Das geplante Pilotprojekt "günstigen Wohnraum über Parkplatzflächen errichten" mag kreativ klingen, bedeutet jedoch für die Anwohner ein Horrorszenario, da für die 120 Wohneinheiten keine weiteren Parkplätze geschaffen werden und Ende 2016 129 weitere Wohnungen auf den jetzigen Tennisplätzen entstehen!!

Schon jetzt kämpfen sie tagsüber um die ohnehin zahlenmäßig wenigen Parkplätze in der Dietrich- und Homerstrasse gegen Mitarbeiter der SWM, Besucher des Westfriedhofs und Pendler aus dem Umland, die von hier mit der U-Bahn in die Stadt fahren. Abends und am Wochenende nutzen nicht nur Schwimmbadbesucher, sondern auch Fußballfreunde und Konzertgänger die Parkplätze des Dantebads und drumherum. Beim diesjährigen ACDC-Konzert waren sämtliche Gehwege und Feuerwehrzufahrten komplett zugeparkt, Anwohner die nach 20h nach Hause kamen mussten kilometerweit ausweichen. Dieselbe Situation herrscht an Sommertagen, wenn die Badegäste die günstigen Parkplätze nutzen (kostenloses parken mit Parkscheibe für 2-4 Stunden). Der Neubau von 120 weiteren Wohnungen bedeutet noch mehr Autos, die um dieselbe Anzahl von Parkplätzen konkurrieren.

Nachtrag: die SZ berichtet aktuell, dass die Wohnungen nicht für Familien geeignet sind, da keine Spielflächen geschaffen werden können- wer wird hier also einziehen??

Begründung

Wenn Sie Anwohner sind-, Freunde in diesem Viertel besuchen, das Dantebad oder den Fußballverein S.C. Amicitia frequentieren, oder diese Parkplatzproblematik aus eigener Erfahrung kennen- bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Annette Hammerschmidt aus München
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Neuigkeiten

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    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Mit freundlichen Grüßen
    Annette Hammerschmidt

Pro

Die Landeshauptstadt kennt die Parkplatznot am Dantebad, denn es findet am Dantebad, ausserhalb des Mittleren Rings, ein Parkraummanagement statt. Die Anwohner zahlen für die Parklizenz "Borsten" und es gibt schon jetzt keine Parklätze. Den vorhandenen Parkplatz mit einem Parkdeck in Ständerbauweise zu überbauen, gerne gebührenpflichtig für die Sport- und Badegäste, das wäre die richtige Baumassnahme am Dantebad. Die Badegäste kommen mit ihren Kindern, Liegen, Sonnenschirmen, Badetaschen und Schwimmringen nicht mit der U-Bahn!

Contra

München ist immer noch (in Zeiten des Klimawandels) eine extrem autofreundliche Stadt. Der Autobesitzer nimmt mehr Raum ein, als Radler oder Fußgänger. Es ist an der Zeit umzudenken: weg vom Auto hin zum Rad. Weniger Platz für Autos, mehr für Radwege, Fußgänger oder wie in diesem Fall Wohnungen. Ohne Auto können die miesten leben, ohne Wohnung nicht.