Der Schulparkplatz Mühlhausen soll laut der Gemeinde dem "Beisingareal" weichen.

Ein Wohnhaus mit 9 Parteien soll auf dem Schulparkplatz errichtet werden. Die Schlossstraße in Mühlhausen ist ohnehin schon überlastet. Es mangelt an Parkmöglichkeiten für die Anwohner aber auch für die Besucher von Sportvereinen, Post, Bäckerei usw. Die Folge ist, dass viele Autos auf der Strasse parken müssen, was ein hohes Unfallrisiko bedeutet und dies ausgerechnet auf dem Schulweg der Grundschüler von Mühlhausen. Bisher konnten Eltern ihre Kinder sicher auf dem Schulparkplatz aussteigen lassen.

Die Ampelanlage sorgt zusätzlich für einen sicheren Schulweg. Dieser Schulparkplatz soll nun aufgrund von finanziellen Interessen in Form eines insgesamt 18 Parteien Häuserblocks weichen. Die Zufahrt zur Schule führt künftig über den Durchtlinger Steig. Diese Straße hat jedoch keinen Bürgersteig, keinen Radweg, ist eng und unübersichtlich.

Besonders für Fahrradfahrer birgt sie ein hohes Unfallrisiko. Alternative Parkmöglichkeiten in der Schlossstraße sind nicht geplant. Somit wird ausgerechnet der Bereich um die Grundschule, was in anderen Gemeinden verkehrsberuhigte Zonen sind, zu einer Slalomfahrt. In der Schlossstraße müssen Fußgänger und Fahrradfahrer ständig parkenden Autos ausweichen. Das ist besonders für Kinder, alte, gehbehinderte Menschen (mit Rollator) oder junge Mütter mit Kinderwagen ein großes Problem.

Wie soll das werden, wenn das Verkehrsaufkommen steigt und gleichzeitig die Parkmöglichkeiten reduziert werden? Das Schulareal sollte das "Herz" und nicht ein "Verkehrsbrennpunkt" einer Gemeinde sein. Die Gemeinde sollte bei allen finanziellen Interessen, dazu verpflichtet sein, bürgernah und zum Wohle der Anwohner, Sicherheit der Schulkinder und deren Eltern zu entscheiden.

Begründung

Die Entscheidung der Gemeinde Mühlhausen, den Schulparkplatz zu bebauen, sorgt für ein erhöhtes Unfallrisiko in der Schlossstraße. Sie ist die Hauptdurchfahrtsstraße, durch die Durchfahrtsverkehr, Busse, LKWs, große landwirtschaftliche Maschinen, etc. fahren.

Fehlende Parkplätze zwingen die Autos auf der Straße zu parken, was die Situation verschärft. Besonders Kinder, sollten auf Ihrem Schulweg keinem Unfallrisiko ausgesetzt zu werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ulrike Brendle aus Mühlhausen-Ehingen
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Pro

Ich achte sehr darauf trotz 3er kleiner Kinder die Wege im Dorf mit dem Fahrrad zu erledigen und meine Kinder laufen zur Schule. Regelmäßig stellen wir jedoch unsere Räder incl Fahrradanhänger unten auf dem Platz ab, wenn wir in der Schule Termine/Sport haben oder zur Post müssen. Und ich habe beobachtet, dass die älteren Schüler ihre Räder auch dort am Fahrradständer parken. Auch das Auto stelle ich dort ab wenn wir Erledigungen machen um vor der Post kein Verkehrshindernis darzustellen. Alternative?

Contra

Das kann man ja wohl etwas höher bauen! Und ja, wir brauchen zusätzlichen Wohnraum. Den Anlieferverkehr für die Grundschule kann man auch per Bahn erledigen. Damit lernen die Kleinen gleich für die Zukunft (Umweltschutz, C02). Soweit ist der Bahnhof ja nicht entfernt.