Region: Germany

Es ist fünf nach 12 für Palästinas Christen! Unsere Kirchen müssen endlich aufwachen!

Petition is addressed to:
Kirchen

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  1. Launched June 2026
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Petition addressed to: Kirchen

Ich fordere DBK und EKD auf, von der Bundesregierung JETZT ein Ende der israelischen Militärbesatzung einzufodern sowie eine Friedenspolitik auf Grundlage von Menschenrechten und Völkerrecht!
Die gegenwärtige deutsche Nahostpolitik wird ihrer Verantwortung für Frieden und Völkerrecht mitnichten gerecht. Alle Palästinenser, Christen wie Muslime, leiden unter der Besatzung - auch Israelis leben in Angst und Perspektivlosigkeit. Besonders die christlichen Gemeinschaften in Palästina schrumpfen dramatisch durch Besatzung, Bantustan-isierung (925 Straßensperren im Westjordanland, das kleiner als die Diözese Würzburg ist), Vertreibung, Landenteignung, Administrativhaft, Hausabriss (z.B. eine mit EU-Mitteln erbaute Schule bei Bethlehem), Verbannung und hemmungslose Siedlergewalt (2.594 Angriffe von 1.1. bis 30.4., die zu Tod, Verletzung oder Sachbeschädigung führten).
Die Folge: hohe Arbeitslosigkeit, Zerstörung von beruflichen und privaten Träumen sowie völlig fehlende Zukunftsperspektive. Hunderte von christlichen Familien aus dem Westjordanland und Ostjerusalem sind bereits ausgewandert - viele erwägen die Auswanderung.
Hauptgrund für die Auswanderung: Israels Militärbesatzung mit Dutzenden von Einschränkungen für den Alltag.
Ich fordere die Kirchen in Deutschland auf,
-       endlich die Berichte der über 100 allein aus Deutschland entsandten EAs (ökum. Begleiter) des Programms EAPPI des Ökum. Rates der Kirchen ernst zu nehmen,
-       ebenso die zahllosen Berichte palästinensischer und israelischer Menschenrechtsorganisationen wie Al-Haq, HaMoked, PCHR/Gaza oder B´Tselem, die z.T. seit über 10 Jahren zum Urteil "Apartheid" in den besetzten Gebieten gekommen sind und von kirchlichen Hilfswerken wie Brot für die Welt oder Misereor unterstützt, aber von den Kirchenleitungen ignoriert werden.

Reason

Wird die israelische Besatzung nicht in ein bis zwei Jahren beendet, wird es nicht zu einem Ende des gesamten Konflikts und zum Anbruch des Friedens zwischen Israelis und Palästinensern kommen, wird man 2030 KEINEN einheimischen Christen mehr in Jerusalem oder Bethlehem antreffen.

Das war mein Fazit nach der Recherchereise um Ostern 2025 (s. "Und am Kontrollpunkt wartet die Erniedrigung" - 33 Christen aus Palästina reden Klartext, messidor, 2025).

Ich fordere die Kirchen auf, öffentlich von der Bundesregierung zu verlangen...
1.    die sofortige Einhaltung von Völkerrecht, Genfer Konventionen und Menschenrechten durch beide Seiten
2.    das Ende der israelischen Besatzung der seit 1967 völkerrechtswidrig besetzten palästinensischen Gebiete
3.    und alles zu tun, damit die Palästinenser endlich ihre vollen politischen und nationalen Rechte bekommen. Das geht nur über die Anerkennung des Staates Palästina, wie es übrigens auch Pax Christi fordert und der Vatikan 2015 vollzogen hat (wie 157 v. 193 UN-Mitgliedsstaaten)
4.    einen verbindlichen politischen Fahrplan zu einer gerechten Lösung des Konflikts einzufordern: Alle Menschen zwischen Mittelmeer und Jordan müssen in Frieden, Sicherheit und Würde leben können.
5.    Von der israelischen Regierung den konkreten Schutz der christlichen Pfarreien und Einrichtungen zu verlangen (das Al-Ahli-Krankenhaus in Gaza-Stadt wurde mindestens viermal seit Okt. 2023 getroffen). - Abt Nikodemus Schnabel/Jerusalem hat erklärt, der Staat Israel tue nichts gegen den zunehmenden Christenhass. Aktuelle Zahl: 181 Bedrohungen, Belästigungen, Angriffe auf Christen: die meisten passierten in Jerusalem und waren Spuckattacken. Erst kürzlich wurde eine Nonne von hinten zu Boden gestoßen, worauf der Täter - mutmaßlich ein national-religiöser Jude - noch auf sie eintrat.
6.    eine deutsche Außenpolitik auf Grundlage von Menschenrechten, internationalem Recht samt Ende der Straffreiheit bei Verstößen.
8.    Und: das Gespräch mit den C-Parteien und Christen anderer Parteien zu suchen, um ihnen die Tragweite der israel. Besatzungspolitik zu verdeutlichen. Aus Erfahrung weiß ich: Viele in CDU/CSU wollen die jegliche Normalität zerstörende Besatzung nicht wahrhaben oder greifen zu Rechtfertigungen.

Gerade die Kirchen dürfen angesichts von Entrechtung, Administrativhaft und Folter, Armee- und Siedlergewalt, Verwaltungs- und Papierkrieg der Besatzungsmacht bei palästinensischen Anträgen (Bau, Familienzusammenführung etc.), Einschränkung der Bewegungsfreiheit und drohender Annexion NICHT LÄNGER SCHWEIGEN.
Erzbischof Udo M. Bentz/Paderborn war im Jan. 2026 beim 25. Internationalen Bischofstreffen im Heiligen Land. Er hat mit US-amerikanischen, französischen, spanischen, irischen, englischen, italienischen, skandinavischen und schottischen Bischöfen ein Abschlusskommuniqué unterzeichnet, in dem auch steht: 
"(...) Wir fordern unsere Regierungen außerdem auf, Druck auf Israel auszuüben, damit es die auf Regeln basierende internationale Ordnung einhält und zielgerichtete Verhandlungen über eine Zwei-Staaten-Lösung zum Nutzen und zur Sicherheit aller wieder aufnimmt."
Auf dem Katholikentag habe ich Bischof Bentz ganz anders reden hören: allgemein, vage und im Kern mutlos.
Was muss noch passieren, bis die Kirche endlich ihre prophetische Stimme erhebt und aufschreit? Wovor haben denn die Verantwortlichen der Kirchen Angst? Ist Gott doch nicht mit ihnen? Warum dieser Kleinmut ?!
Das Heilige Land braucht eine Zukunft ohne Besatzung, Terror und Gegenterror, Vertreibung, Depression und Hass. Nicht 2050, sondern JETZT!
Die Kirchen müssen diesen Weg endlich mutig einfordern. JETZT!
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Der Erlös des Christen-Interviewbuches (die meisten kirchlichen Medien schweigen es tot!) geht an christl. Einrichtungen im Hl. Land.

Johannes Zang, Goldbach
Autor - Journalist - Reiseleiter, drei Aufenthalte in Israel/Palästina
Mitautor des Offenen Briefes an AM Joschka Fischer / 2. Intifada
Begl. v. 60 Reisegruppen in Israel/Palästina/Jordanien/Sinai
Autor von 6 Nahostbüchern
400 Vorträge zu Israel/Palästina
Mitglied im DVHL (Dt. Verein v. Hl. Lande), Pax Christi, BIP e.V. (Bündnis f. Gerechtigkeit zw. Israelis u. Palästinensern), ÖDP
Quellen:

Thank you so much for your support, Johannes Zang, Goldbach
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Petition details

Petition started: 01 Jun 2026
Collection ends: 11/30/2026
Region: Germany
Topic: Minority protection

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News

  • Dieser brandneue 249-Seiten-Bericht von B´Tselem The Elimination Project: Israel´s systematic Dismantling of Palestinian Collective Life in the West Bank / Sept. 2026 bestätigt all das, was ich als Gründe für meine Petition angeführt habe:

    • Hauszerstörung
    • Landenteignung
    • Erklärung von Grundstücken zu "Staatsland"
    • Vertreibung
    • Misshandlungen und Folter
    • Administrativhaft
    • Sex. Gewalt
    • Schändung von Leichnamen
    • Das "Apartheid-Straßennetz"
    • Lähmung des Bankenverkehrs
    • Entzug/Aufhebung von Arbeitsgenehmigungen
    • Beschädigung von Infrastruktur (Wasser- u. Abwassersystem, Stromnetz, Steinbrüche, etc.)
    • Zerstörung von Gewächshäusern
    • Zensur von Schulbüchern
    • Überwachung und Verhaftung aufgrund von Beiträgen in soz. Medien
    • u.v.m.

    Das angefügte Kurzvideo mit Stimmen von B´Tselem-Mitarbeitern und US-Promis fasst das in einer Minute zusammen.
    Helfen Sie mit, damit wir eine vierstellige Zahl an Unterschriften bekommen! Danke.

ChristInnen im Westjordanland leiden ebenso wie die muslimischen PalästinenserInnen unter Siedlerangriffen sowie unter der strukturellen Gewalt der illegalen israelischen Besatzung: Enteignungen, Razzien, willkürliche Inhaftierungen ohne Anklage und Verfahren, massive Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, ökonomische Strangulierung, Umweltzerstörung, eingeschränkte Wasserversorgung ... Die deutschen Kirchen machen sich schon viel zu lange durch ihre schweigende Duldung zu Komplizen.

Sie blendet die Problematik von Hamas und ihre Unterstützer der anderen arabischen terroristischen Gruppierungen völlig aus!

Why people sign

Das Schweigen über das Genozid der israelischen Regierung in Gaza muss beendet werden, die Kirschen müssen hier zeigen, dass sie für die Menschenrechte in Palästina und in Israel stehen und gegen die völkerrechtswidrige israelische Besatzung, in der Westbank sind.

Alle gemeinsam gegen die Besatzungspolitik der israelischen Regierung.

Als Heidin habe ich keinen Bezug zum Christentum wie grundsätzlich nicht zu Religionen, aber ich verurteile selbstverständlich jegliche Gewalt und Genozid an Menschen überhaupt und im Speziellen den Völkermord in Gaza.

Free palestine

Ich bin sehr betroffen bei diesen Themen Israel-Palästina. Auch aus persönlichen Gründen. Vor vielen Jahren habe ich eine wunderbare christliche Familie über ihr schönes Geschäft in der Altstadt von Jerusalem kennengelernt und war auch zuhause bei ihnen. Bei druckt von Gastfreundlichkeit und der ganzen Atmosphäre in der Community. Appell an unsere Kirchen: werdet aktiv und helft, wo's geht!

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