Stoppt die Aufstellung der geplanten Radaranlage in Mulsum.

Die Radaranlage dient zur Ausschaltung der nächtlichen roten Blinklichter der Windenergieanlagen (WEA) im Lankreis Stade. Sogar Ahlerstedt und Brobergen werden dafür noch bestrahlt. Der gesamte Bereich ist auf der Landkarte oben zu sehen.

Mit dieser Petition wollen wir auch verhindern, dass die Radaranlage sich im Landkreis Stade vielleicht einen anderen Platz sucht und die Strahlen dann von dort gesendet werden.

Stört uns das Blinken so sehr, dass wir uns lieber einer täglichen Radarstrahlung aussetzen wollen? - „Wir sagen nein!“ Die Bestrahlung birgt unabsehbare gesundheitliche und auch ökologische Risiken.

Begründung

Es gibt in Niedersachsen keine gesetzliche Grundlage für die Ausschaltung der Beleuchtung der WEA: Die Genehmigung des Landkreis Stade als auch der städtebauliche Vertrag der Samtgemeinde Fredenbeck fordern keine Abschaltung der nächtlichen Beleuchtung.

Bei einer Umsetzung der Maßnahme werden Radarstrahlen jeden Tag, die ganze Nacht, über 17 km durch den Landkreis gestrahlt. Die Radarstrahlen werden ausgesendet und beim Auftreffen auf ein Hindernis (z.B. Flugzeuge oder auch die Flügel der Windenergieanlagen) wird ein Teil zurückgeworfen zum Sender und der Rest wird unkontrolliert auf die Erde reflektiert. Dadurch werden die Lichter der WEA wieder angeschaltet damit die Flugzeuge die Windenergieanlagen sehen können.

Ein Teil der Strahlen geht durch die Häuserwände ins Innere des Hauses - wie weit? Das ist von den Herstellern noch nicht überprüft worden. Wie viel Flugbewegung gibt es im Landkreis - das ist noch nicht überprüft worden! Warum sollen die WEA Betreiber das bezahlen, wenn es noch gar nicht gefordert ist? Es haben noch lange nicht alle WEA Betreiber Interesse bekundet, trotzdem ist der Bauantrag schon in Vorbereitung.

Unsere Handys können wir weglegen und ausmachen - unser WLAN können wir trennen damit wir wenigstens nachts ohne Belastung schlafen können - diese Möglichkeit der freien Entscheidung haben wir aber nicht bei der Radaranlage.

Auch wenn die gesetzlichen Vorschriften für die Strahlungswerte eingehalten werden befindet sich fast der ganze Landkreis Stade unter nächtlicher Dauerbestrahlung.

Helft uns das zu verhindern, für uns - für unsere Kinder - für unsere Enkel.

DANKE

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Kutenholz-Mulsum aus Kutenholz
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Neuigkeiten

  • Am 27.11.2018 haben wir die Petition Herrn Roesberg persönlich übergeben.
    Herr Roesberg hat uns eine gründliche Prüfung des Bauantrages, wenn er gestellt wird, zugesagt.
    Das Stader Tageblatt hat uns begleitet und einen sehr guten Artikel darüber geschrieben.
    Dafür von uns vielen Dank ????

    Die Bundesregierung hat inzwischen die Transpondereinschaltpflicht für Flugzeuge beschlossen. Damit ist die Grundlage für eine kostengünstige Lösung ohne Strahlung für die Ausschaltung der Beleuchtung gelegt worden.

    Der Bau der Radaranlage wird damit unwirtschaftlich.

    Wir werden euch weiterhin auf dem laufenden halten.

    Eure Bürgerinitiative

  • Hallo ihr alle,

    Am 27.11.2018 um 10.30 Uhr dürfen wir im Kreishaus in Stade die Petition übergeben. Wir würden uns freuen wenn wir möglichst viele Personen sind.

    Habt Ihr Zeit - dann schreibt uns eine E-Mail an:

    BuergerRadarMulsum@t-online.de

    Weil wir die Anzahl der Personen bei der Übergabe vorher mitteilen müssen.

    In der Hoffnung auf viele Teilnehmer.

    Eure Bürgerinitiative

  • Die Firma ENERCON hat von unserem Wiederstang gegen den Radarturm erfahren und uns folgende Nachricht gesendet:

    „Es liegt der Gesetzentwurf für das von der aktuellen Bundesregierung geplante Energiegesetz vor, in dem es auch um die Nachtkennzeichnung geht. Die Bundesregierung möchte, dass das nächtliche rote Blinken aufhört und will zu diesem Zweck eine nächtliche Einschaltpflicht für Transponder einführen.

    Diese schon viele Jahre verfügbare Lösung rückt nun also in greifbare Nähe. Sie würde aufgrund ihrer wesentlich geringeren Kosten, verglichen mit anderen Techniken, auch eine Nachrüstung der Windenergiebestandsanlagen erlauben.

    Daher muss diese Transpondereinschaltpflicht auch unbedingt Gesetz werden, damit wir wirklich zu einer flächendeckenden Lösung kommen. Dunkelheit bei Nacht auch in der Nähe von Windparks und das ohne Strahlenbelastung durch Radargeräte! Stattdessen senden die Transponder aus Flugzeugen ein Signal an einen kleinen Sender in den Windanlagen und diese schalten dann das Licht ein“

    Wir von der Bürgerinitiative sagen JA zu „Licht aus ohne Radarstrahlen“ mit der Transponderlösung.

    Gruß eure Bürgerinitiative

Pro

Es gibt Alterativen, wie das "Passiv Radar System Parasol" aus Schleswig Holstein. Es nutzt die vorhandenen Fernseh und Mobilfunkwellen. Dies bedeutet keine zusätzliche Emission von Strahlung und es ist daher kein Radarturm nötig. Siehe www.dirkshof.de

Contra

Noch kein CONTRA Argument.