Region: Bonn

Schauspielhaus in Bad Godesberg und Bonner Oper müssen bleiben!

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Guido Déus, Rat der Stadt Bonn

2.723 Unterschriften

Sammlung beendet

2.723 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet März 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Guido Déus, Rat der Stadt Bonn

Die Stadt Bonn plant, sowohl das Schauspielhaus Bad Godesberg als auch die Oper auf das Gelände einer Industriebrache nach Beuel zu verlagern.

Oper und Schauspielhaus müssen aber an den bisherigen Standorten in Bonn-Innenstadt und Bad Godesberg erhalten bleiben!

Begründung

Das Schauspielhaus wurde nach dem Krieg in der damals noch selbständigen Stadt Bad Godesberg aus Steuermitteln der Stadt Bad Godesberg und durch den tatkräftigen Einsatz ihrer Bürgerinnen und Bürger errichtet. Seit Jahrzehnten sorgt es als Teil der Theaterbetriebe Bonn für kulturelle Highlights für die ganze Stadt. Es ist verkehrsmäßig gut angebunden und belebt die ganze Godesberger Innenstadt.

Die Oper am Rhein ist die architektonische und kulturelle Visitenkarte Bonns. Eine Verlagerung zusammen mit dem Schauspielhaus in einen Modulbau an eine dunkle Ausfallstraße ist schlicht und einfach indiskutabel.

Beide bestehenden Gebäude sollten als Zeugnisse der modernen Nachkriegsarchitektur unbedingt erhalten bleiben! Das Schauspielhaus, damals noch "Kammerspiele", war übrigens der erste Theaterneubau in der Bundesrepublik nach dem Krieg.

Es gibt zwar schon eine Petition der Opernfreunde Bonn, die sich jedoch nur an den Stadtbezirk Bonn richtet und sich auch nur auf die Oper bezieht.

Sorgen Sie deshalb mit Ihrer Unterschrift für Erhalt von Schauspielhaus und Oper und damit für den Erhalt einer vielseitigen und geografisch verteilten Kulturlandschaft in Bonn!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Gerd Kathstede, Bonn
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 30.03.2026
Sammlung endet: 29.09.2026
Region: Bonn
Kategorie: Kultur

Neuigkeiten

  • https://www.opernfreunde-bonn.de/2026/05/08/uebergabe-der-petitionen-an-oberbuergermeister-guido-deus/

    Am 7. Mai haben wir, Opernfreunde Bonn, und die Freunde des Schauspiels gemeinsam mit Herrn Kathstede vor der Stadtratssitzung die Petitionen zur „Zukunft Bonner Bühnen“ dem Oberbürgermeister Guido Déus übergeben.

    Der Oberbürgermeister hat sich gegenüber unserem Stellvertretenden Vorsitzenden Wolfgang Dilbat, der Vorsitzenden der Schauspielfreunde sowie ebenfalls der Theatergemeinde Elisabeth Einecke-Klövekorn, die auch vertreten war mit ihrer Geschäftsführerin Juliane Schmidt-Sodingen, und Herrn Kathstede, der eine eigene Petition erstellt hat, gesprächsoffen gezeigt. Einig waren alle Beteiligten des Gesprächs mit Herrn Déus, dass die städtischen Kulturangebote erhalten bleiben müssen und weiterhin gestärkt werden.

    Wir werden das Gespräch mit dem Oberbürgermeister sicher fortsetzen und auch mit den Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates suchen.
    Unsere Petition ist nicht beendet. Wir werden sie weiterlaufen lassen bis in den Herbst, wenn tatsächlich die wegweisenden Entscheidungen zu erwarten sind. Je mehr die Petition unterzeichnen, um so wirkungsvoller können wir unserer Forderung zum Erhalt der Oper am derzeitigen Standort einsetzen.
    Wir werden diese Petition mit weiteren zukunftsorientierten Maßnahmen begleiten.

    Also: Ermutigen Sie Ihre Freunde und Bekannte, ebenfalls die Petition zu unterzeichnen.

Was die Oper in Bonn, ist das Schauspielhaus in Bad Godesberg, nämlich ein wichtiges Zeitzeugnis der friedlichen Bonner Republik mit vielen Erinnerungen an zahlreiche Veranstaltungen mit und für die Republik der BRD. Die Kernsubstanz der Oper ist stabil und eine Renovierung, insbesondere mit neuer Technik, kann niemals solche Kosten verursachen wie sie hier angegeben werden. Auch fehlt die jeweilige Auswirkung auf die Innenstadt und die wirtschaftlichen Folgen und Kosten für neue Infrastruktur.

Ich hätte gern unterschrieben für die Erhaltung der Standorte, kann aber dem Erhalt des bisherigen Operngebäudes (dessen Erhaltung wünschenswert wäre) nicht zustimmen, weil die Sanierung entgegen der Darstellung der Verwaltung ein unkalkulierbares Risiko hinsichtlich Zeit und Kosten ist - siehe Opernhaus in Köln (inzwischen 1,2 Mrd.!) oder Beethovenhalle (Vervierfachung der Kosten).

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern