Region: Germany
Animal rights

Wir fordern die Schließung der letzten zwei Delfinarien in Deutschland!

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
1.876 Supporters 1.618 in Germany
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  1. Launched April 2019
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In Deutschland wurden in der Vergangenheit mehrere Delfinarien geschlossen, es gibt allerdings noch zwei Delfinarien in Nürnberg und Duisburg.

Wir fordern die Schließung der beiden letzten Delfinarien in Deutschland, in denen nicht nur Nachzuchten, sondern auch Wildfänge in Gefangenschaft leben! Da eine Auswilderung sehr komplex ist, sollten die Delfinarien ein Zuchtverbot erhalten, sodass die bereits bestehenden Delfine ihren Lebensabend genießen können - allerdings in größeren Becken und ohne Shows!

Reason

Delfine und Wale haben nichts in Gefangenschaft zu suchen, vor allem nicht in der Unterhaltungsindustrie. In Japan werden jedes Jahr Delfine gefangen und an Zooparks verkauft, der Rest wird rigoros brutal abgeschlachtet - mehr als 20.000 Delfine pro Jahr allein an einer Bucht.

In einem so fortgeschrittenen und auch bürokratischen Land wie Deutschland sollten wir doch viel weiter denken und den natürlichen Lebensraum schützen und nicht die Tiere aus diesem entfernen und dann behaupten, es geht Ihnen in Gefangenschaft besser.

Delfine sind hochintelligente Wesen, die in Gefangenschaft verkümmern und sehr oft sogar Psychopharmaka erhalten. Die Lebensdauer in Gefangenschaft ist sehr gering im Vergleich zu der in ihrem natürlichen Lebensraum. Sogenannte „Experten“ argumentieren mit Blutwerten, die in Gefangenschaft besser sind als in der freien Natur...ebenso die Ausschüttung von Glückshormonen bei den Shows. Aber mal ganz ehrlich: Wenn ich als gelangweilter Delfin in Gefangenschaft herum springen muss, weil ich weiß, dass ich dafür belohnt werde, dann schütte ich selbstverständlich Glückshormone aus.

Ebenso wird für Befürworter der Delfinarien erwähnt, dass eine Gefangenschaft für die Forschung sehr wichtig ist. Die Kommunikation innerhalb einer Delfingruppe wird in einem Becken besser erforscht als im Ozean. Ganz ehrlich? Wenn ich eine zusammengewürfelte Gruppe habe, die verschiedene Dialekte „sprechen“, dann hilft mir das ebenso wenig zur Forschung wie die Tatsache, dass das natürliche Verhalten von in Gefangenschaft gezüchteten Delfinen mit jeder Generation verschwindet.

Unter dem Deckmantel der Forschung passiert heutzutage viel in Deutschland. Damit muss nun Schluss sein.

Thank you for your support, Daniel Fotakopoulos from Salzweg
Question to the initiator

News

Der Psychologe Erwin Breitenbach vom Würzburger Uni für Sonderpädagogik hatte mit dem Tiergarten Nürnberg für die Delfintherapie eine Studie mit 118 Kindern erstellt, die an Autismus, Down-Syndrom und anderen Behinderungen litten. Die Therapeuten stellten anschließend keine Veränderungen fest. Nur diejenigen Eltern, die viel Geld für die Therapiestudie bezahlten, beurteilten die Ergebnisse kurzfristig und vorübergehend positiv.

Im Delfinarium in Nürnberg spielt auch die Delfintherapie mit behinderten Kindern als Projekt der Universität Würzburg eine wichtige Rolle. Daher sollte dieses Delfinarium weiter bestehen.

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