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Bild zur Petition mit dem Thema: S 19/291: Erhalt der Kaisenhäuser S 19/291: Erhalt der Kaisenhäuser
  • Von: Heiko Fritschen
  • An: Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft
  • Region: Bremen mehr
  • Status: Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 12 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

S 19/291: Erhalt der Kaisenhäuser

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Erhaltung der Kaisen-Häuser<br /> Ich bitte das Land/die Stadt Bremen für den Erhalt der Kaisen-Häuser die entsprechenden Verordnungen soweit zu ändern, dass ein Erhalt möglich wird:<br /> Um die Wohnungsnot im ausgebombten Bremen zu lindern, erließ Herr Bürgermeister Kaisen eine Notverordnung. Nahezu ohne Rücksicht auf bürokratische Vorgaben sollte jeder ein Haus bauen, der es könne. Hunderte kleiner Wohngebäude entstanden daraufhin in Bremer Kleingartenkolonien. Zehntausende Menschen lebten in der Nachkriegszeit in solchen Kaisen-Häusern.<br /> Es ist klar, dass Wohngebäude bestimmte Standards erfüllen müssen. Das gilt zum Beispiel für die geordnete Entsorgung von Müll und Abwasser, für den Brandschutz, die Zufahrtmöglichkeiten für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge oder die Qualität der Heizungsanlage. Damit soll sichergestellt werden, dass man dort gefahrlos wohnen kann, und auch keine Gefahren für Mitmenschen und Umwelt von den Gebäuden und Anlagen ausgehen. All dies ist bei illegal errichteten Wohnungen nicht gewährleistet.<br /> Das ist soweit unstrittig, dennoch handelt es sich hierbei ausschließlich um technisch lösbare Probleme. Abwasser lässt sich heutzutage durch Ionentauscher/Membrantechnologien reinigen, zentrale Müllsammelplätze lassen sich einrichten und alte Heizungen durch Brennstoffzellen ersetzen. Die Ausschlusskriterien bestehen somit nicht wirklich.<br /> Diese Anforderungen lassen sich in entsprechenden Bauverordnungen festlegen. Wodurch der Erhalt dieser besonderen Wohnkultur möglich wird. Auf der anderen Seite können über die Bremer Forschungseinrichtung der DLR an der Uni Bremen hier neue Arbeitsplätze in Bremen gebildet werden. Darauf sollte nicht aus Angst vor neuen Technologien verzichtet werden.

Begründung:

27.11.2017 (aktiv bis 08.01.2018)


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