Anlässlich der Skandale im ADAC wird eine grundlegende Neustrukturierung des ADAC zu einer demokratischen Interessenvertretung der Kraftfahrer gefordert.

Im Einzelnen:

  1. Rücktritt der gesamten Führungsspitze des ADAC, die durch ihr bisheriges Verhalten dem Verein aus meiner Sicht großen Schaden zugefügt hat,

  2. strikte Trennung des ADAC Vereins von allen wirtschaftlichen Tochterunternehmen,

  3. Neustrukturierung des ADAC, die ein einfacheres, demokratisches Mitwirken der Mitglieder bei allen Entscheidungen über die Standpunkte und Forderungen,·die der ADAC in der Öffentlichkeit und in der Politik vertritt,

  4. Einführung von Mitgliederversammlungen des Gesamtvereins ohne Zugangshürden und mit ausreichenden Entscheidungsbefugnissen,

  5. deutliche Verankerung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit in der Satzung des Vereins.

Begründung

Die Führung des ADAC hat mit Ihrem Verhalten aus meiner Sicht dem Verein großen Schaden zugefügt. Darüber wurde ausführlich in der Presse berichtet (Verlust der Glaubwürdigkeit, den Verein an die Wand gefahren usw.). Jetzt droht möglicherweise sogar der Entzug des Vereinsstatus. Der Verein ist mit seiner derzeitigen Struktur demokratisch undurchlässig und es fehlt eine effiziente Kontrolle des Handeln der Führungsspitze. Wir Mitglieder sind nicht für die Führungsspitze des Vereins da, sondern die Führungsspitze hat unsere Interessen zu vertreten. Das hat die Führungsriege leider vergessen und war offensichtlich der Meinung, für Ihr Handeln auf eine ausreichende Legitimation verzichten zu können (siehe hierzu auch infratest dimap Oktober 2012).

Deshalb ist eine grundlegende Neustrukturierung des Vereins notwendig. Bereits bei der Umstrukturierung sind die Mitglieder einzubinden. Es ist kaum zu erwarten, dass die derzeitige Führungsspitze des Vereins dazu wirklich im Stande ist, sondern vielmehr zu befürchten, dass nur vordergründig die Fassade gereinigt wird und es letztlich aber um den Machterhalt geht. Deshalb wird neben der grundsätzlichen Neustrukturierung die Ablösung der Führungsspitze gefordert. Jeder Verein hat das Recht, Mitgliedern, die dem Verein Schaden zufügen, das Mitwirken im Verein zu untersagen und die Mitgliedschaft zu entziehen. Das muss auch für den ADAC gelten.

Ich bin selbst seit 1971 Mitglied des ADAC. Und ich denke, nun sollten wir Mitglieder aktiv werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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