Region: Bremen

S 20/108 - Kein Einsatz von Billigfleisch in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung

Theodora Plate
Petition is directed to
Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft
99 Supporters 99 in Bremen
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  1. Launched 03/07/2020
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Dies ist eine Online-Petition der Bremischen Bürgerschaft.

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Kein Billigfleisch mehr in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung Die Bremische Bürgerschaft wird aufgefordert zu beschließen, dass in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung - in Kitas, Schulen, Krankenhäusern, Kantinen, Mensen der Hochschulen und der Universität Bremen – bis Ende 2022 kein Billigfleisch aus der Massentierhaltung mehr eingesetzt werden darf, sondern nur noch Fleischprodukte, die nach den Kriterien des ökologischen Landbaus oder auf Basis eines staatlich verbindlichen Tierwohllabels der höchsten Stufe erzeugt wurden. Um die höheren Preise dieser tierisch erzeugten Lebensmittel zu kompensieren, sollte der Fleischkonsum in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung schrittweise bis Ende 2022 um die Hälfte reduziert werden, auf höchstens zwei Fleisch-Mahlzeiten pro Woche. Dies entspricht auch den gesundheitlichen Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). „Mehrkosten können dabei unter anderem durch einen reduzierten Anteil an Tierprodukten in den Mahlzeiten nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung reduziert werden, darüberhinaus gehende Mehrkosten werden aus dem Haushalt finanziert“ (Koalitionsvereinbarung von Rot-Grün-Rot, S. 88). Der Verzicht auf Billigfleisch und die Reduktion des Fleischkonsums soll von einer Kampagne begleitet werden, die über die gesundheitlichen, klimaschädlichen und tierquälerischen Folgen eines zu hohen Fleischkonsums aufklärt und die Vorteile eines vegetarischen oder veganen Ernährungsstils für Gesundheit, Umwelt und Klima erläutert. Begründung: Die Stadt Bremen hat sich zwar im „Aktionsplan 2025“ verpflichtet, bis Ende 2022 in öffentlichen Kitas, Schulen und Kantinen nur noch Bio-Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung einzusetzen, also auch kein Billigfleisch mehr, aber für Krankenhäuser gilt dies bisher nur begrenzt und für Mensen von öffentlichen Hochschulen und der Universität gibt es keine Verpflichtungen. Angesichts der skandalösen Zustände in den Groß-Schlachtereien, den Ställen der Massentierhaltung und den klimaschädlichen Folgen des Konsums von Billigfleisch, sollte die Stadt Bremen den Ausstieg aus dem Billigfleisch-Konsum jetzt beschleunigen und so ein Vorbild für andere Kommunen werden.

Thank you for your support, Theodora Plate

Not yet a PRO argument.

Die Kantinen halten oft ein fleischloses Angebot vor.Was macht nun der Aktivist,wenn das Volk "mit den Füssen abstimmt" und hartnäckig dieses Angebot nicht will,sondern weiter sich Schnitzel und Currywurst aufs Teller lädt? Richtig:man zwingt ihn.Verteuert das Ganze extrem und "kompensiert" dadurch,dass es viel seltener Fleisch gibt.(Ziel: irgendwann garnicht mehr).Denn:man hat ja die moralische Überllegenheit gepachtet.Der Lehrer mit dem erhobenen Zeigefinger.Wer will ihn?

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