Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag
Seit Einführung der HARTZ-IV-Reformen sind die Mitarbeiter in den Jobcentern und Arbeitsagenturen nicht mehr persönlich erreichbar. Betroffene landen auf einer Hotline (0800 4 555500) und werden vertröstet, dass der persönliche Ansprechpartner innerhalb von 3 (!) Tagen sich persönlich zurückmeldet.
Für die Leute ist dies eher frustrierend. Bei akuten Problemen, ist ein Rückruf innerhalb von 3 Tagen auch nicht hilfreich. Nehmen wir Zahlungsverzug bei den Leistungen, wenn der Betroffene wissen möchte, wo zum Ende des Monats sein Geld bleibt, ist ihm nicht geholfen, wenn der Sachbearbeiter innerhalb von 3 Tagen zurückruft.
Leistungen wie Miete, Strom, Versicherungen werden immer zum Ersten des Monats vom Konto abgebucht. Betroffene haben meist auch keine Rücklagen um solche Notlagen abzufangen. Bei jeder Behörde sind die Mitarbeiter persönlich erreichbar, dies wird gewünscht im Rahmen der Bürgerfreundlichkeit.
Nur die Jobcenter und Arbeitsagenturen, gerade dort, wo es um die Existenz, also um das Eingemachte geht, schotten sich ab. Dies ist politisch gewollt und wird begründet mit dem schutzwürdigen Interesse dern Jobcentermitarbeiter nach dem Informationsfreiheitsgesetz. Bei anderen Behördenmitarbeitern besteht kein schutzwürdiges Interesse. Dies ist kompletter Blödsinn und muss dringend und schnellstens geändert werden.
Begründung
Jeder Behördenmitarbeiter ist persönlich erreichbar, nur die Jobcenter und Arbeitsagenturen schotten sich ab. Damit muss Schluss sein! Mitarbeiter sollen telefonisch wieder auf kurzem Weg erreichbar sein mit Ihrer persönlichen Durchwahlnummer.