Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unterstützen die Stadt Kirchen (Sieg) in der Bestrebung, einen Kreisverkehr am „Südknoten“ (B 62) einzurichten. Wir fordern den zuständigen Landesbetrieb Mobilität auf, den Probebetrieb zuzulassen.

Begründung

Seit Anfang August 2016 wird die sog. „B 62-Brücke“ zwischen dem „Nordknoten“ (B 62 / L 280) und „Südknoten“ (B 62 / K 101) in der Stadt Kirchen saniert. Da diese Sanierung nur unter Vollsperrung erfolgen kann, wurde am sog. „Südknoten“ ein provisorischer Kreisverkehr eingerichtet, um dem Schwerverkehr ein Wenden zu ermöglichen.

Seit mehr als zehn Jahren fordert die Stadt Kirchen die Einrichtung eines dauerhaften Kreisverkehrs an dieser Stelle. Bereits 2010 haben wir unsere Argumentation durch eine Bachelor-Arbeit der Fachhochschule Köln (Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik – Studienrichtung Verkehrswesen) untermauern lassen. Diese Arbeit liegt auch dem Landesbetrieb Mobilität in Diez vor.

Bisher ist jeglicher Versuch, einen Kreisverkehr dort zu installieren, kategorisch abgelehnt worden.

Da derzeit am „Südknoten“ ein provisorischer Kreisel vorhanden ist, hatte die Stadt Kirchen gefordert, im Anschluss an die derzeitige Baumaßnahme den provisorischen Kreisel zunächst nicht zurückzubauen, um einen Probebetrieb durchzuführen. Dies letztlich auch vor dem Hintergrund, dass der Landesbetrieb Mobilität die Stadt Kirchen zu einem Antrag im Hinblick auf einen Probebetrieb (vgl. Siegener Zeitung vom 30.09.2016) aufgefordert hatte. Umso irritierter war die Stadt, dass der Probebetrieb mit Schreiben vom 26.10.2016 abgelehnt wurde.

Der Stadtrat von Kirchen hat parteiübergreifend die Antwort des Landesbetriebs Mobilität Diez missbilligend zur Kenntnis genommen.

Leistungsfähigkeit: Immer wieder führt der zuständige LBM aus, dass eine ausreichende Leistungsfähigkeit des Kreisverkehrs nicht gegeben wäre. Aber eben genau dazu dient nach Auffassung der Stadt Kirchen der Probebetrieb. Durch den Probebetrieb kann überprüft werden, ob der Kreisverkehr unter realistischen Bedingungen funktioniert.

Rückbau und Errichtung des alten Zustandes ist Vertragsbestandteil der jetzigen Baumaßnahme: Das ist korrekt. Allerdings macht die Stadt Kirchen den Vorschlag, etwaige Mehrkosten zu übernehmen, für den Fall, dass ein Probebetrieb nicht zu den gewünschten Ergebnissen führt. Die Stadt Kirchen ist davon überzeugt, dass der Kreisverkehr an der Stelle zu einer Verbesserung führt.

Der Stadtrat von Kirchen kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Landesbetrieb auch deshalb kategorisch einen Probebetrieb verhindert, da möglicherweise nicht gewünschte Ergebnisse erzielt würden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stadt Kirchen aus Kirchen
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