An die MONACHIA Grundbesitz GmbH & Co. KG

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Sorge habe ich vernommen, dass seitens Ihres Unternehmens Planungen bestehen, auf dem Areal des Gasthofs zur Post in Pasing Änderungen im Immobilienbestand vorzunehmen, die den ersatzlosen Abriss des Postsaales dort beinhalten.

Wie Sie sicherlich wissen, hat der Postsaal in Pasing eine wesentliche Bedeutung im Kultur- und Veranstaltungsleben des Stadtviertels und ist auf Grund seiner Kapazität einzigartig und nicht ersetzbar. Nicht zuletzt auf Grund dieser Tatsache wurde der Postsaal im Jahr 1982 auch mit einem Investitionszuschuss in Höhe von 400 TDM seitens der Stadt bedacht und, auch nach Auslaufen der Nutzungsvereinbarung im Jahr 1991, den Vereinen und Organisationen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Daraus kann geschlossen werden, dass der Postsaal auch in den Jahren nach 1991 rentabel bewirtschaftet werden konnte.

Mit meiner Unterschrift möchte ich meiner dringenden Bitte Ausdruck verleihen, den Pasinger Postsaal für die Bürgerinnen und Bürger in Pasing, im Münchener Westen und darüber hinaus zu erhalten und die Planungen zum Abriss nochmals zu überdenken!

Mit freundlichen Grüßen!

Begründung

Eine Anfrage der SPD im Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing hat ergeben: Der Postsaal am Pasinger Marienplatz ist akut vom Abriss bedroht.

Durch diese Planung ist nicht nur dieser wichtige und in seiner Größe einzigartige Veranstaltungsort mit 350 Sitzplätzen in Gefahr, sondern auch die wichtigen Durchgangswege im Pasinger Zentrum von der Gleichmannstraße zur Spiegel- und Bachbauernstraße, sowie zum Pasinger Marienplatz.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, SPD Ortsverein Pasing aus München
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  • Liebe Freundin, lieber Freund des Pasinger Postsaals,

    in wenigen Tagen schließt die Online-Petition „Unser Postsaal muss erhalten belieben“, die Sie mit Ihrer Unterschrift unterstützt haben. Daher möchte ich Ihnen zum Abschluss noch einen kurzen Überblick geben, was inzwischen erreicht bzw. nicht erreicht werden konnte:

    Leider nicht erreicht wurde bislang das Hauptziel, den Pasinger Postsaal in seiner bisherigen Form dauerhaft im Bestand zu sichern. Laut Auskunft der Eigentümerin wird dies aus wirtschaftlichen Gründen nicht angestrebt.

    Folgendes hat sich aber in der Zwischenzeit getan:

    Noch im Dezember fand in den Räumen der SPD-Rathausfraktion ein Gespräch zwischen der Geschäftsführung der MONACHIA mit der Pasinger Stadträtin Dr. Constanze Söllner-Schaar statt, bei dem folgende Punkte vereinbart werden konnten:

    1. Die öffentlichen Wege durch den Innenhof zwischen Gleichmann-/Spiegel-/Bodensee- und Bachbauernstraße bleiben erhalten, ebenso die Begrünung des Hofs und der Pavillon mit dem Schreibwarengeschäft.
    2. Der Postsaal bleibt für mindestens ein weiteres Jahr, so wie er ist, bestehen. Der Pachtvertrag mit dem Hotel soll entsprechend verlängert werden.
    3. Bei einem Neubau bietet die Eigentümerin an, statt des bisherigen Saals einen neuen, kleineren Saal mit ca. 100 Plätzen zu schaffen. Leider soll dieser Saal keine Bewirtschaftung mehr bekommen, sondern nur eine Teeküche.
    4. Es soll einen weiteren regelmäßigen Austausch geben.

    Ebenfalls noch im Dezember hat der Stadtrat im Rahmen der Fortschreibung des Programms „Aktive Zentren Pasing“ einen etwa sechsstelligen Betrag zur Durchführung eines städtebaulichen Realisierungswettbewerbs für den Neubau auf dem Gelände des Hotels zur Post bewilligt. Mit diesem Geld soll erreicht werden, den Innenhof aufzuwerten und erlebbar zu machen, aber es sollen auch Varianten untersucht werden, den Postsaal zu erhalten.

    Leider ist der Austausch mit der Eigentümerin des Geländes mittlerweile zum Erliegen gekommen, was ich sehr bedauerlich finde. Insofern ist es auch verständlich, dass die Stadt nunmehr prüft, ob im Rahmen des Ersatzbaus für den ehemaligen Kopfbau auf dem Stückgutgelände an der Offenbachstraße, in städtischer Regie, ein Bürgersaal geschaffen werden kann. Damit hat sich vergangenen Dienstag auch der Kommunalausschuss des Stadtrats befasst. Momentan ist geplant im neuen Kopfbau einen solchen Saal für etwa 90 Personen mit Foyer, Spülküche und Ausschank zu schaffen. Nach Möglichkeit soll dieser Saal auch größer ausfallen, sofern dies auf der Größe des Grundstücks möglich ist. Der Baubeginn wird für 2019 angestrebt.

    Es bleibt also abzuwarten und zu hoffen, dass es doch noch weitere Gesprächen rund um den Postsaal mit der Eigentümerin geben wird. Ich hoffe, dass Sie auch weiterhin dieses Thema mit Interesse verfolgen. Weitere Informationen zu unserem Anliegen finden Sie zukünftig unter www.spd-pasing.de. Da nach Schluss der Petition auch eine Kommunikation über OpenPetition nicht mehr möglich sein wird, können Sie sich gerne direkt an mich wenden (raoul.koether@spd-pasing.de).

    Die Pasinger SPD, unsere Stadträte Dr. Constanze Söllner-Schaar und Christian Müller, unser Bundestagskandidat Dr. Bernhard Goodwin und auch ich werden für Sie weiter am Ball bleiben. Versprochen!

    Es grüßt Sie herzlich, Ihr Raoul Koether.

  • Liebe Freunde des Postsaals,

    nochmals ein herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung. Mittlerweile sind über 320 Unterschriften online registriert und etwa 200 wurden mir noch in Papierform angekündigt. Unsere Petition hat also innerhalb von weniger als vier Wochen über 500 Unterstützer gewonnen.

    Nicht zuletzt auch dank Ihrer Unterschrift hat in dieser Woche ein erstes Gespräch zwischen der Eigentümergesellschaft des Postsaals und den Pasinger SPD-Stadträten Dr. Constanze Söllner-Schaar und Christian Müller im Münchener Rathaus stattgefunden, über dessen Ergebnis ich Sie auf dem Laufenden halten werde.

    Vorerst wünsche ich aber Ihnen und Ihrer Familie, auch im Namen der SPD Pasing, ein paar besinnliche Tage, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    Viele Grüße,
    Ihr Raoul Koether.

  • Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

    zuerst einmal herzlichen Dank für Ihre Unterschrift. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zu unserem gemeinsamen Ziel, den Pasinger Postsaal zu erhalten. Unsere Petition hat, Stand jetzt (02.12.2016, 20:40 Uhr), bereits 131 Online-Unterstützer. Ich weiß ausserdem von vielen Papier-Unterschriftsbögen, die gerade im Umlauf sind und das bringt mich zum Thema:

    Bitte sprechen Sie auch Ihre Familie, Ihre Kollegen, Freunde und Nachbarn auf unser gemeinsames Anliegen an und bewegen Sie zu einer Unterschrift. Zum Sammeln von Unterschriften können Sie auf unserer Webseite www.unser-postsaal.de Unterschriftenbögen herunterladen. Auch diese Unterschriften werden mitgezählt! Vielleicht bietet sich in den kommenden Tagen auch die eine oder andere Weihnachtsfeier zum Sammeln an. Natürlich freuen wir uns auch, wenn Sie die Petition in den sozialen Netzwerken, z.B. Facebook, mit Ihren Freunden teilen.

    Mit unserer Petition wollen wir zeigen, wie groß das bürgerschaftliche Engagement für unser Anliegen ist und ich freue mich auf Ihren Beitrag dazu!

    Morgen, am ersten Adventssamstag, den 03.12. werden wir von 10.30 bis 14 Uhr auf dem Pasinger Marienplatz einen Informationsstand mit Unterschriftsmöglichkeit anbieten. Auch da können Sie Bekannte gerne vorbeischicken. Vielleicht sind Sie aber auch selbst morgen in Pasing unterwegs. Dann schauen Sie doch einfach vorbei. Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen.

    Herzlichst, Ihr Raoul Koether.

Pro

Unsere Traditionen und die Orte, an denen alte Leute (echte Münchner - keine preußischen Mountainbikefahrer) sich noch treffen oder junge Leute im großen Saal heiraten können, müssen dringend erhalten werden. Das sind wir unserer bayerischen Kultur schuldig. Wohnungen, in die dann sowieso wieder nur Fremde einziehen, sind nebensächlich.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.