Schafft endlich Transparenz bei der Kunststoffverarbeitung!

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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  1. Gestartet 2022
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Unsere Welt hat sich seit der Entwicklung des Plastiks radikal verändert. Was auf den ersten Blick wie eine unersetzbare Erfindung schien und sich noch immer als beste Wahl in vielen Bereichen zeigt, versteckt in Wirklichkeit gefährliche Schadstoffe für Umwelt und den Menschen. Jedoch ist der Stoff Plastik keineswegs alltagsfremd oder in ferner Zukunft schädlich. Das Problem des Plastiks ist allgegenwärtig und und alltagsnah. Jedoch betrifft das Problem nicht nur die Umwelt z.B. in Form von Meeresverschmutzung. Auch der Mensch ist gefährdet. Jeder einzelne ist davon betroffen und sollte sich angesichts der zwar unscheinbaren aber durchaus starken und sogar kanzerogenen Wirkungen und Einflüsse über die Inhalsstoffe informieren. Jedoch genügt das nicht allein! Handeln ist angesagt! Jetzt! Hinter der Industrie Plastik stecken jedoch mächtige, gewinnorientierte und monopolistische Konzerne,
denen im Angesicht der Geldmengen vor ihren Augen die Gesundheit der Menschen geradezu egal zu sein scheint.
Nehmen wir als Beispiel den Schadstoff Bisphenol A
Aus der Substanz BPA (Bisphenol A) wird der Kunststoff Polycarbonat hergestellt.
Dieser wird in Konservierungsmitteln, im Haus- und Fahrzeugbau, in Verbraucherprodukten wie DVDs und Smartphones, aber auch für Behälter sowie Flaschen für Lebensmittel verwendet. Auch bei Zahnfüllungen und Versiegelungen kommt dieser Stoff vor. Selbst in Kassenbons (aus Thermopapier) taucht BPA auf, schließlich wird es auch noch zur Sanierung von Abwassern - und Trinkbehältern verwendet. Es findet sich in jedem Bereich unseres täglichen Lebens.
Herstellung
Es entsteht durch die Kondensation von Phenol u. Aceton. Bei dessen Herstellung kommt es aber nicht selten zu Verunreinigungen mit Phenolstruktur. Summiert man diese Verunreinigungen auf, kommt man auf etwa 10.000 Tonnen.
negative Auswirkungen:
Bisphenol A löst sich bei Kontakt mit Lebensmitteln und kann nachgewiesen werden. So kommt es durch den Konsum von Nahrungsmitteln in den Körper. Nicht nur den Zelltod können diese hervorrufen.
Bisphenol A kann ebenfalls als endokriner Disruptor in den Hormonhaushalt eingreifen. Es imitiert dort zum Beispiel Östrogen. Somit nimmt es Einfluss auf die Gehirnentwicklung und führt zu hormonellen Störungen. Weitere Auswirkungen sind Frühreife, eine reduzierte Spermienzahl, Diabetes, Herzerkrankungen, Adipositas oder auch Verhaltensstörungen. In Anbetracht der Tatsache, dass bereits geringe Mengen genügen, um eine schädliche Wirkung im Körper hervorzurufen, ist dies sehr bedenklich. n Auch die mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen und Gewässern beinhalten größtenteils Bisphenol A und geben diese Chemikalie an die Umwelt ab. Auch Krebs kann verusacht werden.
In Frankreich gilt seit 2015 ein landesweites Verbot für BPA in jeglichen Materialien, die mit Nahrungsmitteln in Berührung kommen. Wir nehmen hierbei Frankreich als Vorbild und fordern dasselbe für den Einsatz von Bisphenol A in Deutschland! Zudem fordern wir eine Aufklärung der Bürger über die Inhaltsstoffe in Plastik, welche zum jetztigen Zeitpunkt nicht auf Verpackungen zu sehen sind! Auch andere Stoffe wie Bisphenol S sollten inbegriffen sein! Die Konzerne sind hierbei in der Verantwortung und müssen Transparenz schaffen! Für die Umwelt und unsere Gesundheit!

Begründung

Die Gesundheit der Menschen und sie negativ beeinflussenden Auswirkungen müssen transparent gemacht und verhindert werden!

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 25.03.2022
Sammlung endet: 24.09.2022
Region: Deutschland
Kategorie:  

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