La pétition est adressée à :
Österreichisches Gesundheitsministerium
Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer!
Seit November 2020 sind die Tennishallen in ganz Österreich aufgrund eines behördlich ausgesprochenen Betretungsverbots geschlossen. Nur ein kleiner Kreis ausgewählter Spitzensportler aus dem Jugend- und Erwachsenenbereich ist zur Benützung der Einrichtungen berechtigt. Eine durchaus überschaubare Anzahl an Spielerinnen und Spielern, die den Hallenbetreiberinnen und Hallenbetreibern selbstredend in keiner Weise eine auch nur annähernd wirtschaftlich rentable Situation beschert.
Abgesehen von den enormen finanziellen Einbußen für die Unternehmerinnen und Unternehmer, ist es aber vor Allem die nicht nachvollziehbare Beurteilung des Tennissports in der Halle als Risikofaktor.
Eine Fläche von 660qm² würde nach den gängigen Regeln (nämlich 20qm² pro Person) für den Handel eine Personen Anzahl von 33 Personen auf einem einzigen Platz zulassen. Über die Luftkubatur innerhalb der Halle bei einer Raumhöhe von bis zu 12 Metern sowie professionellen Lüftungsanlagen muss ich nach ausgiebiger Anwendung des so oft gewünschten Hausverstands wohl kein weiteres Wort verlieren.
Mit der Öffnung der körpernahen Dienstleister unter der Option des "Reintestens" ist nun aber ein Punkt erreicht, der absolut inakzeptabel und in keinem Fall stillschweigend hinzunehmen ist.
Ich fordere an dieser Stelle, die nicht nachvollziehbare Diskriminierung des Indoor- Tennissports zu beenden und den Hallenbetreiberinnen und Hallenbetreibern mit Hilfe der "Reintesten"- Option die Abwicklung des organisierten Breitensports für Jung und Alt zu ermöglichen.
Raison
Abgesehen von den bereits besprochenen, hervorragenden Voraussetzungen einer Tennishalle zur Abwicklung des organisierten Breitensports, wären zahlreiche Möglichkeiten gegeben, einen geregelten Ablauf zu ermöglichen.
- Einrichtung von Test- und Kontroll-Stationen im Eingangsbereich
- Verzicht auf Sanitärräume
- Contact- Tracing aufgrund erfolgter Online- Buchung mit vollständigen Angaben sowie Kontaktmöglichkeiten
Was wir wollen, was wir uns wünschen, ist zumindest ein Mindestmaß an Fair Play auf dem glatten Corona- Parkett. Eine Chance, unseren Betrieben wieder Leben einzuhauchen. Und vor Allem auch den kleinen und großen Athleten wieder ein Stück mehr Normalität, mehr Bewegung und dahingehend mehr Gesundheit zu geben.
Mit sportlichen Grüßen
Christian Grasgruber
Geschäftsführung, Racket Sport Center Graz