openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Soziale Ungerechtigkeit am TheaterErlangen-Schauspielerin erfährt direkt nach Elternzeit Vertragsaus Soziale Ungerechtigkeit am TheaterErlangen-Schauspielerin erfährt direkt nach Elternzeit Vertragsaus
  • Von: Johannes Werner mehr
  • An: Theater Erlangen
  • Region: Erlangen mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 203 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Soziale Ungerechtigkeit am TheaterErlangen-Schauspielerin erfährt direkt nach Elternzeit Vertragsaus

-

Aus der Elternzeit ab in die Arbeitslosigkeit: Die Schauspielerin Anika Herbst ist in ihrer vierten Spielzeit am Theater Erlangen, als die Bombe platzt: Während ihres Engagements hat Herbst zwei Kinder bekommen. Als sie nun am ersten Tag nach ihrer (zweiten) Elternzeit wieder zurück ans Haus kam, wurde ihr, seitens der Intendanz Katja Ott, die Nichtverlängerung ihres Vertrags ausgesprochen: aus künsterlischen Gründen! Juristisch wasserdicht, aber moralisch verwerflich! Denn ein Vertrags-Aus ist in dieser Branche nichts Ungewöhnliches, aber sich jetzt um eine Neuanstellung zu kümmern, ein Netzwerk für die Kinderbetreuung an einem anderen Ort aufzubauen, Bewerbungen zu starten, ist für sie schier unmöglich. Zudem fühlt sich Herbst in Erlangen verwurzelt. Doch auch die künstlerische Begründung ihrer Nichtverlängerung hinkt etwas, denn die Qualität ihrer schauspielerischen Leistungen hat seit ihrer Mutterschaft stetig zugenommen. Ein Beispiel hierfür: Der ERLANGER THEATERPREIS für herausragende künstlerische Leistungen ging im Jahr 2014 an Anika Herbst. Gerade erst zeigte sich das Theater Erlangen wieder familienfreundlich mit dem neuen Kinderstück ab 4 "Um die Ecke", in dem auch Herbst zu sehen ist, aber in der Mitarbeiterpolitik setzt die künsterlische Leitung völlig andere Akzente. Dies spaltet auch die Belegschaft am Haus. Knapp die Hälfte aller Mitarbeiter haben bereits einen Brief unterzeichnet, in dem sie sich für die Schauspielerin stark machen. Diese soziale Ungerechtigkeit wollen wir nicht tatenlos hinnehmen und fordern daher eine gerechtere Arbeitspolitik am Theater Erlangen sowie eine Vertragsverlängerung für Anika Herbst auf weitere zwei Jahre!

Begründung:

Zeigen Sie mit Ihrer Unterschrift, dass sie eine sozialere und gerechtere Beschäftigungspolitik am Theater Erlangen fordern. Dies kann auch wegweisend sein, für andere Entscheidungen in der deutschsprachigen Theaterszene. Außerdem sprechen Sie mit Ihrer Unterschrift Anerkennung an eine Schauspielerin aus, die in einem solch prekären Leben den Mut hat, Kinder in die Welt zu setzen. Denn es darf sich nicht ausschließen: Theater und Kinder sind vereinbar, wenn alle Parteien mitspielen!

Quelle/Info: www.nordbayern.de/region/erlangen/erlangen-am-ersten-arbeitstag-nach-elternzeit-gekundigt-1.5676258

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Erlangen, 19.12.2016 (aktiv bis 18.02.2017)


Neuigkeiten

Aus rechtlichen Gründen muss der Wortlaut geändert werden. Neuer Petitionstext: Aus der Elternzeit ab in die Arbeitslosigkeit: Die Schauspielerin Anika Herbst ist in ihrer vierten Spielzeit am Theater Erlangen, als die Bombe platzt: Während ihres Engagements ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Es bedarf unser aller Respekt und Unterstützung, wenn sich junge Eltern derart engagieren um Familie und Beruf zu vereinbaren. Sich für Kinder zu entscheiden darf nicht zum Armutsrisiko werden! Sich an dieser Stelle dafür stark zu machen, ist das Mindeste, ...

CONTRA: Der Titel der Petition ist irreführend. Es handelt sich hierbei nicht um eine Kündigung, sondern um eine Nichtverlängerung eines Normal-Vertrags Bühne.

CONTRA: Ich verstehe die ganze Aufregung im Petitionstext nicht. Auch finde ich weder rechtlich noch moralisch etwas verwerfliches. Ich sehe ein ganz normales "Lebensrisiko" einer Künstlerin. Dass sich Menschen, auch an anderen Orten, neu organisieren müssen ...

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Unterstützer Betroffenheit