Rekonstruktion des Geburtszimmers von Friedrich dem Großen - Berliner Appell an Bundesminister Ramsauer zu den Rekonstruktionsarbeiten am Berliner Stadtschloss

Begründung

Als Bundesbauminister bezeichneten Sie die Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses als "kulturelle Visitenkarte für ganz Deutschland". Diese gilt aber nicht nur für die äußere Fassade, sondern auch für Möglichkeiten der Nutzung im Inneren. Wenn aus Kostengründen eine Rekonstruktion bedeutender Innenräume derzeit nicht möglich ist, so appellieren wir an Ihre Fachkompetenz als Bundesbauminister, wenigstens ein Zeichen zu setzen und einen ganz kleinen, aber bedeutenden Innenraum, wie das Geburtszimmer Friedrichs des Großen, zu rekonstruieren.

Für das geplante Humboldt-Forum werden ca. 55.000 qm Flächen zur Verfügung stehen, wovon der größte Anteil durch den Bund für außereuropäische Sammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz genutzt werden soll. Mit der jahrhundertealten Geschichte dieses Bauwerks hat eine derartige Nutzung nichts zu tun. Umso wichtiger erscheint uns, wenigstens mit einem kleinen Innenraum auf die alte Bedeutung des ehemaligen Regierungsschlosses hinzuweisen.

Friedrich der Große war bereits zu Lebzeiten in Hütten wie Palästen in der ganzen Welt populär. Als Förderer der Berliner Aufklärung hat er auch heute noch seine Bedeutung. Das zeigte letztlich auch das große Interesse im In- und Ausland um seinen 300. Geburtstag im letzten Jahr. Wir sind sicher, es lassen sich Sponsoren finden, die eine Rekonstruktion seines Geburtszimmers im neu aufgebauten Stadtschloss finanzieren. Bitte ermöglichen Sie mit einer politsichen Entscheidung eine derartige Spendenleistung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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