petition mit dem Thema: Pflegeversicherung - Einrichtung von Pflegeleitstellen Pflegeversicherung - Einrichtung von Pflegeleitstellen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition wurde abgeschlossen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 101 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Pflegeversicherung - Einrichtung von Pflegeleitstellen

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen…, dass für alle Kommunen in der Bundesrepublik Pflegeleitstellen eingerichtet werden. Diese sollen an zentraler Stelle eingerichtet sein (z.B. für Hennef in der Kreisverwaltung Siegburg) und im Auftrag aller Krankenkassen die sogenannten Beratungseinsätze bei den betroffenen Personen durchführen (mobile Berater). Es wäre auch denkbar, an bestimmten Tagen Beratungen in den Rathäusern der angeschlossenen Kommunen durchzuführen.

Begründung:

Ich arbeite bei einer großen Krankenkasse und habe auch im persönlichen Umfeld viel mit Pflege zu tun. Momentan überlässt man alles weitgehend den Krankenkassen bzw. einigen wenigen Pflegestützpunkten, die aber nur von wenigen Krankenkasse unterstützt werden. Wer ambulant pflegt, muss jede Unterstützung bekommen, die möglich ist, um die Pflege sicher zu stellen. Es gibt ca. 150 Krankenkassen, wie sollen diese vor Ort optimal beraten? Dies ist meiner Meinung nach bereits jetzt nicht gewährleistet.. Die Krankenkassen lassen sich je nach Pflegestufe 1-2 mal jährlich von einem Pflegedienst atttestieren, dass die Pflege sichergestellt ist. Dafür zahlen die Kassen rund 20 €, wie so ein Beratungseinsatz dann aussieht, kann man sich ja vorstellen, denn in den 20 € sind auch die Fahrkosten enthalten. In vielen Fällen handelt es sich dann um den Pflegedienst, der selber die Pflegesachleistung erbringt,. Soll er sich selbst bestätigen, dass er schlecht arbeitet bzw. durch die Bescheinigung "die Pflege ist nicht sicher gestellt" die Arbeit wegnehmen? Auf den Bescheinigungen des durchgeführten Beratungseinsatzes steht zu 99 %: Die Pflege ist sichergestellt. Nicht mehr und nicht weniger. Für 20 € haben die Pflegedienste keine Zeit, eine vernünftige Beratung ( z.b. Unterstützung durch Tagespflege) durchzuführen, nachzufragen, wie es dem der die Pflege durchführt geht. Dies ist aber sehr wichtig, man muss sich das Umfeld der pflegebedürftigen Person ansehen, um zu sehen, wie und wo geholfen werden kann. Dies kann nicht in einer Geschäftsstelle einer Krankenkasse und nicht am Telefon geschehen, daher ist es unumgänglich solche Leitstellen flächendeckend einzuführen und sie von den Pflegekassen finanzieren zu lassen z.B. über hohe Pauschalen für die Beratungseinsätze (100-200 €). Es ist nicht damit getan, Pflegegeld oder Kombileistung zu zahlen und dann alles laufen zu lassen. Es gibt Fälle, da sind alte Menschen allein in ihren Häusern, liegen in Pflegebetten, der Pflegedienst kommt 3 x täglich. Die Kinder organisieren dies so, um nicht die Häuser verkaufen zu müssen, wenn man die Pflegebedürftige stationär unterbringt. Es gibt Fälle, da sind die Ehepartner von Demenzkranken am Ende ihrer Kräfte, weil ihnen niemand erklärt, was sie zu ihrer Entlastung tun können (Tagespflege, Bereuungsleistung). Es gibt Fälle, da geben die Ehepartner von Pflegebedürftigen das Pflegegeld an die Enkelkinder, weil sie selbst die Lage nicht richtig einschätzen oder nicht richtig einschätzen wollen. Sie beklagen dann oft die Unfähigkeit ihres Ehepartners, obwohl der es nicht mehr besser kann und kommen nicht auf die Idee, Hilfe durch Pflegedienste in Anspruch zu nehmen. Man könnte dies unendlich fortsetzen, Alle Gesetzesänderungen, die darauf abzielen, dass die Krankenkassen mehr an Beratung etc leisten müssen, sind zum Scheitern verurteilt. Hier braucht es Beratung vor Ort und konkretes Handeln vor Ort, das können die kleinen Krankenkassen überhaupt nicht leisten.

19.08.2012 (aktiv bis 30.09.2012)


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