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Bild zur Petition mit dem Thema: Pro 380 KV Gleichstromerdverkabelung zwischen Wesel (D) und Doetinchem (NL), Änderung EnLAG-Gesetz Pro 380 KV Gleichstromerdverkabelung zwischen Wesel (D) und Doetinchem (NL), Änderung EnLAG-Gesetz
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesumweltminister ...
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Energie mehr
  • Status: Petitionsempfänger hat nicht reagiert.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 2.900 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Pro 380 KV Gleichstromerdverkabelung zwischen Wesel (D) und Doetinchem (NL), Änderung EnLAG-Gesetz

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Zwischen den Orten Wesel (D) und Doetinchem (NL) soll eine neue 380 KV Höchstspannungsfreileitung erstellt werden, welche die Transportkapazität zwischen den Übertragungsnetzen von Amprion (D) und Tennet (NL) erhöhen soll.

Ein Teil der Trasse führt auch durch das Stadtgebiet von Isselburg und zerschneidet die Ortsteile Isselburg und Anholt durch die gewaltige Stromautobahn.

Wir, die Bürgerinitiative Isselburg21, fordern für die gesamte Trasse von Wesel nach Doetinchem eine 380 KV Gleichstromerdverkabelung nach Vorbild des Inelfe-Projekts (www.inelfe.eu) oder des Alegro-Projekts von Tennet (www.amprion.de/netzausbau/belgien). Beide Projekte sind Kuppelleitungen, die zwischen zwei europäischen Ländern erstellt werden/wurden, beide werden/wurden als 380 KV Gleichstromerdverkabelung erstellt.

Die Trasse Wesel-Doetinchem wird als vordringliches Projekt im EnLAG-Gesetz genannt. Wir fordern die Streichung der Trasse aus diesem Gesetz.

Die oben genannte Gleichstromerdverkabelung wird nicht nur von uns (www.isselburg21.de) sondern auch auf niederländischer Seite von der Stiftung Achterhoek voor 380 kv ondergronds (www.achterhoekvoor380kvondergronds.nl) gefordert.

Begründung:

Wir fordern eine 380 KV Gleichstromerdverkabelung, da die Belastungen für Mensch, Tier, Umwelt und Umfeld bei dieser Art des Stromtransports am geringsten sind. Aus unserer Sicht sprechen folgende Gründe für dieses Verfahren: - kein magnetisches Feld - optimale Sicherheit - unsichtbar (unter der Erde) - keine Geräusche - geringerer Flächenbedarf - keine Auswirkung auf Tourismus - keine Wertminderung von Land/Immobilien

Der Kabelgraben wird voraussichtlich nicht breiter als fünf Meter und ist so vergleichbar mit Gräben für Versorgungseinrichtungen der örtlichen Infrastruktur (Abwasser, Gas, Strom). An den Endpunkten wird eine Konverterstation gebaut, die zwischen Wechselstrom und Gleichstrom umwandelt.

Bei Infoveranstaltungen von Amprion im Kreis Borken wurde bisher erwähnt, dass eine Erdverkabelung mittels HGÜ technisch nicht möglich ist. Da Amprion nun selbst das Alegro Projekt (380 KV Gleichstromerdverkabelung zwischen Belgien und Deutschland) plant, zeigt eindeutig, dass diese Verkabelung technisch möglich ist. Gleichzeitig wird dies durch das Inelfe Projekt belegt.

Damit unserer Forderung keine gesetzliche Grundlage im Weg steht, fordern wird die Streichung der Trasse Wesel - Doetinchem aus dem EnLAG-Gesetz. Ziel des Gesetzes ist ein schnellerer Ausbau der geplanten Trassen. Die Trasse Wesel - Doetinchem soll 2016 in Betrieb gehen, die nicht im EnLAG Gesetz enthaltene Kuppelleitung zwischen Belgien und Deutschland soll 2017 in Betrieb gehen. Von einem besonders vordringlichen Bedarf kann man hier nicht mehr sprechen. Aufgrund der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende haben sich viele Grundlagen geändert. Dies spricht auch für eine Überprüfung/Änderung des EnLAG inklusive Streichung der Trasse Wesel - Doetinchem.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Isselburg, 04.10.2012 (aktiv bis 03.12.2012)


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