Pokémon für die Community: Scalping stoppen, TCG-Fachgeschäfte stärken!

Petition richtet sich an:
The Pokémon Company International und AMIGO Spiel + Freizeit GmbH – Geschäftsführung und zuständige Vertriebsverantwortliche

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23 %
100 für Sammelziel

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  1. Gestartet 19.09.2026
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Petition richtet sich an: The Pokémon Company International und AMIGO Spiel + Freizeit GmbH – Geschäftsführung und zuständige Vertriebsverantwortliche

Wir fordern The Pokémon Company International, AMIGO Spiel + Freizeit GmbH und die zuständigen Vertriebs- und Handelspartner auf, die Verteilung von Pokémon-Sammelkartenprodukten in Deutschland stärker an einer verlässlichen Versorgung der Community auszurichten.
Aktive TCG-Fachgeschäfte brauchen ausreichende Warenkontingente. Spieler, Sammler und Familien brauchen einen fairen Zugang zu aktuellen Produkten. Das systematische Leerkaufen knapper Ware zum anschließenden Weiterverkauf mit erheblichen Aufschlägen muss durch wirksame Verkaufsregeln erschwert werden.
Dafür fordern wir:

1.PLANBARE WARENKONTINGENTE FÜR DEN TCG-FACHHANDEL

Eine verlässliche Grundzuteilung für aktive Fachgeschäfte. Regelmäßige Veranstaltungen, Einsteigerangebote, Spielmöglichkeiten und nachweisbare Community-Arbeit sollen bei zusätzlichen Zuteilungen berücksichtigt werden. Kleine und neue Geschäfte brauchen faire Einstiegsmöglichkeiten.

2.ÜBERMÄSSIGE AKTIONSZUTEILUNGEN AN BRANCHENFREMDE HANDELSKETTEN BEGRENZEN

Bei knappen Veröffentlichungen sollen übergroße Aktionskontingente für Drogeriemärkte, Supermärkte und Elektrofachmärkte zugunsten einer besseren Fachhandelsversorgung reduziert werden. Wir fordern transparente Kriterien und einen klar ausgewiesenen Anteil für aktive TCG-Fachgeschäfte. Gleichzeitig muss der Zugang für Menschen ohne Fachgeschäft in ihrer Nähe erhalten bleiben.

3.WIRKSAME KAUFMENGENLIMITS GEGEN SCALPING

Angemessene Obergrenzen je Kunde, Produkt und Verkaufszeitraum sollen verhindern, dass Einzelne ganze Warenbestände aufkaufen. Online brauchen wir Maßnahmen gegen Bots und die Umgehung von Limits. Im stationären Handel müssen klare Regeln tatsächlich umgesetzt werden. Das gilt ausdrücklich auch für TCG-Fachgeschäfte.

4.GESCHÜTZTE KONTINGENTE FÜR EVENTS UND EINSTEIGER

Produkte für Ligabetrieb, Turniere und Einsteigerveranstaltungen sollen frühzeitig eingeplant und zweckentsprechend eingesetzt werden. Zusätzlich muss reguläre Verkaufsware für Sammler und Familien verfügbar sein, ohne dass eine Turnierteilnahme vorausgesetzt wird.

5.VERKÄUFE ZUR UVP WIRTSCHAFTLICH ERMÖGLICHEN

Ausreichende reguläre Lieferungen, tragfähige Einkaufskonditionen und frühzeitige Informationen über Nachlieferungen sollen Fachgeschäften ermöglichen, aktuelle Produkte zur unverbindlichen Preisempfehlung anzubieten. Jeder Händler entscheidet eigenständig über seine Preise. Eine bessere Versorgung soll bei den Kunden durch faire Angebote ankommen.

6.VERSCHLEIERTEN GEWERBLICHEN HANDEL ERNST NEHMEN

Verkaufsplattformen sollen konkrete Hinweise auf gewerblichen Wiederverkauf unter dem Deckmantel privater Verkäufe prüfen. Hinweise auf Steuerverstöße gehören zur Prüfung an die zuständigen Behörden. Wer gewerblich handelt, muss die dafür geltenden Pflichten erfüllen.

7.GEMEINSAM LÖSUNGEN ENTWICKELN UND NACHVOLLZIEHBAR UMSETZEN

Wir fordern The Pokémon Company International, AMIGO und die zuständigen Vertriebspartner auf, nach Übergabe dieser Petition öffentlich zu unseren Forderungen Stellung zu nehmen und mit Vertretern des Fachhandels und der Community in einen konstruktiven Austausch zu treten.

Gemeinsam sollen konkrete Maßnahmen für eine gerechtere Warenverteilung und wirksamen Schutz vor Scalping erarbeitet werden. Dabei sind bestehende Lieferverträge, Produktionsplanung und die Situation kleiner Fachgeschäfte zu berücksichtigen.

Für die Umsetzung soll ein realistischer Zeitplan mit klaren Zuständigkeiten vereinbart werden. Fortschritte und Ergebnisse sollen regelmäßig öffentlich kommuniziert werden, damit die Community nachvollziehen kann, welche Verbesserungen tatsächlich erreicht werden.

Wer die Community trägt, braucht Ware.

Begründung

Ein Kind sollte sein Taschengeld für Pokémon-Karten ausgeben können, ohne gegen professionelle Aufkäufer antreten zu müssen. Eine Familie sollte ein Geschenk kaufen können, ohne dafür einen massiven Knappheitsaufschlag zu bezahlen. Und ein Fachgeschäft, das Menschen Woche für Woche an die Spieltische bringt, braucht genügend Ware, um diese Community versorgen zu können.

Ich bin Marco Lindner, Inhaber von DrisoCard in Neustadt an der Aisch. Als TCG-Fachhändler investiere ich Zeit, Geld und persönliche Arbeit in einen Ort, an dem Menschen gemeinsam spielen, sammeln, tauschen und Freundschaften schließen.

Wir erklären Spielregeln, helfen beim Einstieg, organisieren Events und begleiten Menschen bei ihrem Hobby. Hinter jedem Spielabend stehen Vorbereitung, Beratung, Platz und Verantwortung. Diese Arbeit muss bei der Warenverteilung einen deutlich höheren Stellenwert bekommen.
UNSERE ARBEIT FÜR DIE COMMUNITY DARF BEI DER WARENVERTEILUNG NICHT UNSICHTBAR BLEIBEN.

Pokémon bestätigt selbst, dass hohe Nachfrage und mangelnde Verfügbarkeit den Kauf bestimmter Produkte erschweren. Die angekündigte Steigerung der Produktion und weitere Nachdrucke begrüßen wir. Zusätzlich brauchen wir eine Verteilung, durch die die Produkte tatsächlich möglichst viele unterschiedliche Menschen erreichen.

Wenn knappe Neuerscheinungen in großen Mengen aufgekauft und anschließend mit erheblichen Aufschlägen weiterverkauft werden, leiden darunter Spieler, Sammler und Familien. Ein schneller Ausverkauf allein bedeutet noch lange nicht, dass die Community versorgt wurde.

Ein ausverkauftes Regal ist noch keine versorgte Community.

Große Aktionskontingente für Drogerie-, Supermarkt- und Elektronikketten dürfen bei knapper Ware nicht zulasten einer verlässlichen Versorgung aktiver Fachgeschäfte gehen. Zugleich müssen Kaufmengenlimits verhindern, dass einzelne Aufkäufer über diese Vertriebswege ganze Bestände abschöpfen können.

Als Fachhändler möchte ich aktuelle Pokémon-Produkte gerne zur unverbindlichen Preisempfehlung verkaufen können. Dazu gehören ausreichend verfügbare Ware und Einkaufskonditionen, mit denen sich ein Geschäft einschließlich Beratung und Spielbetrieb wirtschaftlich führen lässt. Eine bessere Warenverteilung soll deshalb ausdrücklich auch den Kunden zugutekommen.

Auch beim Wiederverkauf braucht es klare Verantwortung: Wer planmäßig Ware mit Gewinnerzielungsabsicht zum Weiterverkauf beschafft, kann gewerblich handeln. Die Bezeichnung eines Verkäuferkontos als „privat“ ändert daran allein nichts. Wer steuerlich erhebliche Tatsachen vorsätzlich verschweigt oder falsch angibt und dadurch Steuern verkürzt, kann sich wegen Steuerhinterziehung strafbar machen. Ein hoher Verkaufspreis allein begründet diesen Vorwurf allerdings nicht.

Pokémon lebt von Menschen, die ihre Begeisterung weitergeben. Fachgeschäfte schaffen dafür Räume und übernehmen Verantwortung. Eine zukunftsfähige Vertriebsstrategie muss diese Leistung berücksichtigen.

The Pokémon Company International, AMIGO und Handelspartner: Stärken Sie die Orte, an denen Ihr Spiel jeden Tag neue Fans gewinnt. Sorgen Sie dafür, dass mehr Ware bei mehr Menschen ankommt und das systematische Leerkaufen unattraktiver wird.

Unterzeichne für bezahlbare Pokémon-Produkte, lebendige Fachgeschäfte und eine starke Community.

Quellen:
Pokémon: Informationen zur Produktverfügbarkeit
§ 15 EStG – Einkünfte aus Gewerbebetrieb
§ 370 AO – Steuerhinterziehung

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, DrisoCard, Neustadt an der Aisch
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.09.2026
Sammlung endet: 18.03.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Wirtschaft

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Neue Sprachversion

Warum Menschen unterschreiben

Ich bin selbst Sammlerin und finde den man sollte Scalper stoppen da diese das Hobby für alle Sammler und TCG Spier kapput machen. Zudem sollten TCG Läden die ersten sein die supplied werden um es uns der Community für einen fairen Preis konstant zur Verfügung zu stellen

Scalping nervt

Weil ich nicht verstehen kann, warum es nicht möglich ist, Pokemon-Sammelkarten in ausreichender Menge so in den Verkauf zu bringen, dass auch Kinder mit wenig Geld sie kaufen können

Die Community überlebt nur wenn sie auch Material zum Spielen hat.

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