Region: Essen

Verkehrssicherheit auf der Byfanger Str. zwischen Hinsbecker Berg und Engelssiepen

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Thomas Kufen

648 Unterschriften

Der Petition wurde nicht entsprochen

648 Unterschriften

Der Petition wurde nicht entsprochen

  1. Gestartet 2018
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Thomas Kufen

Wir fordern eine Verkehrsberuhigung zwischen Hinsbecker Berg und Engelssiepen in Form von Tempo 30, rechts vor links oder einen Zebrastreifen im Bereich Marienbergstr.

Begründung

Die Bürgerinitiative „Byfanger Straße“ setzt sich für Verkehrsberuhigung an der oberen Byfanger Straße ein. Die gefährliche Situation für Anwohner, insbesondere Schulkinder und ältere Menschen, die am oberen Teil der Byfanger Straße leben, ist nicht erst seit dem schweren Unfall der letzten Woche bekannt. Die Anzahl der dort lebenden Kinder ist in den letzten Jahren stark angestiegen.

Bereits seit einigen Jahren ist die Byfanger Straße Gegenstand von Anträgen sowohl aus der CDU- als auch der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung, einer Unterschriftensammlung von Seiten der Bürgerschaft und zahlreicher individueller Eingaben bei den verantwortlichen Stellen der Stadtverwaltung.

Daraufhin wurden Ortstermine mit Verwaltung und Politik gemacht, bei denen die Problematik deutlich wurde:

Bäume und parkende Autos verdecken vor allem in der leichten Rechtskurve der oberen Byfanger Straße Fußgängern und aus den Nebenstraßen kommenden Fahrzeugen die Sicht auf Fahrzeuge, die von Byfang kommend in die Siedlung einfahren und häufig mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind. Die Bushaltestelle Marienbergstraße ist hierbei eine besondere Gefahrenstelle, da hier die Schulkinder der Siedlung die Straße überqueren müssen. Auch hier ist es bereits zu einem Unfall mit Personenschaden gekommen. Auch die Fahrbahnerneuerung die zur Zeit abschnittsweise vorgenommen wird, läd zum noch schnelleren Fahren ein.

Die Begründungen für die bisherige Untätigkeit der Stadt waren vielfältig:

Für einen Zebrastreifen fehlten bei der letzten durchgeführten Zählung nur wenige Fahrzeuge, gegen ein Tempolimit 30 oder eine „rechts vor links“-Lösung spricht scheinbar die Definition der Straße als Hauptverkehrsstraße. Darüber hinaus verwies die damalige EVAG auf mögliche Probleme bei der Einhaltung des Fahrplans der Linie 155, obwohl es den Bussen auf diesem Straßenabschnitt ohnehin kaum möglich ist, 50km/h zu erreichen.

Mit Verweis auf die Straßenverkehrsordnung wurden bisher alle denkbaren Verbesserungen der Lage abgelehnt. Also blieb der Lokalpolitik aller Fraktionen sowie den Anwohnern nur die Kapitulation.

Die Bürgerinitiative „Byfanger Straße“ setzt sich für eine deutliche Entschärfung der Gefahrensituation ein. Vor dem Hintergrund der Unfälle mit Personenschaden, die sich bereits ereignet haben, ist es unverantwortlich und eine Zumutung für die Anwohner, die aktuelle Situation unverändert beizubehalten.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 28.10.2018
Sammlung endet: 12.01.2019
Region: Essen
Kategorie: Sicherheit

Neuigkeiten

  • Unser Anliegen wurde seitens der Stadtverwaltung, mit sehr sehr fragwürdigen Gründen, in allen Belangen abgelehnt. (Siehe PDF)

    1.: in dem Streckenabschnitt soll seit Jahren eine regelmäßige Geschwindigkeitskontrolle stattgefunden haben! (~25/Jahr mit 3,8-6% Überschreitungen) In dem Bereich war seit X Jahren keine Kontrolle mehr. Im Bereich Hausnummer 223 +/-, wird vllt. 1x im Jahr kontrolliert und ausschließlich in Fahrtrichtung Kupferdreh. Die von der Stadtverwaltung genannten Kontrollen waren auf der Byfanger Str. im Bereich Krankenhaus, wo allgemein langsamer auf Grund der Parksituation gefahren wird.

    2.: Es soll eine automatische Geschwindigkeitsreduzierung durch die "neue" Haltestelle Grotestr. entstehen. FALSCH! In dem Bereich wird eh durch die parkenden Fahrzeuge langsamer gefahren und ab Bovermannsweg ->Richtung Byfang wieder stark beschleunigt. Es wird sich dadurch rein gar nichts ändern.

    3.: Die Ruhrbahn lehnt aus Gründen der Taktung eine Geschwindigkeitsreduzierung dort ab. Es wird aber gleichzeitig behauptet, das die Geschwindigkeit durch eine zukünftig höhere Taktung reduziert wird. Bleibt die Frage: "Muss man den Sinn verstehen?" ..."Darf sich die Ruhrbahn bestimmend in die Angelegenheiten der Stadtverwaltung einmischen?"

    3.: Ein Blinkgebot (Warnblinklicht an einer gefährlichen Haltestelle) wird an der Haltestelle Grotestr. eingeführt und nicht an der Haltestelle Marienbergstr., um die es eigentlich geht.

    Lest euch bitte den Brief mal genau durch. Über eine Meinung, Hilfe und Hinweise von euch, würden wir uns sehr freuen.

    WIR WERDEN NICHT AUFGEBEN!
  • Liebe Petenten der Bürgerinitiative „Verkehrssicherheit an der Byfanger Straße“!

    Am vergangenen Mittwoch, den 23.01.2019 haben Carsten Wickert und ich in Ihrem Namen die Petition mit Ihren 648 Unterschriften an Oberbürgermeister Thomas Kufen persönlich im Essener Rathaus übergeben.

    Herr Kufen hat eine erneute Prüfung des Anliegens durch die Verwaltung zugesagt, natürlich ohne sich auf ein Ergebnis festzulegen, aber das war auch nicht zu erwarten. Das Gespräch war sachlich, freundlich und konstruktiv und es konnten wichtige Argumente im Beisein der Presse noch einmal vorgebracht und erläutert werden.

    Wir möchten Ihnen allen herzlich danken, die sich für unser gemeinsames Ziel einer sichereren Byfanger Straße eingesetzt haben. Nur durch Ihre Unterschrift haben Sie Bewegung in die Sache gebracht.

    Ausdrücklich auch noch einmal der Dank an die Lokalpolitik sowohl der SPD als auch der CDU Fraktion, die uns hier im Vorfeld sehr unterstützt haben. Persönlich noch einmal der ausdrückliche Dank an unseren Ratsherrn Dirk Kalweit, der ganz unbürokratisch den Termin mit Herrn Kufen vermitteln konnte.

    In besonderem Maße danken wir allen Mitstreitern, die durch das Einbringen von kreativen Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit oder auch das Sammeln von Unterschriften von Haus zu Haus alles erst möglich gemacht haben.

    Jetzt ist wieder die Behörde am Zug und wir können nur hoffen, dass unsere Petition endlich politische Wirkung entfaltet.

    Mit hoffnungsvollen Grüßen im Namen des Teams

    Michael Meyer
    Carsten Wickert

Es muss endlich mal auf den Tisch, das Tempo 50 Km/h nicht der tatsächlichen Geschwindigkeit entspricht. Sondern diese in der rücksichtlosen heutigen Zeit weit höher liegt. Schon alleine die Busgeldverordnung und die Unwahrscheinlichkeit überhaupt erwischt zu werden, verleitet vielen unüberlegten Zeitgenossen auf die Tube zu drücken. Unüberlegt weil sie sich keine Gedanken machen welches Leid den nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer zugefügt werden kann.Der Anhalte weg bei 50 Km/h beträgt 27,7 Meter. Bei diesem Tempo beträgt die Aufprall-Geschwindigkeit nach 15 Metern immer noch 45 Km/h.

Es ist der typische Wunsch der Deutschen alles noch sicher und reglementierter zu machen, und die Eigenverantwortung möglichst an andere abgegen zu wollen. Jeder Fußgänger hat die Pflicht zu gucken ob er sicher eine Straße queren kann, und notfalls zu warten (das lernt man schon in der Schule), so wie jeder Autofahrer seine Geschwindigleit auf die (Sicht)-Verhaltnisse anpassen muss. Wie wärs denn mir einem Parkverbot an den besagten Stellen statt Geschwindigkeitbegrenzung, dann wäre die Sicht der Fußgänger dort besser. Aber ob das den Anwohnern gefällt?

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