Said Maltcagov, russischer Staatsbürger, 28 Jahre alt und seit 2003 in Deutschland, soll ohne nachvollziehbaren Grund nach Tschetschenien/ Russland abgeschoben werden, obwohl den deutschen Behörden bekannt ist, dass ihm dort Haft, Folter und im schlimmsten Fall der Tod bevorsteht. Das Grundrecht auf Asyl verbietet eigentliche eine Abschiebung in ein Land oder eine Region, in der Folter oder die Todesstrafe Anwendung finden. Nichts desto trotz, haben die Behörden bis jetzt nicht auf die seriösen und fundierten Warnungen verschiedener Menschenrechtsorganisationen reagiert. Helfen Sie uns Said vor diesem Schicksal zu retten, indem wir gemeinsam Aufmerksamkeit auf diesen Fall richten und Druck auf die Behörden ausüben, von diesem fatalen Vorhaben abzulassen.

Begründung

Sehr geehrte Damen und Herren, unser Nachbar, Freund und Bruder Said Maltcagov soll am 26.11. nach Moskau abgeschoben werden, von wo aus er voraussichtlich nach Tschetschenien überführt wird, wo ihn Haft, Folter und im schlimmsten Fall der Tod erwarten! Bitte helfen Sie uns, dies zu verhindern! Said ist 28 Jahre alt und lebt bereits seit 12 Jahren Deutschland. Seit mehreren Jahren lebt er nun in Köln und hat hier nach Jahren des Krieges in Tschetschenien, der Flucht und der Ungewissheit, endlich seine Heimat und seinen Frieden gefunden. Er ist ein unschätzbar wertvoller und geliebter Teil unser Stadt und unserer Gesellschaft geworden. Ein Mensch den das Leben Dankbarkeit, Demut aber auch eiserne Entschlossenheit gelehrt hat. Ein Mensch der stets durch seine bedingungslose Hilfsbereitschaft und Nachsicht aufgefallen ist und sich nie zu schade war, sich auch für die ärmsten und schwächsten dieser Gesellschaft einzusetzen und ihnen eine helfende Hand zu reichen. Said ging nachts schonmal raus, um an Obdachlose essen oder Kleidung zu verteilen und manchmal auch einfach nur um ihnen zuzuhören. Er ist jemand, der sich immer mit absoluter Entschlossenheit gegen Ungerechtigkeit jedweder Couleur gestellt hat. Eine Person, die allen Menschen gegenüber, egal welcher Hautfarbe, Herkunft oder Religion, aufgeschlossen und freundlich gegenübertritt. Und genau deswegen passt er wie kein zweiter nach Köln am Rhein. Ich erzähle Ihnen das nicht, um mein Anliegen sympathischer zu gestalten sondern schlicht und ergreifend weil es die Wahrheit ist. Said lebt bereits so lange mit seiner Familie (seiner Mutter und seinen 2 Brüdern hier), dass es ohnehin schon unverantwortlich ist, ihn nun ohne nachvollziehbaren Grund des Landes zu verweisen. Hier sei angemerkt, dass er sich keines Verbrechens schuldig gemacht oder sonst in irgendeiner Weise Staat oder Gesellschaft geschadet hat. Vielmehr scheint es, dass die momentane Flüchtlings"Krise" als Anlass genommen wird, um diversen Menschen aus vermeintlichen "safe countries" die Tür zu zeigen, ohne objektiven Blick auf die individuellen Schicksale. Besonders erschwerend und was uns allen die größte Sorge bereitet, ist allerdings der Umstand den ich bereits im ersten Satz formuliert habe. Aufgrund seiner persönlichen Historie und der politischen Situation in Russland bzw. Tschetschenien, sowie seriösen Warnungen, müssen wir mit dem Schlimmsten rechnen. Die Berichte über Entführung, Folter, Mord und Totschlag an ehemaligen Rebellen, Menschenrechtsaktivisten oder auch einfach nur Verdächtigen, denen man unterstellt in Opposition zum Regime zu stehen, sind zahllos und für jeden leicht zu recherchieren. Bitte geben Sie uns Ihre Unterschrift und, ich sag es so deutlich wie es leider ist, retten Sie Said!!! Mit dieser Petition wollen wir Druck auf die Politik und insbesondere die Kölner Ausländerbehörde ausüben, damit diese von Ihrem Vorhaben ablässt und seinen Asylantrag anerkennt! Gemeinsam können wir Said retten, jede Stimme zählt! Heute gilt in Köln wie schon vor 20 Jahren: Arsch huh, zäng ussenander! In Kölle is kene Jeck illejal! Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Mit freundlichen Grüßen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Said ist nett und versucht die deutsche Sprache zu lernen, er ist natürlich gut ausgebildet. Er sollte Überlegen in einen Fußballverein ein zutreten auch das gibt Sympathie Punkte. Alles Gründe um hier weiter Hartz IV zu bekommen.

Contra

Bericht im Fernsehen: Nachbarn haben den Attentäter von Paris auch als einen so tollen und hilfsbereiten Menschen beschrieben, von dem sie nie geglaubt hätten, dass er zu sowas fähig sein wird. Da sieht man mal, wie Menschen sich verstellen können, um andere zu blenden. Ich lasse mich nicht gern blenden, deshalb unterschreibe ich nicht. Übrigens sieht es auf dem Foto so aus, als lehne er seinen Arm auf jemanden, der so eine weiße Salafistenkutte trägt, oder täusche ich mich da. Vielleicht bin ich auch voreingenommen, weil ich Salafisten nicht mag.