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Bild zur Petition mit dem Thema: Verletzte Polizisten/-innen des G20-Einsatzes und ihre Familienangehörige in die Elbphilharmonie Verletzte Polizisten/-innen des G20-Einsatzes und ihre Familienangehörige in die Elbphilharmonie
  • Von: Marek Gornowitz mehr
  • An: Hr.Olaf Scholz, 1.Bürgermeister FHH
  • Region: Hamburg mehr
    Kategorie: Sicherheit mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 349 Unterstützende
    45 in Hamburg
    Sammlung abgeschlossen

Verletzte Polizisten/-innen des G20-Einsatzes und ihre Familienangehörige in die Elbphilharmonie

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Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister der FH Hamburg, Olaf Scholz,

die Polizei aus Hamburg, dem ganzen Bundesgebiet, der Bundespolizei, dem SEK und Einsatzkräfte aus einigen anderen Nachbarländern haben rund um das G20-Treffen nicht einfach nur ihren Job gemacht, wie das in jedem anderen Berufszeig üblich ist, sondern haben ihr Leben dabei riskiert. Kaum Schlaf, mit fast 20kg-schweren Anzügen rennen und kämpfen, sich beschimpfen und bespucken lassen, von Molotowcocktails und Steinen beworfen, von Zwillen beschossen. Nicht genug, sogar Beschuldigungen an einer „Mitverantwortung“ an der Eskalation bei Demonstrationen war die Rede, selbst seitens der Linken und Grünen. Nicht unerwähnt bleiben dürfen hier die Sorgen der Familienangehörigen der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Viele Polizeibeamten wurden verletzt, während sie ihren Dienst taten.

Es war in Ihren mehrmaligen Statements vollkommen richtig ausgedrückt, von „heldenhaften Taten“ der Polizeikräfte zu sprechen, jedoch auf der anderen Seite für mich absolut unverständlich, sich an die Gewalttäter mit dem Satz zu wenden: „Ich appelliere an die Gewalttäter, mit ihrem Tun aufzuhören", obwohl Sie sicherlich im Innersten genau wussten, wie unbeeindruckt dieser Satz für Gewalttäter klang. Eine behutsame Bitte richtet man an Kinder, nicht an kriminelle Idioten, die nur Gewalt und Zerstörung im Kopf haben! Sie müssten als erfahrener Politiker eigentlich wissen, dass Terroristen, und dazu gehören auch die linksextreme Strukturen in Hamburg, ich nenne sie linksextreme Terroristen, auf einen „Kuschelkurs“ mit der Politik nicht reagieren würden.

Ich verfolgte am 07.Juli 2017 die TV-Berichterstattung von den Krawallen im Schanzenviertel und während Sie, Herr Scholz, in der Elbphilharmonie die Aufführung der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven genossen haben, kämpften die Einsatzkräfte der Polizei unter Lebensgefahr und sicherten die Stadt vor linksextremen Terrorismus und deren Sympathisanten. Während Sie den Abend in der Elbphilharmonie verbrachten, verfolgten die Live-Bilder der „kriegsähnlichen“ Zustände am Schulterblatt ebenfalls besorgte Familienangehörige, Partner, Ehepartner und Kinder der Polizeieinsatzkräfte.

Nun ist das G20-Treffen vorbei und mit ihm die schlimmsten Ausschreitungen, die die Hamburg je erlebt hat. Ein G20-Treffen ist eben kein Hafengeburtstag und hat vollkommen andere Bedeutung.

Sicher, einiges könnte man anders machen, besonders im Vorfeld besser organisieren aber die Polizei hat einen hervorragenden Job gemacht. Nun sollten wir, nicht nur die Hamburger aber ganz Deutschland, dankbar sein und auf die idiotischen Rufe „Ganz Hamburg hasst die Polizei“, nun ganz laut antworten: „Ganz Hamburg mag die Polizei“.

Begründung:

Nach dem letzten Kenntnisstand wurden 476 Einsatzkräfte an der vordersten Front verletzt. Nun ist es an der Zeit, sich mit einer besonderen Geste seitens Hamburgs für die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zu bedanken, die bei dem G20-Einsatz verletzt wurden. Dabei geht es mir um keine „materielle Entschädigung für besondere Leistung“, denn ich gehe davon aus, dass die Polizei-Einsatzkräfte mit Stolz ihren Job erfüllen und das berufliche Risiko ihnen bekannt ist.

Was ich in Ihren Statements stets vermisst habe, war eine Wertschätzung, dankbare Worte, an sich sorgende Familienangehörigen, Partner, Ehepartner und Kinder. Ich fordere Sie Herr Scholz, als Ersten Bürgermeister der Hansestadt Hamburg auf, für die verletzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des G20-Einsatzes und ihre Familien, eine kostenlose musikalische Aufführung in der Elbphilharmonie zu organisieren, damit sie sich nun entspannen können, was Sie bereits mit den G20-Teilnehmer taten.

Die Finanzierung der Aufführung steht mit Sicherheit in keinem Verhältnis zu den Kosten des Baus der Elbphilharmonie und des Aufwands des G20-Gipfels und sollte von Hamburgs Finanzbehörde übernommen werden.

Stellen Sie ein Musikkonzert zusammen, das insbesondere auch den Kindern jeden Alters entspricht. Wie bereits erwähnt, war den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des G20-Einsatzes das berufliche Risiko bekannt, aber zeigen Sie auch den Familienangehörigen, insbesondere ihren Kindern Ihre besondere Wertschätzung und Dankbarkeit für den lebensgefährlichen Einsatz ihrer Väter und Mütter bei der Polizei. Was aber wesentlich wichtiger ist: sichern Sie bei zukünftigen Veranstaltungen unser Hamburg besser! Diese Möglichkeiten gab es im Vorfeld und gibt es weiterhin. Die linksextremistischen Bestrebungen und Strukturen in Hamburg sind bestens bekannt und werden durch Ihre tolerierende Politik beinahe „gefördert“. Bitte vergessen Sie nicht, dass Ihre Sicherheitsstrategie über das Leben und Tod der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten entscheidet! Glücklicherweise sind die Mordversuche der linksextremen Terroristen während des G20-Treffens misslungen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hamburg, 10.07.2017 (aktiv bis 09.01.2018)


Neuigkeiten

Eine vergleichbare Veranstaltung erfolgte bereits, daher wird die Petition zurückgezogen.

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Debatte zur Petition

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CONTRA: Wer nicht direkt vor Ort war, kann sich nur, wie die Person, die die Petition eröffnet hat, ein Bild über die Medien machen. Ich war vor Ort und kann diesen Artikel empfehlen; https://www.woz.ch/blog/blog-vom-g20-gipfel/2017/07/08/die-nacht-im-schanzenviertel-ohne-bild

CONTRA: Die Elfie wird´s selbstverständlich richten. Und nicht vergessen, 2 Blumensträuße á 1,99.-€ an die wackeren PolzistINNEN zu überreichen



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Unterstützer Betroffenheit