Regione: Südsudan
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Südsudan: Neues Land, neue Schulen

Firmatorio non aperto al pubblico
La petizione va a
Entscheidungsträger im Bildungsbereich

192 Firme

Il destinatario della petizione non ha risposto.

192 Firme

Il destinatario della petizione non ha risposto.

  1. Iniziato 2011
  2. Raccolta voti terminata
  3. Presentata
  4. Dialogo
  5. Mancate

Petizione indirizzata a: Entscheidungsträger im Bildungsbereich

„Was im Südsudan vor allem fehlt, ist Bildung.“ Seit der Gründung des neuen Staates Südsudan im Juli 2011 ist die Rede von allen möglichen Dingen, die dem Südsudan fehlen. In einem Punkt scheint Einigkeit zu herrschen: Das Land braucht Schulen. Und zwar solche, in denen die Kinder die Unterrichtssprache verstehen – also in ihrer Muttersprache.

Motivazioni:

Schulen in den ehemaligen Kolonialsprachen, davon gibt es in Afrika genug. Die Gründung des Staates Südsudan ist die große Chance, ein neues Schulsystem einzuführen – mit Grundschulen in den Muttersprachen der Kinder. An verschiedenen Orten gibt es schon erfolgreiche Modelle: Die Grundschüler lernen lesen und schreiben zuerst in ihrer Muttersprache, dann wird nach und nach die Landessprache als Fremdsprache eingeführt. Viele Studien (u.a. der UNESCO) belegen es: So lernen die Schüler tatsächlich lesen und schreiben und es gibt nur noch einzelne Kinder, die die Schule abbrechen.

Das Modell: Schulen in der Keliko-Sprache

Beim südsudanesischen Keliko-Volk gibt es schon ein erfolgreiches Modell: Die Keliko-Kinder werden nicht auf Englisch oder Arabisch, sondern in ihrer Muttersprache unterrichtet. Einer der bisher 50 speziell geschulten Keliko-Lehrer beschreibt, wie einfach das Unterrichten dadurch geworden ist: „Als Lehrer sagst du einfach, was du sagen willst, und die Schüler antworten. Weil sie dich ja auf Anhieb verstehen. Der Unterricht wird Schüler-zentriert, die Schüler können sich einbringen, sie reden mehr als der Lehrer. Es ist auch ganz einfach, Anschauungsmaterial in den Unterricht einzubauen. Du sagst den Schülern zum Beispiel: Morgen bringt ihr einen Flaschenkürbis mit. Sie wissen sofort, was gemeint ist, und am folgenden Tag kommen alle mit einem Flaschenkürbis.“

Im vergangenen Jahr erlitt die Schulbildung im Keliko-Volk jedoch einen schweren Rückschlag. Eine Neuregelung der Zugangsvoraussetzungen für Lehrer fordert von diesen ein höheres formales Bildungsniveau. 45 der 50 Keliko-Lehrer erfüllen diese Anforderungen nicht und wurden aus dem Schuldienst entlassen. Einige Engagierte, Idealisten, Pädagogen und Pastoren klappern nun die zuständigen Behörden und Ämter im Südsudan ab, um für geeignete Grundschulen zu kämpfen. Damit ihre Kinder nicht in Schulen sitzen müssen, in denen sie kein Wort verstehen. Damit sie so lernen können, wie es am besten für sie ist: Zuerst in der Sprache, in der sie zuhause sind.

In der Geschichte des Schulunterrichts im Südsudan könnte jetzt ein neues Kapitel aufgeschlagen werden. Bitte unterstützen Sie dies mit Ihrer Unterschrift!

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Dati della petizione

Petizione avviata: 09/11/2011
La raccolta termina: 08/01/2012
Regione: Südsudan
Categorie: Educazione

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