პეტიცია მიმართულია:
Bundesministerium für Wirtschaft
Einstellung aller Rückforderungen, soweit sie dem ursprünglichen Versprechen widersprechen
Die Corona-Soforthilfen wurden ausdrücklich als Zuschuss gewährt, nicht als Darlehen.
Rückforderungen dürfen nicht weiter verfolgt werden, wo sie diesem Versprechen offensichtlich widersprechen.
Verbot rückwirkender Änderungen, die zu Rückzahlungen führen
Was zum Zeitpunkt der Antragstellung galt, darf im Nachhinein nicht geändert werden und somit auch nicht zu Rückforderungen führen. Nachträgliche Umdeutungen oder geänderte Berechnungen zerstören Vertrauen in staatliches Handeln.
Bundeseinheitliche und abschließende Regelung
Verfahren dürfen nicht vom Wohnort abhängen.
Laut Medienberichten wurden in manchen Bundesländern Rückmeldeverfahren zeitweise ausgesetzt oder angepasst, in anderen laufen Rückforderungen weiter. Das schafft Ungleichheit und Unsicherheit.
Wir fordern eine einheitliche, verbindliche Entscheidung auf Bundesebene, die Rückforderungen aufhebt und Rechtssicherheit für alle schafft.
Berücksichtigung der wirtschaftlichen Realität
Wenn in Ausnahmefällen noch Rückzahlungen bestehen, müssen diese an die heutige Wirtschaftslage angepasst werden.
Durch Inflation und gestiegene Kosten ist der Betrag von 2020 heute real deutlich höher.
Wer denselben Betrag zurückzahlen soll, gibt mehr zurück, als er damals erhalten hat – das ist ökonomisch und moralisch ungerecht.
მიზეზი
Viele Kleinbetriebe, Handwerksbetriebe, Cafés, Friseursalons und Solo-Selbstständige kämpfen seit Jahren ums Überleben. Für sie geht es bei einer Rückforderung von 5.000 – 10.000 Euro nicht um Kleinigkeiten, sondern um ihre Existenz.
Diese Betriebe haben in der Pandemie Verantwortung übernommen, Arbeitsplätze erhalten, Mieten und Versicherungen weitergezahlt – und jetzt droht ihnen der wirtschaftliche Ruin durch Forderungen, die auf geänderten Bedingungen beruhen, die es 2020 so nicht gab.
„Manchmal fühlt es sich an, als seien wir die Milchkühe dieses Landes. An jeder Zitze hängt jemand, der nimmt. Aber wenn die Kuh keine Milch mehr gibt, wird sie abgeschoben.“
Diese Worte stammen von einer Betroffenen und bringen das Gefühl vieler kleiner Unternehmen auf den Punkt: Diejenigen, die das System über Jahre mitgetragen haben, werden nun allein gelassen.
In Hessen wurde das Rückmeldeverfahren inzwischen ausgesetzt, in anderen Bundesländern laufen die Verfahren weiter. Das zeigt, wie unkoordiniert und widersprüchlich das gesamte Vorgehen ist – und wie dringend eine bundesweite politische Lösung gebraucht wird.
Viele Betroffene empfinden zusätzlich Frustration darüber, dass Bewegung in diese Thematik oft erst dann kommt, wenn Wahlen vor der Tür stehen.
Politische Entscheidungen dürfen jedoch nicht von Wahlterminen abhängen, sondern müssen sich am Wohl der Menschen orientieren.
Vertrauen entsteht nicht durch Taktik, sondern durch Konsequenz.
Appell
Wir fordern die Bundesregierung, die Wirtschaftsministerien der Länder und die Petitionsausschüsse von Bund und Ländern auf:
- Stoppt Rückforderungen, die dem damaligen Versprechen widersprechen.
- Schafft eine bundesweit verbindliche Lösung statt regionaler Willkür.
- Sichert den Vertrauensschutz für alle, die 2020 ehrlich gehandelt haben.
- Passt bestehende Verfahren an die heutige Wirtschaftslage an, um Existenzen zu schützen.
Warum diese Petition wichtig ist
Das Vertrauen zwischen Bürger*innen und Staat wird nicht durch Paragrafen, sondern durch Verlässlichkeit geschaffen. Wer in der Krise Hilfe verspricht, darf später nicht die Hand aufhalten.
Es ist Zeit, dass Politik und Verwaltung das Versprechen von 2020 einlösen:
Hilfe bleibt Hilfe. Vertrauen bleibt Vertrauen.
Quellen:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/corona-soforthilfen-rueckzahlung-102.html
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/corona-wirtschaftshilfen-frist-100.html
https://www.tagesschau.de/investigativ/corona-soforthilfen-116.html
https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt/corona-hilfen-forderung-nach-einem-schluss-mit-rueckforderungen-93992633.htm
Ich habe einen Kleinbetrieb mit leider mittlerweile nur noch 3 Mitarbeiterinnen, Corona hat uns viel gekostet, insgesamt war mein Geschäft 16.5 Wochen geschlossen d.h. 4 Monate keinen Umsatz. Beim ersten Lockdown 6 Wochen,kam noch die Soforthilfe damit man Liquide bleibt, kein Wort darüber das es zurück gezahlt werden soll.Der zweite Lockdown wurde Eigens finanziert, Mitarbeiter bekamen 60% bzw. 65% Kurzarbeitergeld. Alles was gestundet wurde ob Versicherung, Finanzamt und Stadt wurde mit heftigen Verspätungszuschlag abgebucht im Laufe der letzten Jahre. Ich liebe meinen Job aber Selbstständigkeit in unserem Land ist mittlerweile eine Bestrafung wenn man Einzelunternehmer ist.