Die Hebammenpraxis 9Plus in Konz, Kreis Trier-Saarburg wird Ende März wegen fehlender finanzieller Mittel schließen. Die Praxis war DIE Anlaufstelle für Schwangere, junge Mütter und junge Familien aus dem ganzen Kreis Trier-Saarburg. Das Absurde daran ist, dass die Nachfrage immer größer als das Angebot war. Auch jetzt sind alle von den Hebammen angebotenen Kurse ausgebucht. Trotzdem muss die Praxis schließen. Das Problem wurde breit in den lokalen Medien öffentlich gemacht:

www.volksfreund.de/nachrichten/region/konz/aktuell/Heute-in-der-Konzer-Zeitung-Junge-Muetter-bald-alleine;art8100,4423079

www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/trier/konzer-hebammenpraxis-schliesst-mehr-als-6/-/id=1672/did=16891526/nid=1672/1pr3ile/

Die Stadt Konz hat jahrelang das Privileg genossen, eine solche Hebammenpraxis in Konz zu haben. Die Praxis war im Laufe der Jahre zu einer Institution geworden, die in diesem Umfang und mit solch hoher Qualität Ihresgleichen in der ganzen Region suchte.

Wir möchten deswegen diese Petition an den Bürgermeister der Stadt Konz richten und um finanzielle Hilfe bitten, beispielsweise zur Deckung der monatlichen Mietkosten.

Wir - Schwangere, junge Mütter und Väter, wollen nicht im Stich gelassen werden! Die großartige Unterstützung, die von den Hebammen Anja Lehnertz und Nina Schümelfeder geleistet wird, muss von der Stadtverwaltung anerkannt und der Fortbestand der Praxis gewährleistet werden. Wir wollen eine familienfreundliche Stadt Konz!

Begründung

Es gibt mittlerweile recht gute finanzielle Hilfen für junge Eltern in Form von Kinder- und Elterngeld. Leider fehlt aber immer mehr die persönliche Unterstützung der Mütter und Väter. Hier ist die Arbeit und Hilfe der Hebammen sehr gefragt. Mit der Schließung der Hebammenpraxis in Konz werden viele Eltern alleine gelassen. Vor allem Paare, die zum ersten Mal ein Kind bekommen, brauchen Rat und Hilfe rund um die Uhr. Bis jetzt war dies mit Hilfe der Hebammenpraxis gut möglich.

Nun soll es auf einmal keine Geburtsvorbereitungskurse, kein Mutter-Café, keine Rückbildungskurse und vieles andere mehr geben. Es ist wichtig, die Institutionen zu unterstützen, die uns in neuen Lebensabschnitten Halt und Sicherheit geben. Die Hebammen sind oft die wichtigsten Ansprechpartnerinnen vor und nach der Geburt und damit eine zuverlässige Stütze für jede Schwangere, für jede Mutter. Es ist wichtig, die Familienpolitik nicht nur mit zusätzlichen Geldern, sondern auch mit persönlicher Beratung voranzubringen. Es sollte unsere höchste Priorität sein, für die wichtigste aller Institutionen - die Familie - das Beste zu erkämpfen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ewa Lipska aus Konz
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Hallo!

    Hier mal ein Update zur unseren jetzigen Situation. Wir haben die Unterschriften eingereicht und hatten zwei Termine mit dem Bürgermeister. Wir haben uns auf einen Raum geeinigt, der uns kostenlos zur Verfügung gestellt wird und wo die Hebamme ihre Beratung, bzw. Akupunktur durchführen kann. So viel ich weiß, der Schlüssel muss die Tage überreicht werden und dann könnte man anfangen. Das ist der Anfang! Vielen Dank für Eure großartige Unterstützung!!!!
    Lg
    Ewa

  • am 15.02.2016
Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.