Die Sperrzeitverlängerung auf 23.00 Uhr am Schwörmontag 2013 sollte lediglich ein Test sein. Ohne Lösungsvorschläge einzuholen, Konzepte zu prüfen oder Alternativen zuzulassen, sieht die Stadt Ulm diese „23 Uhr-Regelung“ nun auch für den Schwörmontag 2014 vor. Eine derart undemokratische Verhaltensweise kann nicht akzeptiert werden!

Begründung

Entstanden im 14. Jahrhundert zählt der Ulmer Schwörmontag nicht nur zu den traditionsreichsten Festen der Donaustadt, vielmehr ist er mit Abstand die wichtigste Veranstaltung im Kalender. Denn entscheidend ist, welch demokratischer Gedanke hinter dem Schwörmontag steckt. So leistet der Ulmer Bürgermeister auch am Ende seiner Schwörrede jedes Jahr den Eid, „Allen ein gemeiner Mann zu sein“. Nur: „Alle“ scheint mittlerweile eine kleine Gruppe ewiger Nörgler zu sein, denen das Fest zu laut, zu dreckig und die Ausgelassenheit der Ulmer Bürger sowie deren Besucher zu fröhlich ist. Doch in einer Demokratie zählen eben nicht nur die Stimmen derer, die möglichst penetrant gegen alles vorgehen. Darum ruft Stadtempfinden e.V. zu dieser Petition auf. Wer hier abstimmt, ist der Meinung, dass diese abstruse 23.00 Uhr-Regelung nicht weiter Bestand haben darf!

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Neuigkeiten

Pro

die kritischen Probleme sind nur durch die Großkonzerte am Münsterplatz entstanden! Menschen-, Müll- (Plastik statt Pfand) und Säufer-Massen. wer hat den finanziellen Profit durch die Konzerte? Fazit: Großkonzerte weg, kontrollierbares Feiern auf kleinen Plätzen bis 1 h!

Contra

Ich bin Ulmer, komme NICHT aus der Stadtmitte und ich habe den Schwörmontag immer gern gefeiert! Sich aber mittlerweile Jahr für Jahr anschauen zu müssen, dass Leute aus ganz Süddeutschland anreisen um sich hier volllaufen zu lassen und Ulm eine einzige Müllhalde ist, ist echt nicht normal! 12-jährige Kinder mit Vodkaflaschen, halb tot in der prallen Sonne zu sehen ist leider auch zur Normalität geworden. Rein theoretisch feiern wir Ulmer den Schwur des OB und das Nabada. Wenn bis 11 normal gefeiert werden kann, sollte das reichen!