Stoppt die Abschiebung des Mathematiklehrers Missar Saed Khader

Petition richtet sich an:
Härtefallkommission Niedersachsen, Behörden in Niedersachsen

100 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet Februar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Härtefallkommission Niedersachsen, Behörden in Niedersachsen

Wir fordern die zuständigen Behörden in Niedersachsen auf, die Abschiebung von Missar Saed Khader auszusetzen und seinen Härtefallantrag sorgfältig, verantwortungsvoll und human zu prüfen.

Begründung

Missar Saed Khader ist Jeside aus Sinjar im Irak.

Die jesidische Gemeinschaft wurde im Laufe ihrer Geschichte Opfer zahlreicher Verfolgungen und Völkermorde. Der letzte Genozid begann am 03.08.2014 durch den sogenannten Islamischer Staat. Tausende Menschen wurden ermordet, verschleppt oder vertrieben. Auch Missar und seine Familie mussten fliehen und lebten jahrelang unter schwierigen Bedingungen in Flüchtlingslagern.

Trotz Krieg, Vertreibung und traumatischer Erlebnisse verlor Missar nie den Mut. Er schloss sein Studium erfolgreich ab und erwarb einen Bachelorabschluss in Mathematik an der Universität Dohuk.

Seit vier Jahren lebt Missar in Deutschland. Er begann hier bei null – ohne Familie, ohne Unterstützung, in einer fremden Sprache und Kultur. Dennoch hat er sich erfolgreich integriert:
• Er hat Deutsch gelernt und den Integrationskurs erfolgreich abgeschlossen.
• Sein Hochschulabschluss wurde in Deutschland anerkannt.
• Seit über drei Jahren arbeitet er in Vollzeit.
• Er zahlt Steuern und Sozialabgaben.
• Er lebt gesetzestreu und ist ein aktiver Teil unserer Gesellschaft.

Missar ist keine Belastung für die Gesellschaft, sondern ein Mensch, der Verantwortung übernommen und sich eine stabile Zukunft aufgebaut hat.

Eine Abschiebung nach vier Jahren erfolgreicher Integration und harter Arbeit wäre eine außergewöhnliche menschliche Härte – insbesondere vor dem Hintergrund der Verfolgung, die er als Angehöriger der jesidischen Minderheit erlebt hat.

Deutschland steht für Menschenrechte, Schutz von Minderheiten und Menschlichkeit.

Wir fordern, dass Missar Saed Khader in Deutschland bleiben darf und nicht abgeschoben wird.
Geben wir ihm die faire Chance auf eine sichere Zukunft.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dina Nichirvan, Hannover
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.02.2026
Sammlung endet: 18.08.2026
Region: Niedersachsen
Kategorie: Minderheitenschutz

Noch kein PRO Argument.

Nach 4 Jahren ist der Asylantrag letztinstanzlich abgelehnt worden, dann muss auch ausgereist werden oder..es wird abgeschoben. Er st erst Jahre nach dem Genozid an den Jesiden und Jahre nach der Niederschlagung des IS nach Deutschland gekommen. Eine Bedrohung im Heimatland bestand nicht. Bitte kein Bleiben für abgelehnte Asylbewerber, wer arbeiten möchte, muss mit Visum kommen!

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