지역: Bremen
 

S 20/30 - Einführung einer City Maut

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Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

8 서명

청원은 종료되었습니다.

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  1. 시작됨 2019
  2. 컬렉션 완료
  3. 제출된
  4. 대화
  5. 완성된

이는 온라인 청원 der Bremischen Bürgerschaft입니다.

청원서는 다음 주소로 보내주시기 바랍니다. Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

Ich ersuche die Bremische Stadtbürgerschaft zu beschließen, eine Innenstadtmaut ("City-Maut") für alle Kraftfahrzeuge einzuführen, die über die Parkplatzgebühren einzutreiben ist und für Vielnutzer der Innenstadt über ein Internetportal/App buchbar ist. Dabei sollen Fahrzeuge mit einer Breite ab 2000mm inkl. ausgeklappter Außenspiegel für zwei Parkplätze bzw. die doppelte Maut zahlen müssen. Im Übrigen ist für Nicht-Anlieger die Innenstadt zu sperren. Begründung: In den letzten Jahren des Wirtschaftswachstums und der hohen Konsumlaune hat auch der Verkehr in der Bremer Innenstadt extrem zugenommen. Dennoch wurde kaum etwas unternommen, um steuernd hierauf einzuwirken. Der Stadtkern ist eigentlich auch ein Wohnort. Ursprünglich existierten Gewerbe und Wohnen nebeneinander. Die Bremer Innenstadt ist aber in den letzten Jahrzehnten zu einem bloßen Gewerbegebiet mit viel Verkehr verkommen. Die Bewohner der Innenstadt werden durch den Verkehr beeinträchtigt und das Leben in der Innenstadt ist für viele Menschen unattraktiv geworden. Wohnen ist heutzutage in den ruhigeren Premiumlagen der Innenstadt begehrt, was sich ein Normalverdiener in der Regel nicht leisten kann, weshalb es auch zu einer sozialen Entmischung der Innenstadt kommt. Der Verkehr in der Innenstadt nimmt den Menschen Platz weg, sorgt gerade bei dem oft zähen Verkehrsfluss für besonders viele Schadstoffe und Lärm aus und erhöht somit gesundheitliche Risiken. Breite Autos und Lkws sind dabei besonders ungünstig, weil sie den Verkehrsfluss stärker beeinträchtigen als kleine Autos, in der Regel auch mehr Schadstoffe ausstoßen und wesentlich mehr Parkraum benötigen. Der Aufenthalt in der Bremer Innenstadt ist vor allem eines, nämlich stressig und nicht erholsam. Ich bin überzeugt, dass viele Menschen für ihre Bequemlichkeit, nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren, gerne die Maut bezahlen werden. Würden mehr überwachte Park+Ride Flächen außerhalb der Innenstadt geschaffen, würden andere Menschen sicher auch die letzte Etappe mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Dass die Bremen mit Autos derart überfüllt ist, ist auch ein Anhaltspunkt dafür, dass der ÖPNV in Bremen nicht die nötige Attraktivität und Geschwindigkeit besitzt, die nötig wäre, um den ÖPNV dem Auto vorzuziehen. Negative Auswirkungen für das Gewerbe in der Innenstadt sehe ich nicht. Zwar steht Bremen in gewisser Konkurrenz zu Oldenburg oder Hamburg, aber die Innenstädte sind sehr verschieden. Eher von Nachteil ist, dass sich Ketten in den den Innenstädten breit machen, das Gewerbe damit uniformer werden und die Innenstädte auch dadurch an Attraktivität verlieren.

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청원에 대한 정보

청원이 시작되었습니다: 2019. 10. 23.
수집 종료: 2019. 12. 05.
지역: Bremen
범주:  

소식

  • Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Stadt) Nr. 10 vom 11. September 2020

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingabe für erledigt zu erklären, weil die Stadtbürgerschaft
    keine Möglichkeit sieht, der Eingabe zu entsprechen:

    Eingabe Nr.: S 20/30

    Gegenstand: Einführung einer City Maut

    Begründung:
    Der Petent regt an, eine City Maut für alle Kraftfahrzeuge einzuführen. Sie solle über die
    Parkplatzgebühren erhoben werden und über ein Internetportal/eine App buchbar sein. Fahrzeuge
    mit einer Breite über zwei Metern einschließlich ausgeklappter Außenspiegel sollten verpflichtet
    sein, die doppelte Maut zu bezahlen. Für Nichtanlieger solle die Innenstadt gesperrt werden. Zur
    Begründung führt er aus, die Innenstadt sei in den letzten Jahrzehnten zu einem bloßen
    Gewerbegebiet mit viel Verkehr verkommen. Das Leben in der Innenstadt sei unattraktiv geworden
    und die Bewohnerinnen und Bewohner würden durch den Verkehr beeinträchtigt. Die Petition wird
    von acht Mitzeichnerinnen und Mitzeichnern unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen des Petenten eine Stellungnahme der Senatorin für
    Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau eingeholt. Außerdem hatte der
    Petent die Möglichkeit, sein Anliegen im Rahmen der öffentlichen Beratung mündlich zu erläutern.
    Unter Berücksichtigung dessen stellt sich das Ergebnis der parlamentarischen Überprüfung
    zusammengefasst wie folgt dar:

    Der Petitionsausschuss kann das Anliegen des Petenten nicht unterstützen. Seine Ansicht nach
    fehlen in Bremen zum einen die finanziellen Voraussetzungen für die Anschaffung und Unterhaltung
    von teuren Zufahrtkontrollen auf den Zufahrtsstraßen. Zum anderen ist es aufgrund der Struktur des
    Bremer Straßennetzes auch schwierig, einen klar abgrenzbaren und kontrollierbaren Bereich für
    eine City Maut-Zone einzurichten. Darüber hinaus ergeben sich in Deutschland aufgrund des
    Datenschutzes wesentliche Hindernisse, die die Einführung einer City-Maut erschweren.

    Vor diesem Hintergrund erachtet der Petitionsausschuss die Einführung einer zuflussbasierten
    Innenstadt-Maut als nicht sinnvoll. Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität,
    Stadtentwicklung und Wohnungsbau hat ergänzend mitgeteilt, dass ihr Haus dem Thema Parken
    und Parkraumbewirtschaftung aus verkehrsplanerischer Sicht eine Schlüsselfunktion zuschreibt. Zur
    weiteren Begründung wird Bezug genommen auf die dem Petenten bekannte Stellungnahme des
    Ressorts.

    Begründung (PDF)

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