Wir die SPD Spandau und Gatow-Kladow fordern den Spandauer Baustadtrat Frank Bewig (CDU) dazu auf, die geplante Einbahnstraßenlösung für das Bauvorhaben am Havelradweg in Gatow aufzugeben und die Baustelle mit Ampeln so einzurichten, dass der Verkehr in Gatow wechselweise in beide Richtungen fließen kann. Außerdem soll der Baustadtrat Bewig dafür sorgen, dass die Baufirmen zügig mit den Arbeiten beginnen können und diese termingerecht beenden.

Begründung

SPD nennt neue Umleitung wegen Radweg „Schnapsidee"

Als „Schnapsidee" hat die Spandauer SPD die geplante kilometerlange Umleitung für den Bau eines Radwegs in Gatow bezeichnet. „Ein halbes Jahr lang den gesamten Verkehr von zwei Ortsteilen über nur eine Straße zu leiten, weil der Havelradweg ausgebaut wird und keiner weiß, wie lange das dann wirklich dauern wird, ist absolut irrsinnig“, kommentierte die Vorsitzende der SPD im Spandauer Süden, Ulrike Sommer, den Plan des Spandauer Bezirksamtes. Angeblich soll die Einbahnstraßenlösung ab Anfang Juli in Richtung Kladow, über den Ritterfelddamm und die Potsdamer Chaussee zurück zur Heerstraße dazu beitragen, dass der Radweg in einem halben Jahr fertig ist und nicht erst 2020.

„Muss so etwas wirklich so lange dauern?“ fragte Sommer. Sie forderte Baustadtrat Frank Bewig dazu auf, die Baustelle mit Ampeln so einzurichten, dass der Verkehr in Gatow wechselweise in beide Richtungen fließen kann. „Außerdem soll Bewig dafür sorgen, dass die Baufirmen dann auch zügig mit den Arbeiten beginnen können und diese termingerecht beenden. Wir sind ja leidgeprüft. Mal fehlt das Geld, mal irgendeine Genehmigung, wie seinerzeit auf dem Ritterfelddamm, als die Bauarbeiten monatelang nicht voran kamen. Das Bezirksamt muss solch schwierige Bauvorhaben vernünftig koordinieren.“

"Entlang der geplanten Einbahnstraßen-Trasse liegen Schulen und Krankenhäuser“, sagte Sommer, die auch stellvertretende Kreisvorsitzende und Mitglied im Landesvorstand ihrer Partei ist. „Insgesamt wohnen rund 20.000 Menschen in beiden Ortsteilen, die auch ohne zusätzliche Baustelle schon jetzt unter dem Verkehrschaos leiden. Dazu kommt, dass der öffentliche Nahverkehr nur aus Bussen besteht, die genauso im Stau stecken bleiben wie alle Berufstätigen in ihren Autos. Auch deshalb muss Bewig umdenken und die Idee mit der Einbahnstraßenregelung rasch in den Papierkorb werfen.“

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Francesco-Marco Tommasino aus Berlin
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aufgeschoben ist nicht aufgehoben

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Die Petition ist überholt. Das Bezirksamt Spandau hat die Baumaßnahme gestoppt: https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-spandau-sechs-monate-baustelle-stadtrat-zieht-notbremse-mir-reichts/22745668.html

Warum Menschen unterscheiben

  • am 04.07.2018

    Fahre täglich diesen Weg zur Arbeit

  • am 02.07.2018

    Ich bin selbst von den Bauarbeiten betroffen und bin der Meinung, dass so ein großartiger Bau eines Radwegs nicht hierher passt. Sicher hat die EU das gut gemeint, aber ich denke, dass es in der relativ schmalen Strasse reichen würde, die vorhandenen Radwege zu sanieren. Bisher sind wir ja auch damit ausgekommen. Außerdem ist es natürlich eine Zumutung, dass wir ein halbes Jahr oder wahrscheinlich länger einen Umweg von 15 km oder mehr in Kauf zu nehmen.

  • am 01.07.2018

    Ich wohne dort und es ist eine Frechheit

  • am 29.06.2018

    Die vorgeschlagene Lösung ist nicht akzeptabel. Sie dauert außerdem viel zu lange.

  • am 29.06.2018

    Bin selbständig als Heilpraktikerin und habe viele Patienten die regelmäßig aus Kladow und Gatow und der Stadt kommen. Da noch nicht mal ein Bus von der Heerstraße bis zum Ortsrand fahren sollte haben die Leute, die die BVG nutzen, aus Spandau und anderswo, keine Möglichkeit in meine Praxis zu kommen. Das würden für mich erhebliche finanzielle Einbußen bedeuten, die existenziell wären, immerhin, wenn dann auch arm, könnte ich nächstes Jahr mit dem Rad auf dem neuen Europaradweg fahren

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