• Von: Reinhold Mandl mehr
  • An: Bürgermeister Helmut Vogl
  • Region: Sankt Oswald-Riedlhütte mehr
    Kategorie: Gesetze mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 105 Unterstützer
    36 in Sankt Oswald-Riedlhütte
    Sammlung abgeschlossen

Umbau der Alten Schule in St. Oswald abwenden

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Unterschriftenaktion

Wir, die nachstehenden Unterzeichner dieser Aktion, sprechen uns gegen den Umbau der alten Schule in eine Flüchtlingsunterkunft aus. Es kann nicht sein, dass die Gemeinde in diesen Umbau mehrere hunderttausend Euro investiert und damit öffentliche Gelder verwendet, zumal der Gemeinde ein Angebot von
....Karl Heinz Vater...
vorlag, der sein Gebäude an die Gemeinde St. Oswald zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Miete angeboten hat.
Wir fordern den Gemeinderat auf, seine Entscheidung zu überdenken und anstelle des Umbaus der alten Schule das Angebot des Hausbesitzers... Karl Heinz Vater...
zur Miete dessen Gebäudes anzunehmen.

Begründung:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,wie Sie mit Sicherheit bereits erkennen mussten bleibt auch unsere schöne Heimat vor der Flüchtlingskrise nicht verschont. Dennoch liegt es nun an uns, diese teils traumatisierten und von Elend gebeutelten Menschen aufzunehmen und ihnen eine faire Chance zu geben sich ein neues Leben aufzubauen. Aber wie gehen wir das an? Wie schaffen wir optimale Bedingungen für uns und unsere Neuankömmlinge? Da hat unser Bürgermeister in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat St.Oswald Riedlhütte eine scheinbar praktikable Lösung gefunden: Die Gemeinde hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Alte Schule in St. Oswald zu renovieren, um dort bis zu 40 Asylanten unterzubringen. Wurde bei dieser offensichtlich gedankenlosen Entscheidung auch bedacht, dass dies neben dem Ruin des Tourismus in unserer Ortschaft (denn seien wir mal ehrlich, wer möchte auch in seinem wohlverdienten Urlaub zusätzlich mit innenpolitischen Konflikten konfrontiert werden?), auch zusätzlich die Schmälerung der Haushaltskasse der Gemeinde zur Folge hat? Da fragt man sich als Bürger: Wer wurde in diese Entscheidung mit einbezogen? Herr Bürgermeister, Sie haben doch öffentlich geäußert, dass Sie uns Bürger nicht übergehen wollen in Ihren Entscheidungen und dass Ihnen Transparenz ach so wichtig ist! Hat denn nicht auch das Volk ein Mitspracherecht? Schließlich handelt es sich hier um UNSERE Steuergelder, die hier in den Wind geschossen werden! Und gibt es denn da keine Alternativen?Tatsächlich gibt es eine Alternative! Während die Gemeinde für die Renovierung der Alten Schule mit Kosten im Wert von über 500.000 Euro rechnet, bei einem Gewinn von 20 Euro pro Asylant pro Tag, abzüglich der anfallenden Unkosten, unterbreitet ein gütiger Bürger unserer Gemeinde ein mehr als lobenswertes Angebot. Herr Bürgermeister Vogl es nicht für nötig befand, darüber im Gemeinderat abzustimmen, obwohl er angekündigt hatte dies zu tun. Unser wohlwollender Investor bietet der Gemeinde sein Anwesen als Unterkunft für Flüchtlinge und das zu einem Preis von 8 Euro täglich pro Asylant, damit sind sämtliche Versorgungs-und Unterhaltskosten gedeckt. DAS nenne ich ein Angebot, für uns als Steuerzahler UND für unsere Neuankömmlinge, die im Zuge dieser Lösung zentral und in Frieden leben könnten. Mit dieser Lösung erspart uns der private Investor, dessen Anwesen vermutlich nicht saniert oder umgebaut werden muss, Jährlich 173.000Euro und das auf 4 Jahre 692.000Euro, die unsere Gemeinde anderweitig nutzen kann. Auch die veranschlagten 500.000 Euro für den Umbau der Alten Schule lösen sich durch diese Alternative in Wohlgefallen auf. Dieses Angebot sollte die Gemeinde in Anbetracht dessen, dass wir uns Stand 2012 bei einer Pro-Kopf-Verschuldung in Höhe von 3111 Euro pro Bürger, mit Handkuss annehmen. Unser Bürgermeister ist hier definitiv anderer Meinung. Obwohl er ankündigte diese Alternative im Gemeinderat zu diskutieren, wurde es im Rahmen besagter Sitzung als gegenstandslos abgetan, „denn es wird gemacht wie beschlossen, wir bauen in der Alten Schule!“ Zitat unseres Bürgermeisters. Im Nachhinein nimmt er dazu wie folgt Stellung: „Aufgrund mehrerer einschlägiger Erfahrungen mit dem privaten Investor war der Rat sich im Ergebnis einig, dass der private Investor kein vertrauenswürdiger Geschäftspartner für die Gemeinde ist. Im Übrigen bestanden auch Zweifel darüber, ob sich die Pension als Unterkunft eignen würde bzw. tatsächlich kein Umbau, Brandschutz oder Sanierungsmaßnahmen durchzuführen gewesen wären.“
Genau Herr Bürgermeister, vielleicht sollten Sie sich das besagte Objekt tatsächlich einmal ansehen, bevor Sie willkürliche Mutmaßungen anstellen und unsere Steuergelder dafür missbrauchen, Ihre persönliche Genugtuung in Bezug auf die Alte Schule durchzusetzen.
Zudem, lieber Herr Bürgermeister, woher nehmen Sie sich das Recht anmaßen zu dürfen, um ein solches Urteil über einen gesetzestreuen Bürger zu fällen und diesen als nicht vertrauenswürdig zu deklarieren? Einen Mann, der sich in der Vergangenheit für Menschen, Flüchtlinge und Bürger dieser Gemeinde, nicht zuletzt auch für die Gemeinde, sich einsetzte.
Von unserem privaten Investor haben wir alle schon des Öfteren in der Zeitung gelesen, denn selbiger betreibt seit 2014 mehr als erfolgreich die Glashütte, in der er bereits einige Asylanten beherbergt und betreut. Doch nicht nur gegenüber unseren Neuankömmlingen ist unser Investor wohlwollend gestimmt, auch uns als Bürgern hat er schon viel Gutes zukommen lassen. So hat er beispielsweise sein Grundstück von 500 Quadratmetern vor der Kirche in St. Oswald an die Gemeinde verkauft. Und das für einen Spottpreis von 5 Euro pro Quadratmeter! Zusätzlich ist ihm auch der Friedhofsparkplatz zu verdanken, den er der Gemeinde bis auf weiteres kostenlos zur Verfügung stellt.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Gröbenzell, 21.01.2016 (aktiv bis 20.03.2016)


Neuigkeiten

Der Grund der Änderung hat sie als bestimmende Punkte der Recherchen ergeben. Neuer Sammlungszeitraum: 2 Monate

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CONTRA: hat der bürgermeister auch schon zimmer vermietet?.seit 10 jahren kommen wir ins Aktivhotel und das hoffentlich nicht zum letzten mal.wir wollen entspannten erholsamen urlaub.ganz zu schweigen für die wirtschaftlichen einbußen dann fürs hotel.

CONTRA: Ich bin seit 7 Jahren Gast im angrenzenden 4Sterne Aktivhotel Crystal. Selbst im Gastronomiegewerbe tätig, hab ich nur eine Woche im Jahr die Möglichkeit mich zu erholen. Bedingt durch die geplanten Maßnahmen sehe ich hier jedoch eine starke Gefährdung ...



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