Bezahlbarer Wohnraum ist in vielen Großstädten Mangelware. Die Bürger trifft hierfür keine Schuld, der Markt war lange Zeit komplett unreguliert - und Wohnungen wurden nicht ausreichend gebaut. Zumindest nicht solche, die sich ein Ottonormalverbraucher mit normalem Lohn leisten kann. Der Mietenspiegel ist - nicht zuletzt durch die o.g. Gründe - verfälscht und steigt überproportional von Jahr zu Jahr.

Vermieter können große Gewinne erzielen, wenn sie langjährige Mieter vergraulen und neu vermieten. Dies führt häufig zu Taktiken, die sich jenseits der Legalität befinden. Aber nie geahndet werden. Denn einen Straftatbestand "Vermieter-Mobbing" gibt es nicht.

Dies soll sich ändern.

Begründung

Es ist kein Kavaliersdelikt, Menschen so lange zu drangsalieren, bis sie entweder krank werden - oder aus Verzweiflung aufgeben und aus ihrem Zuhause fliehen.

Ich weiß von Fällen in Hamburg, in denen sowohl Wasser (diverse Wasserschäden, durch den Vermieter vorsätzlich verursacht) als auch Feuer (Mülltonnen, die vor den Fenstern der Mieter in Brand gesetzt wurden) zum Einsatz kamen. Außerdem gern gesehen: jahrelange Baumaßnahmen (2 Jahre Baugerüst und verhüllte Fenster) sowie verbarrikadierte Wohnungstüren, Lärm, vermüllte Korridore, Zeitungsklau, abgerissene Klingelschilder oder nächtlicher Klingelterror. Sogar Schlägertrupps waren in Hamburg St. Georg schon unterwegs.

Knapper, bezahlbarer Wohnraum und Preistreiberei machen es vielen Parteien (allein lebenden Normalverdienern oder z.B. Rentnern) quasi unmöglich, einfach um- und auszuziehen. Die Mieten in zentralen Gebieten sind horrend.

Es kann nicht sein, dass das von Gewinnmaximierung motivierte Mobbing-Verhalten einiger Vermieter weiterhin einfach nur zu dulden ist!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Michaela Richter aus Hamburg
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