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Bild zur Petition mit dem Thema: Wie weit darf Berichterstattung noch gehen? Wie weit darf Berichterstattung noch gehen?
  • Von: Notfallbegleitung Güstrow mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 351 Tage verbleibend
  • 52 Unterstützende
    51 in Deutschland
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Wie weit darf Berichterstattung noch gehen?

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Wie weit darf Berichterstattung noch gehen? Darf die Presse die Arbeit von Polizei, Rettungs- und Hilfskräften behindern? Anscheinend muss diese Frage wohl mit ja beantwortet werden.

Es gab schon immer Berichterstattungen und das soll auch so bleiben. Die Form der Pressearbeit hat sich jedoch nicht zum Positiven entwickelt. Respekt und Anstand, würdevoller Umgang, völlig verlorengegangen. Es wird berichtet ohne Rücksicht!

Wir verurteilen den Umgang der Presse, mit dem Schmerz und dem Leid Betroffener. Berichterstatter sind an der Unfallstelle, bevor Rettungskräfte eintreffen, wie geht so etwas? Bilder und Videos kursieren im Internet, während die Einsatzkräfte noch um das Leben der Verunfallten kämpfen.

Es ist weit weg, wenn es Dich nicht betrifft. Doch was passiert, wenn es Dich betrifft? Möchtest Du wirklich das Auto von Deinem Kind, Deiner Schwester, Deinem Bruder oder Angehörigen wieder und wieder im Internet sehen, nach dem er tödlich verunglückt ist?

Rettungskräfte haben einen Beruf, in dem es sehr schwer ist Erlebtes zu verarbeiten, Bilder zu vergessen oder zu verdrängen, fast unmöglich. Auch für Sie wird es durch die Presse nicht leichter, im Gegenteil. Die psychische Belastung steigt, durch ein oft nicht angemessenes Verhalten der Berichterstatter. Ist es wirklich richtig? Wenn Kinder Bilder im Internet finden, die Sie nicht sehen sollten. Ein verbrannter Mann in einem Auto, der Berichterstatter hat es übersehen, jetzt auf den Telefonen unzähliger Kinder zu finden.

Die Berichterstatter sind sich in unseren Augen, Ihrer Verantwortung nicht bewusst. Wir denken die Arbeit der Polizei, Rettungs- und Hilfskräfte, wird nur dann nicht durch die Presse behindert, wenn sie die nötige Zeit bekommen. Zeit ohne eine Berichterstattung. Zeit in der Menschen Informationen bekommen, die nur ihnen zustehen.

Die Nachricht über den Verlust eines geliebten Menschen, eine der schlimmsten und grausamsten Nachrichten, die man erhalten kann, darf nicht durch einen respektlosen Berichterstatter überbracht werden. Genau das passiert wieder und wieder...

Wir haben Nachrichten in der Zeitung gelesen, schlimm genug. Die Zeitung kam aber erst am nächsten Tag. Zeit! Wir wünschen uns Zeit! Zeit, in der jeder Berichterstatter überlegen kann, ob er das was er geschrieben hat, auch so gelesen werden sollte. Zeit, in der Videos bearbeitet werden können, um Bilder zu entfernen, die keiner sehen muss. Zeit, die den Angehörigen, den Betroffenen gehört, um mit dem Verarbeiten beginnen zu können. Zeit - Respekt! Zeit aus Anstand und Anteilnahme! Die Zeit schwächt diese Nachrichten nicht ab, Sie ermöglichen es Nachrichten in der richtigen Reihenfolge zu übermitteln. Zeit - könnte definiert sein... Eine Berichterstattung erst nach der offiziellen Pressemitteilung der Polizei zum Beispiel.

Begründung:

Notfallbegleitung Güstrow braucht Unterstützung bei einer Aufgabe, die den nötigen Respekt verdient!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Güstrow, 08.04.2018 (aktiv bis 07.04.2019)


Debatte zur Petition

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Warum Menschen unterschreiben

Wuerde und respekt sowie empathie den betroffenen gegenueber haben prioritaet!

Der Opfer- und Angehörigenschutz hat höchste Priorität

Ich arbeite in der Rettung und bin jedes Mal richtig erstaunt wie pietätlos Blaulichtreporter lediglich auf ihre Story fixiert sind. Das muss aufhören!

Da es nicht angehen kann dass Angehörige von digitalen Medien vom tot ihrer Angehörigen erfahren.

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  • Michael Zech Wittenbeck vor 1 Tag
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